INTERVIEW MIT KYASMA



Kyasma - Symphony For Technology
1. Random Statements
2. Mechanics Of The Universe
3. Radioactivity
4. Technology 2.0
5. Impact Of Cosmology
6. Sweet Nostalgia
7. Perfection In Trigonometry
8. Stars Have No Dark Side
9. Take Me Higher
10. Doctor Please
11. Gagarin Knows Something We Don't
12. Machine (Part 1)
13. Machine (Part 2)
mehr Infos

Get the Flash Player to see this player.

Auf ihrem Debütalbum "Symphony for Technology" präsentiert die Kunstrock-Band Kyasma frischen Sound aus dem Wallis. Das abwechslungsreiche Album hält dem internationalen Vergleich stand und beweist, wie vielseitig Schweizer Rock sein kann.

hitparade.ch: Ihr seid eine Walliser Band, die Rock mit Elementen aus Klassik und Elektro mischt. Wie lange gibt es euch schon als Band und wie seid ihr zu dem Stil gekommen?
Uns gibt es schon seit zehn Jahren. Jeder einzelne von uns bringt verschiedene Einflüsse ein. Djamel ist vorwiegend mit klassischer Musik aufgewachsen, Melchior kommt aus der Welt des Jazz und Jonathan aus der Hip-Hop- und Electro-Szene. Die Herausforderung besteht darin, aus allen Einflüssen etwas Neues, Einheitliches zu kreieren.

hitparade.ch: Ihr wurdet zu DRS 3's "Best Talent November 2012" gewählt. Wie habt ihr reagiert?
Wir waren sehr zufrieden, weil wir fühlen, daß die Leute in der Deutschschweiz sehr offen sind. Unsere Musik vermischt viele Einflüsse, deshalb ist die Aufgeschlossenheit der Hörerschaft wichtig.

hitparade.ch: Im aktuellen Videoclip "Radioactivity" geht es um ein Mischwesen aus Mensch und Maschine. Der Videoclip sieht sehr professionell aus. Was wollt ihr mit dem Clip deuten und welchen Zusammenhang hat er mit dem Song?
Der Song handelt von einem Mann, der seine Gefühle, sein Herz verliert und sich in eine Maschine verwandelt, um die Worte des Liedes zu materialisieren. Das Thema von Kyasma ist der Widerspruch, der im Mann zwischen seiner leidenschaftlichen und seiner rationalen Seite existiert. Der klassische Teil unserer Musik stellt die leidenschaftliche Seite dar und der elektronische Teil vertritt die rationale Seite.

hitparade.ch: Das Debüt-Album "Symphony For Technology", welches im Oktober 2012 herauskam, ist eure erste offizielle CD. Wie lange habt ihr daran gearbeitet?
Seit zehn Jahren. Wir haben im Alter von 12 Jahren begonnen zu komponieren. Die Stücke haben sich während der vielen Arbeit immer weiterentwickelt. Als wir fühlten, dass sie gelingen, beschlossen wir, ein Album aufzunehmen. Aber wir wollten mit den richtigen Leuten arbeiten und unsere Idee bis zum Ende realisieren. Deshalb haben wir mit John Cornfield zusammengearbeitet, der bereits Oasis und Muse produziert hatte. Und deshalb haben wir unser Album auch mit der Prager Philharmonie aufgenommen.

hitparade.ch: Für eine Schweizer Band klingt ihr sehr international. Gibt es Künstler aus eurer Jugendzeit, die euch beeinflusst haben?
Danke. Ja, wir sind alle Fans von Porcupine Tree, Dream Theater und den anderen progressiven Rock-Gruppen. Übrigens haben wir dank Dream Theater unseren Schlagzeuger getroffen. Wir waren in derselben Musikschule und waren die Einzigen, die diese Gruppe hörten. Aus diesem Grund sind wir Freunde geworden und wir haben uns trotz seiner unzähligen Fehler vertragen. Ich necke.

hitparade.ch: Dies scheint wahrscheinlich eine alltägliche Interview-Frage, aber wie seid ihr auf den Bandnamen "Kyasma" gekommen? Was bedeutet er?
Kyasma bedeutet Kreuzung im medizinischen Jargon, weil die Gruppe mehrere, unterschiedliche Musikstile kreuzt. Zudem ist Kyasma auch eine Kreuzung von Persönlichkeiten, wir haben alle sehr unterschiedliche Charakter.

hitparade.ch: Ihr habt die volle Unterstützung durch DRS 3 und werdet dort täglich in der Playlist gespielt. Was habt ihr für Erfahrungen bei anderen Radiosendern gemacht?
Im Welschland werden wir von mehreren Radiosendern gespielt. Die Medien helfen uns, unsere Musik zu verbreiten, weil sie unser vielseitiges Projekt zu schätzen wissen. Wir sind auch zufrieden, weil die Leute in der Deutschschweiz beginnen, sich für uns zu interessieren. DRS und SF unterstützen uns. Wir bedanken uns herzlich.

hitparade.ch: Wie ist eure Meinung zu Streaming-Programmen wie Spotify und dem Internet allgemein? Seht ihr das als Chance und als Vorteil?
Wir denken, daß das ein Vorteil ist. Das hilft uns, deutlicher wahrgenommen zu werden. Mit Hilfe von Seiten wie Vimeo und Dailymotion wurden wir für ein breiteres Publikum zugänglich. Spotify ist eine ausgezeichnete Plattform für Musikfreunde. Wir denken, daß eine Band sich an ihre Epoche anpassen soll. Es ist Zeit, damit aufzuhören, die fortschreitende Technologie und das Internet als Feinde der Musiker zu sehen.

hitparade.ch: Ihr seid eine leidenschaftliche Live-Band. Welches war bis jetzt euer Highlight?
Die besten zwei Konzerte waren in Crochetan und Beaubobre. 1'500 Personen kamen allein unseretwegen. Der Schlagzeuger trug am Anfang eine Gasmaske, weil er in einem Plexiglas-Käfig sass, in den man Nebel gefüllt hatte. Es gab eine heftige Light Show, das war völlig verrückt.

hitparade.ch: Bestimmt wird man euch auch auf Tour erleben können. Gibt es schon einige Daten, die ihr uns verraten könnt?
Wir spielen am 1. Dezember im "Fabriggli" in Buchs und am 26. Januar 2013 im "Zak" in Jona, SG.

hitparade.ch: Wo würdet ihr gerne ein Mal live spielen?
Ein Konzert auf dem Mond wäre schön, mit den Wiener Philharmonikern und 150 Tänzerinnen.
Interview durchgeführt: Sonja Eberhard
Redaktion: Sonja Eberhard


Linktipps:
Das neue Album "Symphony For Technology" anhören - Wir verlosen 3 signierte Alben!

Australien Belgien Dänemark Deutschland Finnland Frankreich Italien Neuseeland Niederlande Norwegen Österreich Portugal Schweden Spanien Suisse Romande
english
LOGIN
PASSWORT
Passwort vergessen?