RESIDENT EVIL: OPERATION RACCOON CITY (XBOX 360)



Titel Resident Evil: Operation Raccoon City
System Xbox 360
Genre Actionspiel
Entwickler Slant Six Games
Publisher/Firma Capcom
Altersfreigabe 18
Release EU 22.03.2012
Fachzeitschriften
M! Games 04/2012 80%
Weitere Systeme Resident Evil: Operation Raccoon City (Playstation 3)
Resident Evil: Operation Raccoon City (PC)
Resident Evil™ Operation Raccoon City bietet die waschechte Spielerfahrung eines Team-basierten 3rd-Person-Shooters, der im dunklen und bösen Resident Evil™-Universum angesiedelt ist. Dieser Schauplatz bietet nicht nur einen reichhaltigen Hintergrund für satte Action, sondern im Kampf lauert eine weitere Gefahr: Zombies und Bio-organische Waffen sind ebenfalls präsent und stellen im Gefecht gegen gegnerische Truppen ein unvorhersehbares drittes Element dar. Auf diese Weise etabliert Capcom einen komplett neuen Gameplay-Stil und bricht mit den Konventionen traditioneller Team-basierter Shooter.

Team-basierter Shooter, der im dunklen und bösen Resident-Evil-Universum angesiedelt ist.

September 1998 – Die tragischen Geschehnisse rund um das vom Unglück verfolgten Raccoon City sowie die entsetzlichen Konsequenzen, die der Ausbruch von Umbrellas tödlichem T-Virus nach sich zog, stehen erneut im Mittelpunkt. Um die Situation zu verschleiern, schickt Umbrella ein Elite-Team nach Raccoon City mit dem Auftrag, alle Beweise zu zerstören und jegliche Überlebende zu eliminieren. Davon in Kenntnis gesetzt, startet die US-Regierung eine Gegen-Offensive und entsendet ihrerseits eine Spezialeinheit in die Krisenregion, um Beweise sicherzustellen, die auf eine virale Verseuchung seitens Umbrellas hindeuten. Dabei mitten im Geschehen: Nachwuchs-Cop Leon S. Kennedy und Claire Redfield. Spieler übernehmen die Rolle der Söldner des Umbrella Security Service (U.S.S.) und stellen sich dem Kampf gegen die feindlichen Kräfte, die in Raccoon City vorherrschen. Zur Auswahl stehen dabei sechs Spielcharaktere, sie jeweils mit einzigartigen und individuellen Fähigkeiten ausgestattet sind. Darunter beispielsweise die USS Teamführerin und Waffenexpertin Lupo sowie Four Eyes, eine weibliche Söldnerin, die in der Lage ist, den T-Virus zu manipulieren und infizierte B.O.Ws unter ihre Kontrolle zu bringen.

Spieler kämpfen Seite an Seite mit bis zu drei weiteren Mitspielern im Kampagnen-Modus als Mitglieder des Umbrella Security Service.

Resident Evil Operation Raccoon City ist kein normaler Multiplayer-Shooter, sondern liefert ein komplett anderes Szenario. Statt einfach Team gegen Team anzutreten, laufen auf jeder Karte dutzende NPC-Zombies herum, die jeden angreifen, der noch mit Hirn in seinem Oberstübchen unterwegs ist. Neben einer Umbrella-Spezialeinheit sind das die Polizei von Racoon City beziehungsweise ihre STARS-Kollegen. Doch die Zombies sind nicht nur laufende Hindernisse, sondern können auch taktisch eingesetzt werden. Verwundet ihr zum Beispiel einen Gegner, stürzen sich die wandelnden Leichen auf ihn, bis er die Wunde versorgt hat. Natürlich sind weiterhin klassische Faktoren wie ein geschicktes Ausnutzen der Deckung und ein gutes Aiming von entscheidender Bedeutung, aber eben auch der Umgang mit der Zombie-Horde. Ein wirklich interessanter Ansatz, der das normale Versus-Gameplay gehörig aufmischt. Neben der Multiplayer-Komponente setzt Operation Racoon City auf eine klassische Kampagne, die gameplaymäßig an Left 4 Dead erinnert, aber eine komplett andere Perspektive liefert. Statt nämlich mit den Guten in die Schlacht zu ziehen, jagt ihr gemeinsam mit bis zu drei menschlichen Mitspielern Leon Kennedy. Die Truppe setzt sich dabei aus sechs möglichen Umbrella-Schergen zusammen, die ganz unterschiedliche Fähigkeiten besitzen. Es gibt mit Spectre einen Aufklärer samt Scharfschützengewehr und Wärmebildkamera, um lebende Gegner durch die Wand hindurch zu entdecken, mit Vector einen Nahkampfspezialisten mit Tarnmöglichkeiten, mit Bertha eine Heilerin, mit Four-Eyes einen Psy-Spezialisen, der Zombies kontrolliert, mit Lupo einen klassischen Soldaten und mit Beltway einen Tank, der dank massiven Kanonen auch ordentlich austeilt. Alle können außerdem einzelne Attribute der Mitspieler steigern und tote Kollegen wiederbeleben.


Inklusive:
Spec Ops Mission 1 DLC (freischaltbar ab 11.04.12)


Facts & Features:
  • Team-basierter Shooter, der im dunklen und bösen Resident-Evil-Universum angesiedelt ist.
  • Dreifache Bedrohung, da zusätzlich zum gegnerischen Team Zombies und B.O.Ws zum Kampfgeschehen beitragen.
  • Spieler kämpfen Seite an Seite mit bis zu drei weiteren Mitspielern im Kampagnen- Modus als Mitglieder des Umbrella Security Service.
  • Spieler wählen aus sechs U.S.S. Charakteren, jeder davon ausgestattet mit individuellen Fähigkeiten und Rollen.
  • Beliebte RE-Gegner, unverkennbare Schauplätze und Charaktere – wie etwa Leon S. Kennedy – kehren zurück.
  • Spieler schreiben die Geschichte des Raccoon-City-Virenausbruchs neu: Nach der berühmten Crash-Szene aus RE2 versucht Leon S. Kennedy, dem Fadenkreuz des Umbrella Security Service zu entfliehen.
  • Auf ihrem Weg durch die Straßen des Zombie-verseuchten Raccoon City, riskieren Spieler die Infektion ihres Charakters mit dem tödlichen T-Virus.
  • Fordernde Online-Multiplayer-Modi mit einzigartiger Spielerfahrung durch das Wirken von drei unterschiedlichen Kräften: Umbrella security service, US Special Ops sowie der Gefahr durch Zombies und B.O.Ws.
Spieleranzahl:
Solo: 1
Online: 8 Spielewertungen:
M! Games: 80%

SPIELETEST

All Roads Lead To Hell (Backcover Slogan) führt auch der Weg dieses Spiels in die Hölle? Unser Testbericht klärt auf!

Bajohazado!!
Endlich wieder konnte ich ein Resi Spiel in der Hand halten, der Inbegriff des Survival Horrors! Dieses Mal haben wir die Kulisse von Racoon City, welche wir schon bei Resident Evil 2 hatten, demnach waren natürlich meine Hoffnungen sowie die aller anderen Resi Fans aus der ersten Stunde schon mehr als riesig, vor allem wenn man zum ersten Mal nach langem wieder Bilder von Hunk in Aktion sieht oder sich vorstellt, wie es sein könnte, einmal auf der anderen Seite zu stehen und Claire Redfield und Leon S. Kennedy zu jagen. Gerade mal eben Revelations durchgespielt (welches echt klasse war) und mich mal darauf eingestellt dass doch auch Resident Evil Spin-Off Titel Ihren Reiz haben können (Survivar, Dead Aim, Chronicles etc. waren ja bloss mies). Und ja leider leider ... war dieser Ausflug der perfekte Begleiter zur Fastenzeit und Karfreitag, denn Spielspass war kaum vorhanden. Warum schauen wir mal besten im Detail an.

Welcome to the Umbrella Security Service aka The Chicken Run Club
Anfangs könnt ihr wie gewohnt verschiedene Modi auswählen, wobei schnell auffällt, dass enttäuschender weise bei diesem Team-Coop Spiel gar keine Möglichkeit besteht, offline miteinander zu agieren. Multiplayer Fans unter euch sind deshalb gezwungen, online mit Freunden zu spielen, was wiederum heisst, dass eure Freunde diesen Titel ja auch noch besitzen müssen oder ihr spielt mit einem Fremden das Spiel durch.
Man kann von Anfang an einem Online Game beitreten oder einfach mal selbst mit dem Spiel beginnen und somit noch die Möglichkeit beibehalten, dass Online Spieler in eurem begonnenen Spiel beitreten. Jedenfalls werden die meisten wohl das Spiel leider Offline durchzucken wollen und da kommen schon frustrierende, mir bis anhin jedenfalls recht unbekannte Schwierigkeiten auf einem zu.
Es ist schon sehr interessant, sein Team selbst zusammenzustellen. Auch die Vorgeschichten der jeweiligen Mitstreitern klingen witzig und heiter für mich. Man sieht gleich, was für eine riesen Auswahl an Waffen besteht (sehr viele freischaltbar), das motiviert schon ab der ersten Minute, aber dann flacht es leider recht zügig wieder ab. Das Spiel beginnt, und man fliegt grafisch gesehen schon mal aus allen Wolken aber na und!? Ich bin ein Videospieler aus der ersten Stunde, da interessiert mich die Grafik nicht so doll wie der Rest vom Spiel... Gut, dann mal auf ins Gefecht! Gefecht? Gegacker? Ja das trifft wohl am ehesten zu! Ich habe noch nie so eine KI Gesehen, man könnte schon fast von einer KD sprechen, lol. Jedenfalls die KI ist so was von schlecht, man stelle sich mal diese Szenarien vor: Man steht mit der Gruppe in der Deckung und beschiesst den Feind wieder einmal nicht, da die Munition zu knapp war (Fünf Kopfschüsse bis zum Tod). Was geschieht? Die Mitstreiter treffen rein gar nichts, ein einzelner Gegner kann somit deckungslos locker 10 Minuten überleben, oder Mitstreiter rennen ins offene Feuer, weichen Granaten nicht aus und heilen, wenn alle schon gesund genug sind - wenn alle kurz vor dem Tod sind, dann wiederum nicht etc. Das bedeutet eigentlich, dass man auf sich alleine gestellt ist während dem Offline Spiel. Durch die dümmliche KI und dem ewigen Heilen von Kameraden, was sogar das ganze Spiel in sich erschwert. Minutiös kommt so derber Frust auf, dass man einfach nicht mehr weiter leiden möchte.

Auf dem Leidensweg
Mal mit diesem Hühnerklan abgefunden, kommen schon weitere Probleme auf einen zu. Grafikbugs, extrem schwankender Schwierigkeitsgrad, ungenaue Steuerung beim Aufsammeln von Gegenständen und beim in Deckung Gehen oder beim Heilen.
Ausserdem gibt es Fehler beim Online Spielen: Mal findet man keinen Mitspieler, mal stürzt man einfach so ab.
Der einzige positive Aspekt, auch wenn er im Grunde genommen ein Negativer wäre, ist, dass der Horror nach etwa vier Stunden dann auch endlich ein Ende gefunden hat. Lust auf ein nochmaliges Durchspielen,um Waffen freizuschalten bleibt völlig auf der Strecke. Online Missionen spielen? Zusehen wie 4 Leute wie wild ein Magazin nach dem anderen auf die halbnackte Claire Redfield abfeuern? Nein danke...

Fazit
Leider gliedert sich auch dieses Resi Spiel in die Reihe der schlechten Resident Evil Spin-Offs. Aus der Story und den Ideen hätte man bestimmt einiges rausholen können, doch leider haben wir es hiermit mit einem unfertig wirkenden Titel zu tun, der an zu vielen Fehlern leidet und schlussendlich KI technisch alles verloren hatte, was es hätte sein können. Mein momentaner Favorit für die Gurke des Jahres.

Grafik: 6/10 , Steuerung: 6.5/10 , Multiplayer: 5/10 , Soundtrack: 6/10, Spielspass: 4/10

Daniel Rieder

Resident Evil Misc (Details anzeigen)

REVIEWS

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