DARK PROJECT: DER MEISTERDIEB (PC)



Titel Dark Project: Der Meisterdieb
Originaltitel Thief: The Dark Project
System PC
Genre Action-Adventure
Entwickler
Publisher/Firma Eidos Interactive
Altersfreigabe
Release EU 30.11.1998
Als im Jahre 1998 der erste Teil der Serie veröffentlicht wurde, konnte er zurecht als Revolution unter den Computerspielen bezeichnet werden. Zwar machte der Titel von der verbreiteten Egoperspektive vieler Egoshooter Gebrauch, verzichtete jedoch völlig auf eine reine Ausrichtung auf Action, sondern stellte das Gegenteil dazu dar. Das Augenmerk lag auf List und Tücke: Der Protagonist, ein Dieb namens Garrett, war weder ein ausgebildeter Kämpfer noch besonders agil und die Spielweise setzte auf Schatten und Geräusche statt auf ein großes Waffenarsenal. Dennoch, ein guter Spieler konnte auch mit dem Schwert eine direkte Konfrontation suchen. Ein besserer Spieler sucht den Schatten und lässt die Wachen niemals wissen, dass er überhaupt da war.
Das Spiel erregte schnell Aufsehen unter Spielern und eine feste Fangemeinschaft bildete sich. Manche Spieler konnten jedoch nicht darüber hinwegsehen, dass die Idee eines "Diebes" zugunsten einer mystischen Story etwas vernachlässigt wurde. Der Anfang besteht größtenteils aus einfachen Raubzügen, allerdings steht der Spieler nicht viel später übernatürlichen Gegnern gegenüber und einfache Diebstähle sind in der Minderheit. Allerdings war gerade die Story für viele das Fesselnde am Spiel.
Das Spiel nutzt die DARK-Engine, eine Eigenentwicklung von Looking Glass, die zwar grafisch bereits damals nicht ganz zeitgemäß war, dafür aber sehenswerte Animationen erzeugte.

REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 5 (Reviews: 2)

*****
Dieses Action-Adventure war damals etwas ganz Neues, siehe Beschreibung. Und es macht unheimlich viel Spaß, auch heute noch. Das Spielprinzip fesselt, auch die eher unrealistischen Gegner, die ja dann im zweiten Teil entfernt wurden, sind toll. Der Schwierigkeitsgrad ist zwar einstellbar, in jedem Fall aber happig. Lediglich die Grafik kann nur selten überzeugen. Etwa gleich gut wie der Nachfolger "The Metal Age"!
*****
So, nachdem ichs jetzt endlich durchgespielt habe, kann ich nun etwas kompetenter Bewerten. Hat auf jedenfall ne tolle Gruselatmosphäre! Ich habs immer Nachts im stockdunklen Raum gespielt. Die Handlung nimmt einer überraschende Wendung und ist in für die damalige Zeit tollen Filmsequenzen präsentiert. Auch gruselig ist leider die Grafik, bedingt durch das Alter. Insgesamt gabs leider einige Bugs, und die Gegner KI war nicht die hellste. Mir waren die grünen Spinnen immer zu eklig, da hab ich dann immer das Licht angemacht bis sie platt waren. Dann wieder im dunklen weitergespielt^^. Insgesamt langt es nicht ganz für die Höchstwertung, das Spiel ist aber nahe dran.
Zuletzt editiert: 12.06.2009 02:20:00

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