INTERVIEW MIT DANIEL KANDLBAUER UND KEN HENSLEY







Das vielversprechende dritte Album von Daniel Kandlbauer ist vor einigen Tagen erschienen, und niemand geringerer als Uriah Heep-Gründungsmitglied Ken Hensley begleitete Daniel bei der Promo-Tour. Wir haben sie in Zürich zu einem Interview getroffen.

hitparade.ch: Du bist zurück: Leiser, tiefgründiger und melancholischer? Inwiefern haben persönliche Veränderungen der letzten Jahre damit zu tun?
Dani: Puh, das ist eigentlich sehr schwierig zu beantworten. Eigentlich bin ich schon immer ein wenig ein Melancholiker gewesen. Als ich angefangen habe Songs für dieses Album zu schreiben, habe ich mir noch nicht wirklich überlegt, in welche Richtung das Ganze gehen soll. Ich habe einfach zu schreiben begonnen und liess passieren, was passieren sollte. Als ich dann die 30 oder 40 Songs hatte, habe ich gemerkt, dass es eine eher sanftere Angelegenheit werden würde. Es ist ruhiger geworden, aber es ist gut so - das bin ich. Ich habe mir nie gedacht, dass der Sound so klingen sollte wie bei den ersten beiden Alben. Ich habe einfach versucht, mich selber zu sein. Und was die Veränderungen betrifft, so denke ich, dass jeder Mensch wohl viele Veränderungen durchmacht. Besonders in unserem Alter, wir sind ja noch recht jung, gell. Es passiert auch viel auf der Welt. Es ist gekommen, wie es gekommen ist, und es ist sicher gut so.

hitparade.ch: Auch vom Cover her sieht man die Veränderung: Auf dem letzten noch richtig rockig und jetzt ganz sanft…
Dani: Das stimmt, es ist nicht mehr so poserhaft und nicht mehr so Rock'n'Roll Vollgas-mässig. Ich hatte wirklich Lust, mal etwas Schlichtes zu machen. Nachdem ich es "ruhigen" lassen konnte, habe ich meine Songs wieder in Ruhe durchgehört und mich gefragt, was für Art Work ich machen könnte. Da bin ich eigentlich nicht mehr drum herumgekommen, etwas Schlichtes zu machen. Es widerspiegelt den Inhalt am Besten. Deswegen ist das Ganze auch Schwarz-Weiss geworden. Einfach und simpel.

hitparade.ch: Die letzten Jahre hast du hauptsächlich auf Reisen verbracht - hast du das genossen oder bist du eher der beständige Typ, der lieber regelmässig im selben Bett schläft?
Dani: Ich mache eigentlich beides sehr gern. Ich reise tatsächlich viel. Ich habe im Jahr 2005 bei meinem ersten Album innerhalb eines Jahres in 160 verschiedenen Hotels übernachtet und mit dem Auto über 70'000 Kilometer zurückgelegt. Und das alleine in der Schweiz. Es war eine sehr intensive Zeit und ich habe mich auf jeden Fall gefreut, als ich wieder nach Hause gekommen bin und wieder einmal in meinem eigenen Bett schlafen konnte. Es war schön, wieder in meiner vertrauten Atmosphäre sein zu können, in der ich mich wohl und zuhause fühle. Auf der anderen Seite ist natürlich auch das Reisen, das Unterwegssein im Auto sehr interessant und inspirierend. Ich bin gerne morgens um drei irgendwo auf der Autobahn unterwegs und höre Musik.

hitparade.ch: Sind deine neuen Songs auch auf solchen Reisen entstanden? Hattest du stets Schreibzeug und Blöcklein dabei?
Dani: Das war eigentlich unterschiedlich. Zum Teil sind sie tatsächlich so entstanden. Irgendwo in einem Hotelzimmer, als ich für mich ein wenig gejammt habe. So sind viele Ideen entstanden. Aber auch in Zusammenarbeit mit meinem langjährigen Freund Georg Schlunegger ist viel entstanden. Mit ihm habe ich ursprünglich begonnen, Musik zu machen, doch leider hatten sich unsere Wege irgendwann getrennt. Im letzten Jahr haben wir aber wieder zusammengefunden und das war sehr interessant. Wir hatten uns so viel zu erzählen. Ich habe ihn dann einfach mal angerufen und gesagt: "Komm, wir schreiben ein paar Songs." Also sind wir ins Studio gegangen, haben ein wenig gejammt und dabei sind absolut tolle Songs entstanden.

hitparade.ch: "The Shades of Light" - wie ist der Titel in Hinblick auf dich und deine Songs zu interpretieren?
Dani: Mein Lieblingssong auf dem Album ist der letzte Song, "The Reason Within". Dieser Song ist auch mit Georg entstanden und es war ein sehr lustiger und angenehmer Moment, als dieser Song entstanden ist. Und in diesem Song kommt eine Zeile vor, die heisst: "I know the different shades of light will fight until the end". Dies ist sicher ein gutes Stichwort, wie man das Album beschreiben könnte. Im Grunde genommen klingt es banal, aber letztendlich geht es immer um die Liebe. Und zwar in allen möglichen Formen. Die Liebe zur Musik, zu einem Bruder oder zu einer Frau: Das war für mich ein guter Anhaltspunkt.

hitparade.ch: Während die Member auf hitparade.ch begeistert über dein neues Album urteilen und sehr gute Bewertungen abgeben, schrieb ein Redaktor einer Gratiszeitung eine richtig schlechte Kritik. Wie gehst du mit solchen Schlagzeilen um?
Dani: Mich verletzt so etwas ganz klar, es hat mich getroffen. Es ist halt wichtig, einen Punkt zu finden, wo man über sowas stehen kann. Es wäre einfacher gewesen, wenn es eine konstruktive Kritik gewesen wäre. So war es aber eigentlich nicht. Mein Umfeld und meine Freunde, die das gelesen haben, meinten zu mir, dass der, der das geschrieben hat, wohl etwas gegen mich persönlich hat, was gar nichts mit der Musik zu tun hat. Ich habe ja nichts dagegen, wenn Leute schreiben, sie fänden das Album nicht gut und es gefalle ihnen nicht. Aber diese Nummer war schon etwas heftig. Wenn es ihm gut tut, so etwas zu schreiben, dann soll er es halt tun. Dann freue ich mich lieber über die guten Bewertungen auf hitparade.ch. Ich freue mich, wenn ich ein Album machen kann, womit sich die Leute identifizieren können. Darum geht es ja schlussendlich.
hitparade.ch: Nicht, dass du mir jetzt auch noch ins Tamedia-Gebäude rast...
Dani: Nein nein, so etwas würde ich niemals tun. Da stehe ich darüber.

hitparade.ch: Mit Ken Hensley hast du den Song "Lady In Black" neu aufgenommen. Warst du schon immer Fan dieses Songs?
Dani: Ja! Das war der erste Song, den ich auf der Gitarre gelernt habe. Es ist ein einfacher Song, der nur aus zwei Akkorden besteht. Der Chorus hat keinen Gesang, sondern besteht aus lauter Aaaa's. Und doch ist es faszinierend, wie viel man daraus machen kann. Es ist ein Song, der in allen Gitarren-Lehrbüchern drin ist. Ich bin aber auch von der Rockmusik der 60er und 70er Jahren sehr stark geprägt worden. Es ist das Fundament, die Basis für die Rockmusik, die wir heute machen.

hitparade.ch: Wie kam es zur gemeinsamen Neuaufnahme?
Dani: Er hat gesagt, ich solle ihm im Gegenzug das Skifahren beibringen (lacht). Wir haben angefragt und zu meiner grossen Überraschung eine positive Antwort von Hensley erhalten. Ich bin riesig stolz darauf und fühle mich geehrt, dass Ken das mit mir macht.

hitparade.ch: Ken, du konntest mit dem Namen "Daniel Kandlbauer" wahrscheinlich nicht viel anfangen. Was hat dich dazu gebracht, den Song "Lady in Black" nochmals mit ihm aufzunehmen?
Ken: Naja, Universal Music fragte meinen Manager an. Und ich habe dann ein wenig recherchiert und mir Danis Songs angehört. Ich dachte sofort, dass unsere Stimmen zueinander passen könnten. Dann kam ich her, wir trafen uns und redeten miteinander. Das klappte schonmal ganz gut. Schliesslich gingen wir ins Studio und ich hörte mir das Arrangement an. Ich mochte es gleich. Auch weil es nicht so weit vom Original entfernt ist. Also begannen wir an diesem Song zu arbeiten und es lief von Anfang an sehr gut. Ich fühlte mich mit Dani, mit dem Sound und dem Arrangement sofort wohl. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

hitparade.ch: Comebacks von Bands der 70er und 80er Jahre gibt es jedes Jahr - wie sieht es diesbezüglich mit Uriah Heep aus?
Ken: Ich war ein Mitglied dieser Band in den frühen 70ern. Wir wurden erfolgreich, berühmt und haben Millionen von Alben verkauft. Zwei von den Bandmitgliedern sind aber inzwischen tot. Und so kann die Originalband sowieso nicht mehr zusammenkommen. Und in einer Coverband zu spielen hätte ich keine Lust. Mike hat seinen Weg jetzt allein gemacht und ich arbeite hart daran, auch meinen eigenen Weg gehen zu können. Es ist teuer und riskant, aber ich bevorzuge es, dass ich es für mich alleine tun kann und nicht beschützt werde.

hitparade.ch: Machst du nach diesem Projekt mit Dani Kandlbauer noch weitere Projekte in der Schweiz?
Ken: Ich habe noch viele Projekte am Laufen, aber nicht in der Schweiz. Ich würde mich freuen, wenn ich Danis nächstes Album produzieren dürfte. Die Art, wie Dani arbeitet, hat viel gemeinsam mit der Art, wie wir in meinem Studio in Spanien arbeiten. Das könnte magisch werden. Aber wir werden sehen. Es ist gut, jetzt Geduld zu wahren und zu schauen, wie es mit diesem Song jetzt läuft. Ich persönlich arbeite momentan an viel zu vielen Projekten gleichzeitig. Ich mache das aber sehr gerne. Ich liebe es zu arbeiten und in Musikproduktionen involviert zu sein. Ich arbeite nebenbei noch an meiner neuen CD. Es ist viel los im Moment bei mir.

hitparade.ch: Kanntest du denn einige Schweizer Künstler, bevor du hierher kamst?
Ken: Ja, ich lernte die Jungs von Krokus und Gotthard kennen, die berühmten Namen hier. Ich bekam aber inzwischen noch ein wenig mehr von den Schweizern Künstlern mit. Spätestens nach der TV-Show "Die grössten Schweizer Hits". Jetzt weiss ich ein wenig, was hier so abgeht (lacht).

hitparade.ch: "Lady In Black" ist ja ein internationaler Hit - eine Single-Veröffentlichung wäre somit eine gute Möglichkeit, im Ausland Fuss zu fassen...
Dani: Daran denke ich natürlich immer wieder und es wäre schön. Aber wir versuchen jetzt Schritt für Schritt zu machen und zu schauen, was passiert. Das Album ist jetzt erstmal in der Schweiz erschienen und die Tour beginnt auch hier. Sicher ist der Schritt ins Ausland nicht ausgeschlossen, aber wir gehen sachte Schritt für Schritt vorwärts.

hitparade.ch: Wieso hast du für dein neues Album kein Duett mit einem Schweizer Musiker? Für diverse Anlässe hast du ja bereits solche Sachen gemacht, nur nicht für ein Album.
Dani: Eigentlich ist ein Duett auf meinem Album mit einem Schweizer Künstler: Nämlich mit meinem Produzenten Pele Loriano. Wir haben zusammen den Song "Dream On" aufgenommen, weil er einfach eine wunderbare Stimme hat. Aber er ist halt eigentlich Produzent und sonst nicht so an der Front. Ansonsten habe ich gar nicht so recht darüber nachgedacht, weil ich momentan die Zusammenarbeit mit Ken am Geniessen bin und alles, was noch auf uns zukommt. Wir sehen dann danach wieder weiter.

hitparade.ch: Wie wichtig sind für dich die Fans, also nebst dem, dass sie an Konzerte kommen und CD's kaufen. Eher, wenn es um Fanseiten im Internet geht oder die sonst irgendwie Promotion betreiben für dich. Hat man da Kontakt mit den aktivsten Fans?
Dani: Der persönliche Kontakt ist da auf jeden Fall vorhanden. Eine meiner grössten Fans ist Claudia und kommt aus Grindelwald. Was sie macht, ist echt unglaublich. Sie hat eine Fanseite für mich gemacht und es ist wirklich wunderschön, was sie da alles macht. Es rührt mich und es ehrt mich auch. Ich war bei ihr auch schon zum Nachtessen. Man pflegt so etwas natürlich schon. Ich habe keine aufdringlichen, sondern sehr respektable Fans. Da bin ich natürlich froh, wenn ihnen die Sachen, die ich mache, gefallen und sie es auf ihre eigene Art noch unterstützen.

hitparade.ch: Laut Biographie hast du in den letzten eineinhalb Jahren 200 Auftritte hingelgt. es gibt nicht gerade viele Schweizer Musiker, die das machen. Macht es noch Spass, oder denkt man dann manchmal auch "etwas weniger wäre vermutlich mehr?"
Dani: Es ist immer eine Strategiefrage, was man genau machen möchte. Auf der einen Seite kann man sich wirklich rar machen und nur 5 Konzerte machen, dafür grössere. Oder aber man kann eine ausgedehnte Tour machen und in kleineren Clubs spielen. Es gibt ja immer mehr gute kleine Rock Clubs in der Schweiz. Das sind eigentlich die beiden Spuren, die man fahren kann. Und für mich war es wichtig, spielen zu können. Ich wollte auf Tour gehen und Musik machen. Dass ich viele Konzerte geben kann, ist für mich der richtige Weg. Ich hatte bereits zweimal das Privileg, im Hallenstadion Zürich auftreten zu können, was natürlich eine grossartige Erfahrung war. Die Kombination machts aus, ich habe Beides gern. Wir planen die Tours jeweils aber schon sehr konkret. Jetzt werden wir im Februar anfangen, und die Tour dauert bis Mitte Mai. Das werden dann so an die 20 - 25 Konzerte sein. Auf www.kandlbauer.ch kann man schauen, wo ich wann sein werde (schmunzelt).

hitparade.ch: Wie werden die Promotion-Arbeiten im neuen Jahr verlaufen? Hast du schon neben dem Auftritt an den Swiss Awards 2007 am 12. Januar schon viele Tour- und Festival-Auftritte fixiert?
Dani: Festivals werden wir in den nächsten paar Wochen buchen. Jetzt ist das Album draussen, wir können damit arbeiten und das Zeug verteilen. Ich hoffe, wir können an einigen Festivals spielen.

hitparade.ch: Du hast ja bereits einen Eishockey-Song geschrieben. Kommt auch etwas für die EM von dir?
Dani: Es wird vielleicht etwas geben, aber da darf ich wohl noch nicht darüber reden.

hitparade.ch: Hier die Top 10 der Schweizer Hitparade. Könnt ihr die kommentieren?

10. Wham - Last Christmas
Dani: Jedes Jahr ist dieser Song wieder in den Charts. Und ich persönlich kann eigentlich nicht ganz verstehen, weshalb. Es gibt schliesslich so viele tolle Weihnachts-Songs überall. Es ist ein Phänomen. Jedes Jahr wieder.
Ken: Ich kenne diesen Song nicht.

9. Eros Ramazotti & Ricky Martin - Non siamo soli
Ken: Ich mag Eros Ramazotti. Ich kann aber nicht verstehen, weshalb er mit einer Person wie Ricky Martin zusammenarbeitet. Das ergibt für mich keinen Sinn.
Dani: Ich bevorzuge sein Duett mit Anastacia
Ken: Ja, das war okay. Auch das mit Sarah Brightman war sehr gut.
Dani: Ich habe den Song jedenfalls bisher nicht gehört

8. Stress - On n'a qu'une terre
Dani: Ich mag ihn, weil er ein Rapper mit Köfpchen ist. (lacht) Nicht so wie die Anderen!

7. Seal - Amazing
Ken: Den Song kenne ich auch nicht.
Dani: Ich habe ihn bei Art On Ice in Basel vor drei Jahren kennengelernt. Wie seine Musik und seine Songs ist er ein sehr autentischer Typ. Das mag ich.

6. Züri West - Fische versänke
Ken: Den solltest wohl besser du kommentieren Dani!
Dani: Züri West ist eine Band mit wirklich grossartigen schweizerdeutschen Texten. Es ist eine Art Melo-Music. Die mag ich sehr, sehr gerne. Es sind coole Musiker.

5. Leona Lewis - Bleeding Love
Dani: Ich habe keine Ahnung, wer das ist.
Ken: Ich auch nicht. Aber sie sieht süss aus.

4. Alicia Keys - The One
Dani: Ich weiss zwar, wer sie ist, aber ich habe diesen Song nie gehört. Normalerweise mag ich aber, was sie macht.

3. DJ Ötzi feat. Nik P. - Ein Stern der deinen Namen trägt:
Dani: Das ist definitiv nicht mein Musikgeschmack. Davon habe ich Ken erzählt. Das war ja überall erfolgreich. (Singt Ken den Refrain vor)
Ken: Toll diese Performance
Dani: Das covern wir als Nächstes (lacht)

2. Rihanna - Please Don't Stop The Music
Ken: Ich kenne ihren Namen, aber den Song nicht. Ich befasse mich nicht mit dieser Art von Musik.
Dani: Das kann ich verstehen. Ich kenne zwar diesen Song nicht, aber ich kenne Umbrella. Der hier ist sicher genauso berühmt. Aber sie ist okay. Sie sieht sexy aus in ihren Videoclips.

1. Timbaland Presents OneRepublic - Apologize
Dani: Das kenne ich. Und ich muss sagen, ich liebe Timbalands Arbeit als Produzent. Er produzierte ja Nelly Furtado und eine Menge anderer Stars. Er ist einer dieser Produzenten, die ganz oben hingehören. Und der Song ist ziemlich cool.
Ken: Ich habe "What Goes Around, Comes Around" von Timberlake gehört, das er produziert hat. Der Song ist schrecklich und ändert sich nie, aber das Stimmenarrangement ist ganz toll gemacht. Ich kenne die Arbeiten von Nelly Furtado und den anderen Künstlern ein wenig. Aber das Problem, das ich habe, ist, dass es wie bei einigen Produzenten aus den 70ern abläuft: Sie produzieren verschiedene Künstler in der gleichen Art. Sie setzen ihre eigene Signatur darauf, anstatt die Signatur des Künstlers.


Linktipps:
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Discographie von Kandlbauer
Konzerte von Daniel Kandlbauer
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