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STRATOVARIUS, HAMMERFALL, SHAKRA IM Z7 AM 25.11.2005

Die allseits beliebten Metal Bands Stratovarius und Hammerfall entern das Z7. Für viele Fans der Melodic Metal Szene also ein Muss. Tatkräftig unterstützt werden diese durch unseren einheimischen Freunde von Shakra. Mitunter ein Grund mehr, das Z7 zu stürmen, werden doch die grössten Nestbeschmutzer zu Patrioten, wenn es um Einheimische in der Öffentlichkeit geht.

Gesagt, getan. So trotzten schon am Eingang begeisterte Anhänger der Kälte, bis sie in die Halle gelassen wurden. Dort angekommen konnten wir uns schon mal mit einem Bierchen einstimmen. Um 20:45 Uhr ging’s dann mit Shakra los. Über diese Band muss ich wohl nicht viel erzählen. Live machten sie wie immer eine tolle Stimmung – solider Hard Rock wie man ihn mag. Sänger Mark ‚Fox’ Fuchs (sein 'eingeenglischter' Name kommt daher, dass mit ‚Fuchs’ englisch ausgesprochen etwas Falsches assoziiert werden könnte) wusste denn auch, wie dem Publikum einzuheizen war. Nach der typischen supportbandlangen Spieldauer von ca. 45 Minuten war dann auch schon Schluss – schade!

Nach einer längeren Pause betraten die in der Metal Szene allseits beliebten Schweden von Hammerfall die Bühne. Was mir zu Beginn gleich auffiel war das Bühnenbild, das sich von dem vor einem halben Jahr (oder etwas mehr) gespielten Gig nicht unterschied. Was soll's – es kommt ja auf die Musik an. Und wem gefällt schon nicht die Winterthematik?
Wie auch immer: Hammerfall waren diesen Abend absolut spitze! Diese Band durfte ich schon einige Male bestaunen, aber selten war die Stimmung, Abmischung und Joacim Cans’ Stimme so gut wie an diesem Abend. Spätestens jetzt kochte die bis zum Rand gefüllte Halle. Und ich musste mich etwas nach hinten versetzten, musste ich doch Beobachtungsvermögen und Objektivität bewahren. Inzwischen konnten die Leute auch die Songs ihres aktuellen Releases ‚Chapter V: Unbent, Unbowed, Unbroken’ mitsingen. Dies ging bei ihrem letzten Auftritt ziemlich in die Hose, als Cans versuchte, seine etwas müde Stimme zu schonen und somit versuchte, das Publikum zum Singen zu animieren. Doch wie soll das gehen, wenn die Lieder so neu sind? Glücklicherweise kam sowas beim jetzigen Auftritt nicht vor…

Nun war es Zeit für die letze Band dieses Abends: Stratovarius. Es dürfte wohl die wenigsten verwundern, dass diese aus Finnland kommen – das Land der tausend Seen, Selbstmorde und Santa Claus (wie es inoffiziell heisst). Und eben auch wohl das Land, welches pro Kopf die meisten Metal Bands besitzt. Nun, was lässt sich über diese Band sagen? Mal abgesehen von ihren schrecklich kitschigen Plattencovers spielen sie soliden, sehr melodischen Heavy Metal. Und so war es dann auch: Jung sowie Alt schüttelten ihre Köpfe zu harten Gitarren und den an Mozart und Beethoven erinnernden Keyboards. Auch hier gab es eigentlich keine Mängel, so wie man es sich im Z7 auch gewöhnt ist. Besonders herausgestochen ist für mich Sänger Timo Kotipelto, der eine unglaublich kräftige Stimme besitzt, auch seine etwas speziellen Ankündigungen durften dem einen oder anderen ein Schmunzeln entlockt haben. Nach eineinhalb Stunden und ein paar Zugaben schlossen sie dann mit ihrem Klassiker ,Black Diamond’ ihr Konzert ab.
Alles in allem wieder ein gelungenes Konzert. Ich werde auf jeden Fall dabei sein, wenn eine dieser Bands wieder spielt. Alle Freunde des Melodic Metals (sprich auch Bands wie Nightwish, Sonata Arctica, Edguy usw.) sollten das nächste Mal einen Konzertbesuch wagen, falls sie hier nicht dabei waren.
Ragnar

Linktipps:
Stratovarius in der Musikdatenbank
Offizielle Seite von Stratovarius
Hammerfall in der Musikdatenbank
Offizielle Seite von Hammerfall
Shakra in der Musikdatenbank
Offizielle Seite von Shakra
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