INTERVIEW MIT THE SCRIPT



Es war die ganz große vom-Tellerwäscher-zum-Millionär-Story, die sprichwörtliche emotionale Achterbahnfahrt, ein Blockbuster voller Action und Superstars. Drei Jungs aus Dublin war es gelungen, die Welt zu erobern, mit Songs, deren Energie gleichsam die emotionalen Trümmer ihrer eigenen harten Vita als auch ihre lebenslange Liebe für Pop, Rock, HipHop und Soul widerspiegelt. In den zurückliegenden zwei Jahren gelang der Band gleich eine Handvoll Hits, darunter Songs wie "We Cry", "Breakeven" und "The Man Who Can't Be Moved". Ihr Debütalbum "The Script" erreichte Platz eins der Charts in Großbritannien und Irland und verkaufte sich weltweit knapp zwei Millionen Mal. Das zweite "The Script"-Album "Science And Faith" ist seit September erhältlich. Wir haben sie zum Interview getroffen.

hitparade.ch: Euer Debutalbum hat in Irland und in den UK die Nummer 1 erreicht und war auch in allen anderen Ländern Europas und in Amerika erfolgreich. Standet Ihr deswegen bei eurem zweiten Album "Science & Faith", das vor einigen Wochen erschienen ist, unter besonders grossem Druck?
Mark Sheehan: Man sollte es meinen, doch wir hatten in erster Linie sehr viel Arbeit. Es war unser erster Versuch, ein Album komplett alleine zu produzieren. Wir waren daher eher mit der Sorge beschäftigt, ob wir dies alles zeitlich schaffen würden. Wir hatten unser ganzes Leben lang Zeit unser erstes Album zu schreiben, aber nur wenige Monate, um das zweite fertigzustellen. Es war unglaublich viel zu tun in dieser Zeit, aber wir wollten nicht mit einem anderen Produzenten zusammenarbeiten, da wir nicht klingen möchten, wie jede andere Band auch. Daher entschieden wir uns, selbst die Produktion zu machen - so klang es am Ende auch nach unserem eigenen Sound. Ich nutzte jede Stunde unserer Zeit: Wir hatten drei Studios, die wir gleichzeitig nutzten. Die Zeit hat uns also in erster Linie Druck gemacht. Von Aussen haben wir keinen Druck gespürt. Wir machen Musik, die wir selbst mögen. Dann hoffen wir, dass auch andere Menschen davon begeistert sind. Dies ist auch der Grund, warum wir eine Band geworden sind.

hitparade.ch: Eure Band nutzt moderne Plattformen wie facebook, Twitter, Myspace, Youtube und iTunes. Tragen solche Methoden zum Erfolg bei?
Glen Power: Ja. Ich weiss nicht, wieso das nicht noch viel mehr genutzt wird, denn es ist so einfach, auf diesem Weg mit den Fans in Kontakt zu stehen.
Mark Sheehan: Ich denke es war der Schlüssel zu unserem Erfolg. Als wir unser erstes Album geschrieben haben, nutzten wir Myspace um unsere Musik an den Menschen zu testen. Wir hatten kein Geld um auf Tour zu gehen. So konnten wir virtuell auf Tour gehen. Wir waren online, haben einen Song kreiert, spielten ihn dann und bekamen Feedback, wie es auch ein Live-Publikum tun würde. Myspace war daher sehr entscheidend für uns.
Glen Power: Dank Twitter kannst Du regelmässigen Kontakt zu den Fans halten, vor und auch direkt nach Konzerten. Da war ein Mädchen in den UK… Ich war bereit um auf die Bühne zu gehen, Mark stand bereits da und spielte Gitarre, da sah ich dieses Mädchen, das von einer Ambulanz nach draussen gebracht wurde, da sie in der ersten Reihe in Ohnmacht gefallen war. Sie hat dadurch die ganze Show verpasst. Sie erzählte mir dies über Twitter. Ich habe dann ein Album von uns allen unterschreiben lassen und an ihre Adresse geschickt. Wir schrieben ihr, dass es uns leid täte, dass dies passiert ist, und dass wir hoffen, dass sie das nächste Mal die ganze Tour sehen würde. Einige Jahre früher wäre etwas in diese Richtung niemals möglich gewesen. Am nächsten Tag, als sie unser Geschenk erhalten hatte, schrieb sie uns auf Twitter zurück und bedankte sich herzlich. Dies sind spezielle Momente für uns.
Mark Sheehan: Da sind Fans, die Fotos mit uns machen und diese dann auf die Band-Facebook-Seite stellen. Manchmal machen sie die Fotos auch zu ihren Profilbildern. Das ist eine tolle Werbung für eine Band. So wird alles verdoppelt und verdreifacht.
Glen Power: Ja, es geschieht auch immer alles so schnell. In dem Moment, in dem etwas getwittert wird, sieht es Jemand anderes und so verbreitet es sich schnell.
Mark Sheehan: Eigentlich wäre eine grosse Brücke zwischen einer Band und ihren Fans, aber diese Brücke existiert nicht mehr. Ich denke viele Bands sind heutzutage irritiert deswegen. Sie denken noch immer, dass alles traditionell läuft, so wie es sein sollte, aber so ist es nicht mehr. Kids sind richtig musikhungrig.
Glen Power: Einige Freunde haben mir heute geschrieben, denn sie haben auf Twitter gesehen, wo wir gerade sind. Wenn wir landen, packe ich normalerweise mein Telefon aus und erzähle, wo ich bin. Die Leute interessiert dies. Sie finden es toll, dass wir von Land zu Land reisen. Es ist so effektiv, und vor einigen Jahren wäre dies noch nicht möglich gewesen.

hitparade.ch: Nach einem langen Arbeitspensum habt ihr es endlich geschafft. Was ist das Lohnenswerteste nach all den vielen Jahren harter Arbeit?
Glen Power: Ich denke, jeden Abend auf der Bühne zu stehen und vor Menschen zu spielen, die extra gekommen sind, um unsere Musik zu hören. Wir haben lange versucht, dies zu erreichen.
Mark Sheehan: Berufstätig zu sein ist toll. Einfach in der Lage zu sein, für meine Familie zu sorgen und nicht andauernd einem grossen Traum hinterherzulaufen ist toll. Das ewige "such Dir einen "richtigen" Job" hat uns immer wieder verfolgt. Ich kenne Danny seit ich 14 bin - wir haben es lange versucht. Glen lernten wir dann 2005 kennen.
Glen Power: Ja, wir haben es darauf ankommen lassen. Ich habe 20 Jahre lang Schlagzeug gespielt.
Mark Sheehan: Ja, er hat an allen möglichen Orten gespielt. Wir haben in den übelsten Clubs und Pubs gespielt. Es hat lange gedauert, bis es Form annahm.
Glen Power: Wir wären es immer noch am versuchen, wenn wir jetzt nicht hier wären.
Mark Sheehan: Um ehrlich zu sein, ich denke, dies ist das Lohnenswerteste überhaupt: Es zu erreichen, von der Musik leben zu können. Da gibt es eine Sache, die in meinem Kopf herumspukt: Mir vorzustellen, wie Jemand in seinem Appartement sitzt und unsere Musik auflegt, um sie sich anzuhören. Diese Vorstellung haut mich um. Ich drehe fast durch bei dem kleinen Gedanken, dass da Jemand sitzt und denkt: "Ich glaube ich höre mir jetzt ein bisschen Musik von "The Script" an." Ich liebe das! Das ist der Grund, warum wir das tun, was wir tun.
Glen Power: Auch wenn Du durch's Shopping Center gehst und da kommt auf einmal einer unserer Songs aus den Lautsprechern, das ist verrückt. Einmal ging ich durch die Flughafenkontrolle, als plötzlich unser Song zu hören war. Ich sah zu dem Mädchen am Schalter und bemerkte, wie sie ihren Mund zum Text bewegte und alles auswendig konnte. Das war unglaublich. In solchen Momenten merkt man, wie weit sich diese Kreise drehen.
Mark Sheehan: Danny erlebte auch was Lustiges. Als er die Strasse überquerte sah er einen Haufen Kids im Auto, die unsere Musik laut hörten und mitsangen. Sie mussten anhalten, um ihn über die Strasse zu lassen. Es war total lustig, als diese Kids dann erkannten, wer er war. Das sind Momente, für die wir leben. Das macht einfach Spass - man sollte es annehmen.

hitparade.ch: Auf Eurer Website erwähnt ihr, wie Irland von der Finanzkrise betroffen war, und dass Ihr Euch ein wenig schuldig fühlt, wenn ihr nach Hause kommt mit so viel Erfolg. Was war es nun für ein Gefühl, nach einer erfolgreichen Tournee nach Hause zu kommen?
Mark Sheehan: Es war sehr ungewöhnlich, denn als wir Irland verliessen, ging es dem Land noch sehr gut. Alle unsere Freunde waren glücklich und wir waren die Arbeitslosen. Zwei Jahre später kehrten wir von einer verrückten Tour rund um die Welt zurück um an unserem zweiten Album zu arbeiten. Als Musiker bist Du wie ein Schwamm, der alles, was rundherum passiert, in sich aufsaugt. Wir hatten keine Möglichkeit mit unseren Freunden, die uns immer nur das Beste gewünscht hatten, anzustossen. Wir hätten gerne ein wenig damit angegeben, wie wir als Support-Act von Paul McCartney oder U2 aufgetreten waren. Aber als wir zu unseren verschiedenen Freunden kamen realisierten wir, wie hart die Finanzkrise Dublin und ganz Irland getroffen haben muss. Diese Menschen haben ihren Job verloren, die Autos mussten zurückgegeben und auch andere persönliche Besitztümer mussten aufgegeben werden. Es herrschte dadurch auch eine starke Anspannung in den Beziehungen und Ehen. Daher war es ziemlich schwierig, über unseren Erfolg zu sprechen, also taten wir es nicht. Es machte uns traurig, denn wir waren immer die Arbeitslosen gewesen für so lange Zeit. Es fühlte sich an, als hätten wir Jemandem ins Gesicht geschlagen. Was wir dadurch begriffen haben, ist die Tatsache, dass die Nation Irland mit Geld nicht gut umgehen kann. Geld ist schlecht für dieses Land. Was in unserem Land aber ganz toll ist, ist die Wertschätzung gegenüber verschiedenen Gewerben. Iren sind unglaublich soziale Menschen - dies war aufgrund von Geld für eine Weile nicht erkennbar. Wir realisierten dies, als wir merkten, wie die Menschen sich nach diesen Geschehnissen in ihre Häuser zurückzogen, um billigen Wein zu trinken. Auch wenn diese Menschen teilweise keine Möbel mehr hatten, waren sie doch glücklich, dass sie einander noch hatten. Ein befreundetes Ehepaar von mir hatte 20 Jahre lang getrunken und beschlossen dann das Trinken aufzugeben, weil sie kein Geld mehr hatten. Sie begegneten sich dann irgendwie zum ersten Mal richtig, schliesslich waren sie beide 20 Jahre lang immer wieder betrunken gewesen. Dies ist ein starker Gedanke. Darüber haben wir einen Song geschrieben.

hitparade.ch: Seit 1996 seid ihr gemeinsam unterwegs, seit 2001 als "The Script", aber euer Debutalbum erschien erst 2008. Habt ihr viel Material aus eurer Vergangenheit, das noch nicht verwendet worden ist? Wenn ja: Könnt ihr euch vorstellen, dieses Material noch zu verwenden?
Glen Power: Sehr viel sogar!
Mark Sheehan: Manchmal fühle ich mich beschämt, wenn ich unsere alten Sachen höre. Ich denke, wir könnten die Musik veröffentlichen, wir wollen aber im Moment eigentlich viel lieber nach Vorne blicken. Ein Album ist eine spezielle Sache. Ich denke für eine "echte" Pop-Band wäre es okay, so was zu machen. Auch wir machen Pop-Musik, aber darin steckt ein Element starker Emotionen. Ich denke das kommt daher, dass wir oft auf unser Leben bezogen Songs schreiben. Unser erstes Album handelte von zwei Jahren unseres Lebens. Man kann es wie eine riesige Fotografie beschreiben. Ich mag das sehr, wenn man einen Moment seines Lebens festhalten, in die Musik einfliessen lassen und schliesslich auf diesem Wege hinter sich lassen kann. Dann machst Du wieder neue Erfahrungen und schreibst darüber. Das ist es, was wir versuchen. Wir versuchen immer weiter nach Vorne zu gehen und nicht zurückzublicken. Ich denke, dies hält uns jung. Ich denke an diesem Vorsatz werden wir festhalten. Nur selten arbeiten wir mit einem alten Song.

hitparade.ch: In Eurer Musik geht es oft um gebrochene Herzen und Trennungen. Sind all diese Texte bestimmte Momente in Eurem Leben oder sind es eher generelle Erfahrungen?
Mark Sheehan: Es sind generelle Erfahrungen. Du hast drei junge Männer die Ideen zu einem Song beisteuern. Da kann man nicht gut sagen: "Dieser Song dreht sich um mich!" Manchmal ist es so, denn der Song "Science & Faith" handelt von einem Streit, den ich mit meiner Frau hatte. Der Song "Nothing" handelt von Danny als "Serial Drunk Dialer". Wenn er getrunken hat, ruft er seine Ex an und solche Sachen. Wir versuchen über solche Sachen zu sprechen, denn ich denke, da gibt es viele Gemeinsamkeiten. All diese normalen Sachen passieren so häufig, dass wir versuchen, darüber zu schreiben. Oft endet es so, dass dann ein Song zu einer bestimmten Geschichte von uns sehr gut passt. Dann realisiert man bei einem anderen Song eine Stelle, wo die Lyrics und die Melodie sehr an Jemand anderen von uns erinnern. Da ist ein bisschen von uns allen in den Songs drin, auch wenn wir es teilweise gut definieren können. Ich denke, das tolle an unserer Band ist, dass wir alle Erzähler sind. Wir können von uns in der ersten Person sprechen - dies ist auch der Grund, weswegen wir auf den Bandnamen "The Script" gekommen sind. Die Songs haben einen Anfang, einen Mittelteil und auch ein Ende. Sie sind in einer erzählerischen Form aufgebaut. Sie sind wie ein kleiner Film, den man sich anschauen kann. Manchmal spielen wir diese Inhalte und manchmal sind auch hauptsächlich Emotionen im übertragenen Sinne darin verstrickt. Bei "The Man Who Can't Be Moved" sassen wir nicht wirklich in der Ecke. Ich liebe diese Band, weil wir solche Sachen machen können. Es geht immer sehr um die Message zwischen den Zeilen unserer Songs. Diesen Song haben wir geschrieben, weil ich wollte, dass meine Exfreundin den Song am Radio hören und "SHIT" denken würde. Ich wollte sie damit irgendwie verletzen. Und ich tat es auch. Darum geht es in diesem Song wirklich.

hitparade.ch: Ihr alle habt einen steinigen Weg hinter Euch und packt Eure Erfahrungen in Eure Musik. Habt Ihr das Gefühl, dass die teilweise harten Erfahrungen in Eurem Leben auf Eurem Weg zum Erfolg geholfen und euch zu mehr Leidenschaft geführt haben für das, was Ihr jetzt tut?
Glen Power: Ich denke, dass man die Chancen, die man erhält, stärker erkennt und schätzt. Bei unserem ersten Album fanden einige schmerzliche Ereignisse statt. Mark's Mutter starb zu dieser Zeit und auch Danny's Vater verstarb. Und auch ich starb beinahe. Ich hatte einen sehr schlimmen Unfall und hatte eine lebensrettende Operation.
Mark Sheehan: Ja, er bekam eine Kraniotomie an seinem Kopf, wir haben ihn beinahe verloren. Ich denke, wenn man so nahe am Tode vorbeischrammt, denkt man: "Ich muss dieses eine Leben besser nutzen."
Glen Power: Das ist so! Wir haben versucht, alles richtig zu machen, nachdem das passiert ist. Kurz bevor ich narkotisiert worden bin und alles bereit für die Operation war, begann ich über mein Leben, meine Karriere und meine Träume nachzudenken. Was ist, wenn ich nicht wieder aufwachen würde? Was ist dann? Als ich dann tatsächlich wieder aufwachte, umarmte ich das Leben und genoss es. Wir haben durch diesen Vorfall das Leben wieder zu schätzen gelernt und viele Songs des ersten Albums handeln davon.
Mark Sheehan: Es kommt zur Leidenschaft hinzu, die wir für unsere Musik empfinden. Musik war schon immer eine Art Boxsack für uns, wenn wir uns vom Leben verraten fühlten oder einfach sauer waren. Immer wenn wir Probleme haben sagen wir: "Jamme es mit den Drums weg, lass es krachen mit dem Schlagzeug." Wir lassen beim Musikmachen alle unsere Agressionen heraus.
Glen Power: Musik heilt! Ich denke wenn andere Menschen unsere Songs hören, werden sie auch geheilt. Weißt Du, wie ich meine?

hitparade.ch: Welche Songs hört ihr euch an, wenn ihr traurig oder wütend seid?
Mark Sheehan: Alles mögliche. Ich persönlich höre alles von David Bowie über Citizen Cope bi shin zu The Police. Ich liebe auch HipHop, weil es manchmal aggressive Musik ist. Ich liebe Jay-Z und Kanye West.

hitparade.ch: Danny hat gesagt, dass "Manche der besten Sänger haben Instrumente imitiert" und nennt sich selbst eine Violine. Seid ihr beide auch singt, identifiziert ihr Eure Stimmen ebenfalls mit Instrumenten?
Mark Sheehan: Ich denke, ich bin ein zerbrochenes Glas.
Glen Power: Ich bin irgendein Kessel, der die Treppe runterfällt (lacht). Ich habe nie darüber nachgedacht, ich weiss es nicht.
Mark Sheehan: Es hat schon was. Chaka Khan beispielsweise klingt wie ein Saxophon für mich. Auch Amy Winehouse. Alle haben einen bestimmten Sound in ihrer Stimme. Ich habe in meinem Leben nie danach gestrebt ein Lead-Singer zu werden, aber ich wollte gut singen können, da ich ja selbst Songs schreibe. Danny ist ein solch guter Sänger, dass ich immer sehr viel üben musste. Wir unterstützen ihn jeden Abend und unser Job ist es, ihm eine Plattform zu bieten, auf der er sich frei als Sänger bewegen kann. Wir unterstützen seinen Gesang mit unserem Gesang und wir müssen kompakt klingen. Ich denke, dadurch wird man immer besser und besser.
Glen Power: Danny ist ein solch guter Sänger, dass es einem durch und durch geht.
Mark Sheehan: Wenn er etwas tun möchte, musst Du in der Lage sein stimmlich mitzuhalten. Wenn er schwierige Refrains singt, dann singen wir mit um ihm so die Möglichkeit zu geben, frei zu improvisieren.

hitparade.ch: Wenn Ihr neues Material habt und eine neue Show plant, freut sich dann das Publikum über die Neuerung, oder werdet Ihr immer wieder aufgefordert alte Sachen zu spielen, wo mitgesungen werden kann?
Glen Power: Um ehrlich zu sein, ich liebe es vor Leuten zu spielen. Es spielt mir keine Rolle, ob die Leute den Song kennen oder nicht. Es ist besser, wenn sie den Song kennen, denn dann freuen sie sich sehr, wenn ein Song beginnt. Aber das macht für mich keinen Unterschied. Ich will einfach die Leute dahaben.
Mark Sheehan: Es ist so toll einen Song zu haben, der im Radio gespielt wird. Musik ist eine lustige Sache. Sie ist überall und wir jagen sie um die ganze Welt. Und auf einmal kommst Du in ein Land wo 900-1000 Leute in einem Raum sind, die alle Deine Musik kennen. Es ist irgendwie bizarr - wir haben in einer Baracke gesessen, uns die Musik und die Lyrics überlegt und dann hört man massenweise Menschen leidenschaftlich diese Songs mitsingen. Es ist unglaublich, ich werde dieses Gefühl immer lieben. Man muss auch sagen: Die erste Reihe des Publikums sagt viel aus: Wenn die Menschen einen Song nicht mögen, zeigen sie dies an ihrer Körpersprache. Wenn sie etwas mögen, dann gehen sie voll auf und bewegen sich zur Musik. Mögen sie es nicht, dann sitzen sie da mit diesem Blick auf ihren Gesichtern. Wir hatten einen sehr ungewöhnlichen Song im Programm, aber nach diesen Reaktionen haben wir ihn fallenlassen.


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