INTERVIEW MIT MATTAFIX





"Big City Life" heißt die erste Auskoppelung des Londoner Duos Mattafix aus ihrem Debut-Album "Signs Of A Struggle". Zumal sich Marlon Roudette (links auf dem oberen Bild) und Preteesh Hirji (rechts auf dem oberen Bild) sowohl hinsichtlich des Bekanntheitsgrades als auch der Charts-Platzierung auf dem aufsteigenden Ast befinden, haben wir ein Interview mit den Newcomern durchgeführt:

hitparade.ch Euer Bandname Mattafix leitet sich von der Phrase "matta fixed" ab, was als Synonym für "no problem" gilt. Warum habt ihr euch für diesen Bandnamen entschieden?
Marlon: Es handelt sich hierbei um ein westindisches Sprichwort, welches "Problem gelöst" bedeutet. "Matta" behandelt alle Dinge, mit denen man im Leben konfrontiert wird, "fixed" könnte man noch mit "geordnet" gleichsetzen. Wir haben bewusst einen untypischen Namen gewählt, der Fragen aufwirft, aber dennoch eine positive Grundhaltung repräsentiert.

hitparade.ch: Die Band wurde vor zwei Jahren gegründet. Inwiefern habt ihr euch in den Jahren zuvor musikalisch betätigt?
Preetesh: Seit meinem 17. Lebensjahr bin ich bereits in der Musikindustrie tätig, die ersten drei Jahre arbeitete ich als Tontechniker, diesem Job verdanke ich auch mein Wissen hinsichtlich Studioarbeit und Bedienung sämtlicher Geräte dort. Aber ich begann bereits mit 14 Jahren auf Instrumenten, insbesondere auf der Gitarre, zu spielen und zu experimentieren.
Marlon: Musik war immer ein fixer Bestandteil in meinem Leben, zumal ich eigentlich nie einen fixen Job hatte. Mit 12 Jahren spielte ich in einer Steel-Band in der Karibik, nebenbei verdiente ich mein Taschengeld in Hotels. Natürlich war es immer mein Traum, mit musikalischer Betätigung meinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Aber es war mir immer bewusst, dass dies ein schwieriger Schritt werden würde. Auch wenn er mir nicht gelungen wäre, hätte ich den Kopf nicht hängen gelassen und weiter darauf geachtet, meine Kreativität zu erhalten und zu erweitern.

hitparade.ch: Ihr seid in einem komplett anderen Umfeld, sozial und geographisch, aufgewachsen. Welche Auswirkungen hat diese Diskrepanz auf eure gemeinsame Zusammenarbeit und die Songs?
Preetesh: Durch die Vermengung unserer unterschiedlichen Herkünfte und Einflüsse stehen wir automatisch der Musik offener gegenüber und beziehen auch mehr Musikrichtungen in unser Schaffen mit ein. Ich bin ja in London aufgewachsen, dort werden beispielsweise Pop-, Rock-, Reggae-, Dance-Musik und etliche andere Richtungen häufig gespielt, die musikalische Vielfalt ist in dieser Stadt also enorm. Es ist definitiv gut, wenn man sich an all diesen Richtungen bedient.
Marlon: Wie eigentlich alles bei uns hat auch unsere Musik eine natürliche, unkomplizierte Entstehungsgeschichte, oder Preetesh?
Preetesh: Ja, wir haben und hatten immer einen natürlichen, offenen Zugang zur Musik. Da wir beide sehr gute Freunde sind und viel Zeit miteinander verbringen, sprechen wir auch oft über die Musik. Aber letztendlich ging es uns anfangs einfach darum, aus Spaß gemeinsam zu musizieren und zu sehen, was jeder von uns einbringen kann, ganz ohne Druck. Wie das Ergebnis aussehen würde, spielte da noch keine Rolle.
Marlon: Wir sehen die Herkunft und den sozialen Hintergrund nicht als Tatsachen an, die wir bewusst in unsere Songs einfließen lassen müssen. Es wurde eigentlich erst ein Thema, als wir anfingen das Album zu vorzustellen und infolgedessen Fragen nach unseren Wurzeln und der musikalischer Verarbeitung der Vergangenheit gestellt wurden. Im Grunde genommen sind und waren wir nur zwei Musiker, welche im Studio Lieder aufnehmen, die wiederum veranschaulichen sollen, was wir gerade wahrnehmen und fühlen. Dies war und ist uns besonders wichtig!

hitparade.ch: Innerhalb der Musikszene gibt es ständig neue Entwicklungen und sie ist generell von stetig wachsender Schnelllebigkeit geprägt. Wie schätzt ihr diese Situation ein und was sind eurer Meinung nach die entscheidenden Kriterien, die eine junge Band erfüllen soll, damit sie sich längerfristig in der Branche etablieren kann?
Preetesh: Es ist sehr schwierig sich in diesem Business zu etablieren, die Konkurrenz ist enorm. Charterfolge lassen sich auch nicht erzwingen, es gibt keine Strategie, es geht darum, so einfach es auch klingen mag, gute Musik zu machen.
Marlon: Genau, das ist das Stichwort: Gute Musik. Egal wie es weitergeht, wenn wir Musik machen, die Menschen anspricht, werden wir in jedem Fall Beachtung und Aufmerksamkeit erhalten. Erfolg und Ruhm dürfen niemals das Ziel deiner musikalischen Tätigkeit sein, denn dann wirst du dich nie komplett entfalten können. Natürlich gibt es Künstler, die kurzfristig Erfolg verzeichnen, aber sie sind genauso schnell wieder weg wie sie gekommen sind.
Spuren hinterlässt man nur, wenn man relevante und wichtige Dinge des Lebens in seinen Tracks anspricht und gleichzeitig seine eigene Kreativität mit einfließen lässt - nur so kann man auch wirklich zu seinen Songs stehen.

hitparade.ch: Mit eurer Debut-Single "Big City Life" seid ihr in den UK-Charts bereits im Frühjahr vertreten gewesen. Diese Hitparade hat, wenn auch weniger als vor einigen Jahren, nach wie vor Einfluss auf den Rest Europas und nimmt dementsprechend eine richtungsweisende Position ein. Hat euch eurer Meinung nach dieser Umstand den europaweiten Durchbruch erleichtert?
Marlon: Ja, denn als wir auf der Playlist von "BBC Radio 1" waren, wurden sämtliche andere Radiostationen in Europa auf uns aufmerksam, da eben diese Playlist europaweit Bedeutung hat. Der Erfolg in den UK-Charts hat sich dann auch auf Europa ausgeweitet und sich dort sogar gesteigert: Wir sind beispielsweise auf Position 2 in den italienischen Charts hinter einem gewissen Robbie Williams.
Der Durchbruch in England ist natürlich wichtig, aber ihm darf nicht globale Bedeutung zugeschrieben werden, zumal jedes Land eine eigene Identität und daher auch einen speziellen Musikgeschmack hat. Wir möchten als internationale Band gesehen werden, die Musik für die ganze Welt produziert.

hitparade.ch: Kommt der Erfolg eigentlich überraschend für euch oder habt ihr schon länger auf kommerzielle Anerkennung hingearbeitet?
Preetesh: Es war definitiv eine große Überraschung für uns, nicht nur der Durchbruch in Europa, sondern speziell auch der Erfolg in unserem Heimatland. Plötzlich wurde uns bewusst, dass unsere Musik bei vielen Leuten sehr gut ankommt und sie in gewisser Weise ein kleiner Bestandteil in ihrem Leben geworden ist. Es ist wirklich aufregend zu hören, dass man selbst und die eigene Musik von den Leuten anerkannt und gemocht wird.

hitparade.ch: Euer am kommenden Montag erscheinendes Album trägt den Titel "Signs Of A Struggle". Warum habt ihr für die Platte diese Titulierung ausgewählt?
Marlon: Wenn beispielsweise ein Polizist an den Ort eines Verbrechens gelangt, fragt er meist: "Gibt es Zeichen oder Spuren eines Kampfes? Ist ein Bild herunter gefallen oder etwas zerbrochen?" In gewisser Weise ist der Titel also eine Anspielung auf diese Situation. Außerdem bezieht er sich auf die Entstehungsgeschichte des Albums, auf das Verhältnis zwischen Preetesh und mir, da natürlich bei der Arbeit nicht immer alles sofort funktionierte, wie wir es vielleicht gerne gehabt hätten.
Aber das Hauptthema sind die Kämpfe, welche die gesamte Welt bestreiten muss, wir sehen uns als Teil dieser und fühlen bei den auftauchenden globalen Problemen sehr gut mit. Wegen dieser Gründe entschieden wir uns für die Verwendung des Wortes "Struggle". Talib Kweli hat mit der Albumbezeichnung "A Beautiful Struggle" auch dieses Wort gewählt, also waren wir nicht die ersten mit dieser bzw. einer ähnlichen Denkweise.

hitparade.ch: Die Zusammenstellung des Albums wird folgendermaßen beschrieben: "Ein Buch, in dem jeder Song für ein Kapitel steht".
In welchem inhaltlichen Rahmen bewegen sich die Lyrics? Welches Konzept habt ihr verfolgt?
Marlon: Jeder der Songs basiert auf einer anderen Inspiration und Geschichte, was sich auch in den Lyrics niederschlägt. Auch wenn die Songs teilweise einen tristen Inhalt haben, transportieren sie trotzdem im Endeffekt eine positive Message, die allerdings für den Hörer nicht sofort erkennbar ist.
Ich bin der festen Überzeugung, dass man niemals die Intelligenz des Zuhörers in Frage stellen sollte! Wenn beispielsweise ein Song vom Krieg handelt, braucht man nichts schönreden oder zu genau zu beschreiben, die Leute lesen Bücher und sehen fern, sie wissen also, was in der Welt vor sich geht. Es ist besser, wenn man vieles der Vorstellung des Zuhörers überlässt - jeder Song erlaubt ja verschiedene Interpretationen. Menschen, die eine schwierige Kindheit hatten, fühlen die Lieder anders als jene, die unbeschwert aufwuchsen. Dasselbe gilt auch für Personen, die entweder gerade glücklich in einer Beziehung leben oder denen eben gerade das Herz gebrochen wurde.
Dieses Element weisen auch die Tracks anderer Künstler auf, welche ich liebe: Massive Attack oder Reggae-Stars wie Dennis Brown schreiben Songs die direkt Probleme ansprechen aber trotzdem Raum für eigene Interpretationen übrig lassen.

hitparade.ch: Habt ihr einen Lieblings-Track auf der Platte bzw. verbindet ihr mit irgendeinem Song eine besondere Geschichte?
Preetesh: Ja, mein Lieblings-Song ist "Clear And Present Danger".
Ich hatte damals die Nase voll von vielen Dingen, die mir in meinem Leben widerfahren waren. Mit diesem Track wollte ich mich einfach wieder ein wenig aufmuntern. Ich liebe aber den Song als Gesamtpaket, seine gesamte Produktion, nicht nur die einzelne Teile davon wie beispielsweise nur Melodie oder Lyrics.
Marlon: Mit diesem Song bemerkte ich das erste Mal, dass ich als Sänger in gewisser Weise die Rolle eines Sprachrohrs mit großer Verantwortung übernehme. Das mag jetzt überheblich klingen, aber mir wurde mit diesem Lied bewusst, dass wir als Künstler mit internationalen Chart-Erfolgen tiefsinnige Texte, welche die Wahrheit widerspiegeln, verfassen müssen.
Wir haben vieles bis dahin Erlebtes in diesem Song in Verkörperung einer fiktiven Person namens Rosemary verarbeitet. Preetesh hat dem Track mit Hilfe des Pianos die perfekte musikalische Umrahmung gegeben: Wir haben uns damals bei ihm um drei oder vier Uhr in der Nacht bei ihm getroffen und den Song bestimmte 25 mal hintereinander angehört. Das ist und bleibt mich mit Sicherheit eine meiner denkwürdigsten Erfahrungen.

hitparade.ch: Beim Durchhören des Albums fällt auf, dass ihr euch vieler verschiedener Musikrichtungen (zB Pop, Soul, Blues, Reggae, Banghra und etliche mehr) bedient.
Damit liegt ihr genau am Puls der Zeit und sprecht gleichzeitig mehrere Käuferschichten an.
Spielte dieser Aspekt eine Rolle und was waren sonst die Hauptgründe für die bunte Mischung und Stilvielfalt?
Marlon: Der Hauptgrund ist, dass wir nicht wissen, wie man anders Musik macht. Wir könnten beispielsweise keine Rockmusik machen, da keiner von uns die Rockgitarre so gut beherrscht. Von einfacher Popmusik, wie man sie überall hört, hatten wir einfach die Nase voll.
Wir produzieren einen Sound, den wir selber gerne privat hören. Wir haben beim Komponieren im Vorhinein nie eine konkrete Idee davon, wie der Song im Ergebnis aussehen soll, wir basteln und experimentieren, bis er uns wirklich gefällt. Das kann oft sehr lange dauern...
Daher setzen wir uns nie hin und sagen: O.k., heute machen wir einen Track, der aus einer Mischung Soul und Reggae, unterlegt mit elektronischen Beats, besteht.
Preetesh: Genau, denn so könnten wir nie anständige Songs produzieren.

hitparade.ch: Ihr habt sowohl von Seiten der Produzenten (z.B. Jim Abyss, Johnny Dollar) als auch der Backgroundmusik (z.B. Ex Sugarbabe Siobhan Donaghy) prominente Unterstützung bekommen.
Wie ist es euch gelungen, so viele Größen der Musikbranche zur Zusammenarbeit auf eurem Debut zu bewegen?
Preetesh: Jim Abyss ist wirklich ein erstaunlicher Produzent, ein vielseitiges Talent, er ist ja unter anderem bekannt für seine Arbeit mit Kasabian. Besonders beeindruckt hat mich seine Kooperation mit DJ Shadow, dadurch bin ich so richtig auf ihn aufmerksam geworden. Er hat große Erfahrungen in mehreren Musikrichtungen, von Hip-Hop bis Rock, daher konnte er mit seinem Wissen viel zu unserem Album beisteuern. Wir hatten ziemlich genaue Vorstellungen von unserem Werk, daher war es auch möglich, mit diesen namhaften Produzenten zu arbeiten.
Marlon: Ja, darum geht es. Das Wichtigste war es, mit Leuten zu kooperieren, welche die selbe Einstellung zur Musik haben. Als ich das erste Mal hörte, wie Jim einen unseren Songs mixte, hat es mich fast umgeworfen - er wusste auf Anhieb genau, was wir wollten.
Die Londoner Musikszene ist relativ überschaubar, es kennt fast jeder jeden: Johnny Dollar kennt Preetesh beispielsweise schon von klein auf, die beiden leben in der gleichen Straße.
Zu Siobhan: Wir haben bei der Hälfte ihres Albums mitgearbeitet und so wieder andere Menschen aus dem Business kennen gelernt. Dank dieser "Zufälle" konnten wir mit vielen Größen der Branche arbeiten, dafür sind wir sehr dankbar - denn wir sind sehr stolz auf die Resultate!

hitparade.ch: Warum arbeitet ihr am Anfang der Entstehung eines Songs lieber mit Gitarre und Klavier anstatt gleich im Studio zu experimentieren?
Preetesh: Wir experimentieren viel im Studio, aber speziell wenn es um das Schreiben eines Songs geht, verzichten wir darauf und verbleiben bei den gängigen Instrumenten. Denn es geht uns zu Beginn darum, eine Idee und ein einfaches Konzept für einem Song zu entwickeln, um anschließend im Studio Verfeinerungsarbeit leisten zu können.
Marlon: Aufgrund dieser Entstehungsweise ist es für uns auch wesentlich einfacher, die Songs live mit Gitarre usw. zu spielen, da sie auch auf "Old-School-Instrumenten" entstanden sind.

hitparade.ch: Wie sehen kurz- und langfristig eure künstlerischen Pläne für die Zukunft aus?
Preetesh: Wir hoffen, dass wir noch sehr lange Musik machen können!
Marlon: Mein Ziel ist es, dass ich Preetesh dazu bringe, so hoch wie Barry Gibb von den Bee Gees zu singen. Das würde uns komplettieren. Ich schaffe es noch, ihn zu überzeugen….
Preetesh: Ja, eines Tages…. (beide lachen)

hitparade.ch: Traditionsgemäss legen wir unseren Interviewpartnern die aktuelle Top 10 der Singles-Charts vor. Könnt ihr diese kommentieren?

1. Pussycat Dolls feat. Busta Rhymes - Don't Cha
Preetesh: Der Song ist wirklich ziemlich cool, Busta Rhymes ist generell fantastisch, schön, dass er zurück ist. Der Song war auch in England sehr erfolgreich.
Marlon: Aber wo ist hier eigentlich "Big City Life". Das würde auf jeden Fall in diese Liste gehören - aber mal sehen, was in der nächsten Zeit noch passiert!

2. Robbie Williams - Tripping
Marlon: Unser Konkurrent um Platz 1 in Italien. Ich dachte nie, dass ich einmal so etwas sagen würde. Wir trafen ihn einmal bei Vorbereitungen zu einer französischen TV-Show, er ist wirklich ein toller Typ!

3. Rihanna - Pon de replay
Marlon: Sehr gut, aber der Rhythmus ist nicht neu, bin gespannt, wie es hier mit den Tantiemen aussieht.

4. Juanes - La camisa negra
Preetesh: Haben wir schon gehört. Ein "Mexican-Bad-Boy" auf der Gitarre.

6. Melanie C - First Day Of My Life
Preetesh: Wir wussten gar nicht, dass sie einen neuen Song hat. Warum hat sie den Song nicht im U.K. herausgebracht? Naja, egal, gut gemacht, Mel!

7. James Blunt - You're Beautiful
Marlon: Wahrscheinlich der Song, den am meisten in diesem Jahr gehört habe. An jeder Ecke wurde man damit konfrontiert, mittlerweile nervt mich der Track aber nur noch.
Preetesh: Er hat wirklich eine tollen, einfach Song, mitten aus dem Leben gegriffen geschrieben.

9. Sean Paul - We Be Burnin'
Preetesh: Ziemlich überraschender Song von Sean Paul.
Marlon: Genau, braucht aber noch eine Zeit, um das Feuer in mir zu entfachen.

10. 50 Cent feat. Mobb Deep - Outta Control
Marlon: Ich liebe den Beat des Songs, vor allem auch das tolle Piano-Sample. Gesamt betrachtet finde ich den Song aber weniger gut.
Preetesh: Mich hat auch vor allem der Beat beeindruckt, der Rest ist nicht so mein Ding


Linktipps:
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