INTERVIEW MIT SCHWIIZERGOOFE



Schwiizergoofe - 2
1. Sing mit
2. Bala bala
3. Min Drache
4. Pyjamaparty
5. Härz a Härz
6. Ganz tief i Dir drin
7. Ränn im Chreis
8. Regaboga
9. Beschti Fründa
10. Sorry
11. Mitenand
12. Angschthaas
13. Ab i d'Sunne
14. Wiehnachtszyt
15. Mah im Mond
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Songs vo Chind für Chind - die Schwiizergoofe schreiben mit ihrem Mundart-Pop Musik-Geschichte. Das Album erreichte Platin-Status, schaffte es als erste Kinder-CD in die Top 10 der Alben-Charts und gehört zu den 10 meistverkauften Alben 2013! Diese Woche steigt 'Schwiizergoofe 2' neu in die Charts ein und knüpft an den Erfolg des Debut-Albums an. Wir haben Nikol Camenzind, das 'Schwiizergoofe-Mami' zum Interview getroffen.

hitparade.ch: Mit 'Schwiizergoofe' habt ihr ein Stück Schweizer Mundart-Pop-Geschichte geschrieben. Wann entstanden die ersten Ideen für dieses Projekt?
Nikol Camenzind: Die ersten Ideen entstanden vor etwa 2 Jahren, als unsere Tochter eineinhalb Jahre alt war. Sie wippte immer mit, als Musik im Radio lief, also suchte ich Kindermusik aus dem Pop-Bereich, die von Kindern gesungen wird. Ich fand aber vor allem von Erwachsenen gesungene Musik. So entstand die Idee. Ich habe begonnen, Ideen aufzuschreiben und wollte möglichst viele Kinder in das Projekt integrieren, am besten kantonsübergreifend mit möglichst vielen Dialekten. So entstand nach und nach daraus etwas und ich begann es umzusetzen mit Georg (Georg Schlunegger, Anm. der Redaktion) von HitMill.

hitparade.ch: Waren alle vom Projekt überzeugt, oder gab es auch kritische Stimmen?
Nikol Camenzind: Meine Freunde und mein Mann Roman (Roman Camenzind, Anm. der Redaktion) haben mich unterstützt. Vor allem Roman als Berater und Kritiker zugleich, welcher fand, ich müsse ein Konzept und Ideen haben, wenn wir dies umsetzen wollten. Ich machte nie ein grosses Thema daraus. Auch hätte ich nie gedacht, dass es ein so grosser Erfolg werden würde. Es lief so nebenbei. Ich suchte Text-Ideen, begann, mit Georg die Texte zu schreiben, aber es war nie ein grosses Thema in der Entstehungs-Phase.

hitparade.ch: Ich denke, ihr habt euch kaum gedacht, dass ihr derart Erfolg haben werdet mit der CD. Welche Ziele habt ihr euch für den Chor gesteckt?
Nikol Camenzind: Nein, niemals! Gerade letztens war das bei uns ein Thema gewesen, und heute reden wir darüber, dass das Volkshaus ausverkauft ist mit den Schwiizergoofe… wir waren in den Charts… Vor einem Jahr war ein solcher Gedanke nie da gewesen, ich wollte einfach Musik machen. In Kroatien gibt es das tatsächlich, dass Kinder für Kinder singen, eigene Lieder machen. Ich komme ursprünglich von dort und ich wollte dies hier umsetzen. Ich hatte nie gedacht, dass es solch eine Dynamik auf sich nehmen würde.

hitparade.ch: Wenn dein Ehemann nicht Roman wäre und ihr kein Studio sofort zur Hand hättet, hättest du dein Projekt trotzdem durchziehen können?
Nikol Camenzind: Es wäre schwieriger geworden… Es wäre sicher viel schwieriger geworden. Natürlich liegt auf der Hand, dass, als ich die Musik nicht gefunden hatte, es natürlich einfacher gewesen ist, Unterstützung und Beratung zu Hause zu finden. Es ist eine der aufwändigsten Produktionen, da so viele Kinder dabei sind. Sieben Leute sind im Team mit dabei. Ich bin froh, dass es sich auf diese Weise ergeben hat und wir es haben realisieren können.

hitparade.ch: Das Debut-Album ist seit März ununterbrochen in der Schweizer Hitparade, ihr habt Edelmetall erhalten und diverse Auftritte gehabt. Ab wann habt ihr realisiert, dass das ganze Projekt ein Riesen-Hit wird?
Nikol Camenzind: Ich glaube, ich selber habe es immer noch nicht realisiert. Ich bin halt Mami von unseren zwei Kindern. Mittlerweile sind es fast hundert "Schwiizergoofe", welche bei den zwei Alben mitgemacht haben. Ich finde es schön, mit diesen Kindern diese Freude teilen zu können, dass es den Kindern so viel Freude bereitet, aber ich will immer noch den Ball flach halten und finde schön, wenn es so viele erfüllt, aber ich hätte es wirklich nie gedacht.

hitparade.ch: Was war der schönste Augenblick, den du bisher erleben durftest?
Nikol Camenzind: Der schönste Augenblick war im SingCamp, als wir am letzten Tag, als alle Kinder in den "Schwiizergoofe"-Kleidern auf dieser Bühne standen und das "Schwiizergoofe"-Lied gesungen haben und dabei solch eine Freude ausgestrahlt haben, dass die Begleitpersonen geweint haben, weil wir uns von diesen Kindern haben trennen müssen. Es war eine sehr emotionale Woche. Kinder, welche geweint haben, weil sie Freundinnen gefunden hatten. Das Walliser Mädchen und das Zürcher Mädchen, welche Freundinnen geworden sind und beim Abschied geweint haben. Eltern, welche bei der Show am letzten Tag dabei waren, Tränen in den Augen hatten. Ein sehr schöner, starker Moment!

hitparade.ch: Ihr arbeitet auch mit Coop zusammen. Ich nehme an, dass der Song 'Hello Family' auf dem ersten Album für 'Coop Hello Family' geschrieben wurde?
Nikol Camenzind: Genau! Das Projekt begann, Konturen anzunehmen. Ich fing an, nach Kindern zu suchen, habe dafür Schulen kontaktiert in allen Kantonen und gefragt nach Kindern, welche mitsingen wollen. Auch fragten wir uns, ob es jemanden gibt, welcher das Projekt unterstützen würde, welcher uns helfen würde und es cool findet. So kamen wir auf Coop Hello Family. Coop war von Anfang an begeistert von den Schwiizergoofe und von der ganzen Idee, fand uns unterstützungswert und wollte von Anfang an dabei sein. So ist das Ganze entstanden. Auch war Coop im SingCamp eine sehr grosse Unterstützung, ohne die wir das Ganze in dem Rahmen gar nicht hätten realisieren können.

hitparade.ch: Nur 8 Monate nach dem Debut-Album ist bereits das zweite Album erschienen. Was war nun anders bei der Arbeit für dieses Album?
Nikol Camenzind: Ich schreibe die Texte zusammen mit Georg Schlunegger von HitMill. Mit ihm im Studio ist es immer sehr lustig. Wir "verbarrikadieren" uns richtiggehend im Studio, er mit Gitarre, und wir beginnen, die Lieder und Lieder-Ideen zu schreiben und umzusetzen. Es sind immer sehr lustige Momente, wir können den "Goof" in uns, das Kind in uns, spielen lassen, und das sind sehr lustige Momente, bei den Balladen auch sehr herzliche Momente. Man ist intensiv daran, etwas zu kreieren.

hitparade.ch: Diese Songs wurden ja im SingCamp eingesungen. Wo habt ihr das erste Album eingesungen?
Nikol Camenzind: In den HitMill-Studios. Beim ersten Album machten 41 Kinder mit. Die Refrains haben Kinder aus der Musicalschule VoiceSteps aus Cham eingesungen, und die einzelnen Kinder, die Solisten, suchte ich. Ich habe wie gesagt Schulen kontaktiert, ihnen vom Projekt erzählt, sie angefragt, ob sie Kinder haben, welche gerne singen, habe mit den Eltern der Kinder Kontakt aufgenommen, ihnen Demos gesendet, welche Georg eingesungen hat. Anschliessend kamen die Kinder in's HitMill-Studio, um diese Lieder einzusingen.

hitparade.ch: Beim zweiten Album war es sicher kein Problem, Kinder zu finden. Wieviele haben sich gemeldet?
Nikol Camenzind: Es waren über 1'000 Kinder, welche sich anmelden wollten. Dies war für mich sehr erstaunlich. Das Album erschien Anfang März, am 15. März hatten wir die Werbung für das Lager geschaltet und ich dachte, es dauere etwa einen Monat, bis sich die 80 Kinder angemeldet hätten. Wir sassen vor dem Computer und innerhalb von 8 Minuten war das Lager voll! Wir waren völlig überrascht. "Neiin!! Was machen wir jetzt?" Wir zählten… 33… 37… 47… "Was machen wir, was machen wir jetzt? Das Formular entfernen?" Es war ein Moment, in dem es völlig überraschend war, dass so viele Kinder Interesse haben daran, da mitzumachen und vor allem auch, dass so viele Eltern uns Vertrauen schenken und uns ihre Kinder mitgeben.

hitparade.ch: Also waren die ersten Kinder, welche sich anmeldeten, dabei.
Nikol Camenzind: Ja, genau!

Wurde nicht auf den Gesang geachtet?
Nikol Camenzind: Nein. Es gab kein Casting. Bis die Plätze besetzt sind, kann man sich anmelden. Im Lager hatten wir Vocal Coaches und 3 mobile Studios in Melchtal. Es hatte wenige Kinder dabei, welche die Töne nicht trafen, erstaunlich wenige. Für die zwei, drei hatte sich der Vocal Coach Zeit genommen, in der Pause mit ihnen geübt, und sie hatten grosse Freude an den gemachten Fortschritten. Die Kinder wollen ja singen, die Kinder, welche in's Lager kommen, wollen ja wirklich singen.

hitparade.ch: Sind keine Kinder mehr vom ersten Album dabei?
Nikol Camenzind: Doch, es waren auch welche dabei.

hitparade.ch: Wie habt ihr die SolistInnen ausgewählt?
Nikol Camenzind: Im Aufnahmeraum fällt eine Stimme auf. Georg hat diejenigen Stimmen ausgewählt, von denen er findet, sie klinge sehr schön. Vor allem haben wir auf die Dialekte geachtet. Auf dem ersten Album haben wir einen Basler Jungen, jetzt haben wir noch ein Basler Mädchen, das singt. Auf dem zweiten Album haben wir ein Walliser Mädchen, welches herzig ist mit ihrem Dialekt.

hitparade.ch: Wie wurden die Dialekt-Texte geschrieben? Habt ihr alles zuerst auf Züridütsch geschrieben und ist es anschliessend übersetzt worden?
Nikol Camenzind: Georg kommt ursprünglich aus Grindelwald, hat also den Berner Dialekt schon. Wir haben die Texte zuerst in unserem Mix-Dialekt aufgeschrieben; ich bin im Aargau aufgewachsen, habe in Zürich gewohnt, wohne jetzt wieder im Aargau, und er hat den Berner Dialekt, der auch schon Zürcher Dialekt angenommen hat. Anschliessend haben wir die Strophen eingeteilt und fanden: "Hier passt Bündner Deutsch… diesen Refrain machen wir in Bündner Deutsch… das ist Berndeutsch…"
Die Vocal Coaches haben im Lager in den Chor-Stunden mit den Kindern die Dialekte geübt. Es ergaben sich dabei ganz lustige Szenen, zum Beispiel das Mädchen, welches mit dem Berner Mädchen im selben Zimmer war, wechselte von "ich" zu "ig", ich bekam lustige Feedbacks.

hitparade.ch: Haben die Kinder selber in ihre eigenen Dialekte übersetzt?
Nikol Camenzind: Nein, die Kinder hatten vor Lager-Beginn die Demos erhalten, welche Georg bereits in den verschiedenen Dialekten eingesungen hatte. Die Refrains hatten sie geübt. Es ist erstaunlich, wie Kinder Dinge übernehmen, so wie sie sie hören.

hitparade.ch: Das erste grosse SingCamp hat vom 21. Juli bis 27. Juli stattgefunden. Es waren 80 Kinder dabei. War es das erste Mal, dass du so etwas Grosses mit Kindern organisiert hast…?
Nikol Camenzind: Ja.

hitparade.ch: …oder hast du schon früher Erfahrungen gemacht?
Nikol Camenzind: Nein. Ich mochte schon immer gerne Kinder und habe sehr gerne Zeit verbracht mit ihnen, aber bis auf die eigenen zwei, ihre Freunde und meine Familie habe ich nie so etwas gemacht. Wir hatten im Lager wirklich sehr erfahrene Leute. Pädagogen, welche sich gewohnt sind, mit Kindern zu arbeiten, auch die Vocal Coaches arbeiten mit Kindern. Daher war es sehr gut organisiert.

hitparade.ch: Georg war ja bisher sicher nicht gewohnt gewesen, mit Kindern im Studio die Aufnahmen zu machen. Ist es schwieriger, zusammen mit Kindern zu arbeiten als mit den Musikern, wie er es gewohnt ist?
Nikol Camenzind: Ich glaube, nicht. Er beschreibt es immer als sehr aufheiternde Arbeit. Es ist immer sehr lustig im Studio. Wir haben immer 45 Minuten lang aufgenommen, wie Schul-Lektionen. Auch haben wir Pausen gemacht. Es war lustig, mit diesen Kindern zu arbeiten. Andererseits sind die Kinder so schnell! Zum Beispiel fanden wir während den Studio-Aufnahmen, dass ein Text eines Solisten geändert werden müsse, es war uns etwas Lustigeres eingefallen. Jedenfalls haben wir es so empfunden. Wir fragten: "Hey, kannst du es so singen?" Und das war dann gar kein Problem! Kinder sind wirklich faszinierend! Sie sind wie Schwämme, saugen alles auf! Und "zack", eingesungen! Ja, vielleicht auch dies: Wenn Kinder einfache, aufgestellte, fröhliche Menschlein sind, ist diese Arbeit wahrscheinlich auch einfach.

hitparade.ch: Jetzt ist die CD bereits veröffentlicht. Hast du die Songs jeweils deinen Kindern vorgespielt?
Nikol Camenzind: Ja, sie haben auch bereits die Demos mit Georgs Stimme gehört. Jetzt haben sie natürlich die CD. Nach dem Lager haben sie natürlich mitgehört, als wir die Stimmen teilweise schon drin hatten. Letzten Freitag, beim CD-Release, habe ich die CD für mich ganz alleine gehört, zum ersten Mal, ganz in Ruhe. Ich war wirklich auch gerührt auf eine Art.

hitparade.ch: Welches Feedback hast du in der ersten Woche erhalten von den Eltern?
Nikol Camenzind: Sehr positiv! Die Leute und vor allem Familien haben Freude, und ich finde es schön, die Kinderzimmer mit so viel Lachen und Singen füllen zu können.

hitparade.ch: Im Dezember findet in Bern euer erstes Konzert statt. Dann folgt ein Konzert in Zürich im Volkshaus, welches ausverkauft ist. Wie laufen die Vorbereitungen?
Nikol Camenzind: Gut. Sie sind streng, es gibt sehr viel zu tun. Wir haben natürlich hohe Ansprüche. Das ist auch ein Teil, welcher das Album ausmacht, wie es produziert worden ist. Georg und Roman und das ganze HitMill-Team gehen an die Produktion heran, wie sie auch an eine Bligg-Produktion herangehen, es gibt keinen Unterschied. Daher sind auch unsere Ansprüche an die Konzerte sehr hoch. Wir wollen nicht einfach mit einer Zauberkiste auf der Bühne stehen. Wir wollen wirklich, dass es "fägt", Spass macht, dass Kinder, welche auf und unter der Bühne stehen, Freude haben und mitsingen und mittanzen können, und auch, dass es für die Eltern überraschend ist, nicht langweilig, sondern eher positiv, damit man findet: Das war cool!

hitparade.ch: Sind alle Kinder dabei?
Nikol Camenzind: Am 8. Dezember alle Schwiizergoofe-Kinder, die wollen. Sie werden nicht bei allen Liedern auf der Bühne stehen, da es viel Vorbereitung dazu braucht. Wr haben in Cham eine Kern-Gruppe der Schwiizergoofe. Sie haben jeden Mittwoch eine "Schwiizergoofe"-Stunde. Dort werden Choreografien gelernt, Schauspiel gelernt, was wir neu in unser Programm mit einbauen. Sie sind seit dem Sommer intensiv am Arbeiten.

hitparade.ch: Wie gross ist dieses Kern-Team?
Nikol Camenzind: Das Kern-Team besteht aus ungefähr 40 Kindern.

hitparade.ch: 2014 wird es wieder ein SingCamp geben, wie bereits angekündigt. Wie weit ist die Planung dafür? Habt ihr bereits Songs geschrieben?
Nikol Camenzind: Lieder-Ideen sammle ich laufend… Im Alltag mit den eigenen Kindern, mit deren Freunden, auf dem Spielplatz… Wirklich intensiv am Schreiben sind wir noch nicht, das kommt noch. An der Vorbereitung des SingCamps sind wir dran. Auch sind wir auf der Suche nach einem geeigneten Lager-Haus, da dasjenige, in welchem wir letztes Jahr waren, privat verkauft worden ist. Es sollte schon einige Anforderungen erfüllen, vor allem, dass die Studios drin aufgebaut werden können.

hitparade.ch: Und nach 1 Minute ist alles wieder ausgebucht?
Nikol Camenzind: Wir werden wieder einen Newsletter herausgeben mit Informationen über die Anmelde-Daten. Niemals hätte ich es so erwartet. Es hat solch eine Dimension angenommen, welche alle meine Gedanken gesprengt hat. Es ist so positiv und so schön! 80 Kinder werden sich sicher anmelden können und werden dabei sein.

hitparade.ch: Kinderchor in der Schweiz - da gab's die Schlieremer Chind, deren Songs auch heute, nach 40 Jahren, gesungen werden. Werden die Kinder im Jahre 2053 auch noch Hits der Schwiizergoofe singen?
Nikol Camenzind: Ich weiss nicht… kann ich nicht sagen. Ich hoffe, dass ich es meinen Enkeln, Urenkeln noch zeigen kann (*lacht*).

hitparade.ch: Schlieremer Chind - hast du die auch in deiner Kindheit gehört?
Nikol Camenzind: Ja, Schlieremer Chind, die kenne ich! Mit denen bin ich natürlich auch aufgewachsen. Sie waren ja vor allem in Zürich sehr bekannt. Super, was sie gemacht haben, dass sie so etwas ins Leben gerufen haben, das Kindern Freude macht und wo Kinder ein Teil davon sein können. Bei der Umsetzung der Schwiizergoofe habe ich poppigeren Sound gesucht. Das ist jetzt natürlich einige Jahre her.

hitparade.ch: Bei den Schlieremer Chind waren vor allem ihre Konzept-Alben bekannt, 'Mir gönd i Zoo', zum Beispiel.
Nikol Camenzind: Ja, genau! Legendär! Der "Zoo" ist wirklich legendär! Das kennt wirklich jeder, auch aus unserer Generation, der in Zürich und Umgebung aufgewachsen ist.

hitparade.ch: Plant ihr irgendwann auch ein Thema?
Nikol Camenzind: Konzept-Alben? Nein, noch nicht, ich glaube, nicht. Das dritte Album wird sicher wieder ein Mix sein aus frechen Songs, Balladen, aufgestellten Songs, Liedern, welche auch Ältere berühren und Liedern, welche das Feine, Sensible im Kind beschreiben. Ich weiss nicht, was die Zukunft bringen wird, aber wir werden so lange Lieder schreiben, wie die Kinder Freude haben an unseren Liedern.
Interview durchgeführt: Steffen Hung
Redaktion: Gabi Wegmüller, Steffen Hung


Linktipps:
Das neue Album "Schwiizergoofe - 2" anhören!
Künstlerportal von den Schwiizergoofe

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