BOYHOOD


Kino


DVD

Originaltitel Boyhood
Genre Drama
Regie Richard Linklater
Darsteller Patricia Arquette, Ellar Coltrane, Ethan Hawke, Tamara Jolaine, Nick Krause, Jordan Howard, Evie Thompson, Lorelei Linklater, Elijah Smith, Steven Chester Prince, Bonnie Cross, Libby Villari, Marco Perella, Andrew Villareal, Ryan Power, Charlie Sexton, Barbara Chisholm, Matthew Martinez-Arndt, Cassidy Johnson, Cambell Westmoreland, Jennifer Griffin, Brad Hawkins, Savannah Welch, Mika Odom, Sinjin Venegas, Angela Rawna, Jennie Tooley, Landon Collier, Roland Ruiz, Karen Jones, Tom McTigue, Sam Dillon, Zoe Graham, Jessie Tilton, Indica Shaw, Bill Wise, Andrea Chen, Alina Linklater, Charlotte Linklater
Land USA
Jahr 2014
Laufzeit 165 min
Studio IFC Productions, Detour Filmproduction
FSK 6
Kinostart05.06.2014
DVD-Start06.11.2014
Kino Deutschschweiz Wochen: 14 / Besucher: 35816
Kino Romandie Wochen: 6 / Besucher: 5908
DVD-Hitparade Deutschschweiz Wochen: 4 / Peak: 14
Auszeichnungen
Oscar: Beste Nebendarstellerin 2015
Patricia Arquette
Soundtrack Boyhood
Songs Deep Blue (Arcade Fire)
Beyond The Horizon (Bob Dylan)
Could We (Cat Power)
Good Girls Go Bad (Cobra Starship feat. Flo Rida & Leighton Meester)
Yellow (Coldplay)
Hero (Family Of The Year)
Crazy (Gnarls Barkley)
Somebody That I Used To Know (Gotye feat. Kimbra)
Band On The Run (Paul McCartney & Wings)
She's Long Gone (The Black Keys)
Do You Realize?? (The Flaming Lips)
Hate To Say I Told You So (The Hives)
Summer Noon (Tweedy)
One (Blake's Got A New Face) (Vampire Weekend)
Hate It Here (Wilco)
I'll Be Around (Yo La Tengo)

Vor 12 Jahren, im Jahr 2002, hatte Regisseur Richard Linklater die Idee, einen Film über die Kindheit zu drehen. Dafür wählte er ein einzigartiges cineastisches Experiment: Von 2002 bis 2013 begleitete er den sechsjährigen Mason (Ellar Coltrane) bis zum Eintritt ins College. Kurze, über die Jahre verteilte Episoden aus dem Leben von Mason und seiner Patchwork-Familie – seine zwei Jahre ältere Schwester (Lorelei Linklater) und seine geschiedenen Eltern (Patricia Arquette, Ethan Hawke) – montierte Linklater zu einer berührenden Coming-of-Age-Geschichte.
Mit seinem neuesten Film, gefeiert beim Sundance Festival und bei den Berliner Filmfestspielen, setzt er hiermit einen filmischen Meilenstein.
BOYHOOD zeichnet ein emotional tief berührendes Porträt der Jugend mit all ihren Höhen und Tiefen. Eine Hymne an das Leben voller erzählerischer Kraft und Leichtigkeit.
Mit der Beziehungstrilogie „Before Sunrise“, „Before Sunset“ und „Before Midnight“ haben Linklaters Filme längst einen festen Platz in den Herzen des Publikums und geniessen Kultstatus.

REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 5.11 (Reviews: 9)

******
mein film des jahres...
***
Muss sagen, die Idee ist genial, die Schauspieler wirken natürlich und wirken authentisch. Der Regisseur verdient einen Oscar nur schon für die Mühe und die Idee an sich, jedoch fehlt trotzdem das Gewisse etwas meiner Meinung nach. Es zeigt einen Verlauf aber keine richtige Handlung, man hätte theoretisch auch eine Doku machen können. Es passiert daher auch nicht wirklich viel, das einzige was die Leute so richtig fässelt ist die Verbindung zu den Hauptcharakteren, es ist einfach interessant zu sehen wie sie wachsen und sich ihr Leben und das Umfeld verändert, es erinnert auch an die eigene Kindheit und das verbindet uns so sehr mit dem Film, ich mag nachdenkliche Filme, jedoch habe ich mehr erwartet bei einem 12 Jährigen Projekt.
******
perfekt
*****
Ein feinfühliger und sehr bewegender Film. Zwar ein paar Minuten zu lang, aber dennoch packend. Der Soundtrack ist auch top!
******
Mir hat der Film sehr, sehr gefallen. Bei vielen Szene erkannte ich mein eigenes bisheriges Leben wieder. Machte mich nachdenklich und blieb mir noch lange im Kopf. Tolles, authentisches Werk!
*****
Eventuell etwas zu lange geraten, aber die Ambitionen haben sich durchaus bezahlt gemacht. Schöner, ruhiger Film.
*****
Sehe das ähnlich wie variety. Am Ende hätte man vielleicht etwas kürzen können, da zieht sich der Film etwas. Aber sonst ein durchaus gelungenes Werk - und schön, dass der Film nicht zu dramatisch geworden ist, viele Leute sympathisch bleiben. Knappe 5.
*****
Oscarprämierter und sechsfach -nominierter Coming-of-Age-Film, für den sich Regisseur Richard Linklater über zwölf Jahre Zeit ließ, um seine Darsteller auch real altern zu lassen - was ich schon einmal ganz grundsätzlich für eine ehrenswerte Sache halte, die dem Film einiges an Authentizität gibt. Und das ist meines Erachtens auch das Element, was dem Film seine besondere Würze gibt: Das Gefühl, dort in die Lebensgeschichte eines jungen Mannes und seiner Familie eintauchen zu können und ein weitgehend "ungepimptes" Best-Of aus zwölf Lebensjahren zu sehen zu bekommen.

Und das fand ich hier in den ersten zwei Dritteln wahnsinnig ergreifend und in seiner Schlichtheit packend, weil ich hier habe richtig mitfühlen können - so krass übrigens, dass ich bei der Szene mit dem versoffenen Professor, der am Essenstisch ausrastet und mit Geschirr um sich wirft, kurz mal vor Wut aufgestanden bin. Hier findet der Film auch das richtige quantitative Maß, wie viel man aus welcher Periode zeigen sollte, ohne zäh zu werden...

...was dann im letzten Drittel leider überhaupt nicht mehr gelingt. Offenbar war es den Machern ein besonderes Anliegen, die Teenager-Zeit ausführlich zu behandeln, für mein Empfinden ging hier dann aber der Fokus aufs Wesentliche verloren, zu viele Szenen fühlten sich hier wie bedeutungsloses Füllmaterial an. Das fand ich unheimlich schade, zumal die Laufzeit von fast drei Stunden ohnehin so üppig ist, dass man sie locker etwas hätte kürzen können.

Ansonsten muss Patricia Arquette zwingend als herausragende Akteurin betont werden, die zusammen mit Ethan Hawke ein herausragendes Eltern-Duo bildet, das zwar mehrfach tief in die Toilettenschüssel greift und dem man als Zuschauer dennoch jedes Bisschen Glück und Erfolg gönnt. Ansonsten ein sehr empathischer, authentischer, ruhiger und intelligenter Film, der mich, wo ich gerade eh sehr auf diese Coming-of-Age-Stoffe abfahre, emotional sehr lange sehr berührt hat - bis er mich leider zum Ende hin immer mehr verlor.

Die Königsklasse dessen wäre natürlich, demnächst einen ähnlichen Film in dokumentarischer Form auf die Beine zu stellen. Am besten noch mit echten Familien statt Schauspielern. Aber gut, wahrscheinlich erwarte ich hier wirklich eine Spur zu viel.
*****
Geniale Idee, tolle Schauspielleistungen. Mein Favorit ist und bleibt Ethan Hawke, wunderbar auch seine deutsche Synchronstimme.

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