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NEWSLETTER 06/2017 - 12.02.2017

hitparade.ch-Newsletter 06/2017

Newsletter Woche 06/2017
Rhythm Of The Chartsvon Jochen Tierbach
  • Top 10-Höchstnotierungen für Amerikaner, Australier & Isländer
  • 3 Schweizer Produktionen in Single-Top 40
  • 3 Schweizer Produktionen in Longplay-Top 3
  • 2. #1-Album für Kunz
Während Ed Sheeran sein Chartdouble in Streams/Downloads sowie im Airplay mit "Shape Of You" erfolgreich verteidigt, gibt es sechs Künstler in der Top 10, die persönliche Bestmarken erzielen. Das puerto-ricanische Duo aus Luis Fonsi und Daddy Yankee erreicht die Medaillenränge. Für ersteren ist "Despacito" (CH 6-3, Air 82-68), inzwischen auch in Deutschland in die Charts eingestiegen, seine erste Notierung in der Schweizer Hitparade überhaupt. Daddy Yankee verbessert sich mit seiner zweiten Top 10-Notierung. Gegen Streamingdienste hat Taylor Swift ihre (berechtigten) Vorbehalte. Aber gegen ihren größten Hit dürfte sie eigentlich nichts einzuwenden haben. Kurz vor dem Kinostart des Films, zu dessen Soundtrack "I Don't Wanna Live Forever" (Air 29-26) gehört, verbessert sie sich 8-6 und übertrifft damit #7 - die Position, auf der sie vor drei Jahren mit "Shake It Off" gelandet war. Für ihren Duettpartner Zayn Malik ist der 'Fifty Shades Darker'-Hit ohnehin seine erste Top 10-Notierung. Die Australierin Starley Hope legt in der 15. Notierungswoche ordentlich zu und katapuliert ihren Debüthit "Call On Me" (Air 30-25) damit erstmalig in die Top 10. Die isländische Rockband Kaleo schafft das, was ihren Landsleuten von Sigur Ros und Of Monsters And Men bisher verwehrt geblieben ist: den Sprung in die Top 10. "Way Down We Go", auch im Airplay auf dem Weg nach oben (54-33), springt von #17 auf #10.

Ein Anblick, der sich in letzter Zeit leider sehr selten geboten hat: drei nationale Produktionen, durchaus unterschiedlicher Couleur, bevölkern die Top 40. Der Topeinstieg geht an das Berner Rapduo Lo & Leduc auf #13. Das karibisch angehauchte "Mis Huus dis Huus" (Air 44 neu) ist der Vorläufer ihres nächsten Monat erscheinenden Longplays "Ingwer & Ewig". Nach "Zucker fürs Volk" bleiben Lorenz Häberli und Luc Oggier namensmäßig also ihrer Ernährungsmission treu. Nach drei Wochen auf #43 legt das Graubündner Brüderquartett 77 Bombay Street einen ordentlichen Satz hin und landet mit "Empire" (Air 10-7) auf #19. Diese Position ist ihnen nicht unbekannt. Bereits mit "I Love Lady Gaga" (2011) und "Low On Air" (2012) erreichten sie diesen Platz. Ob es noch weiter vorwärts geht? Der zweithöchste Neuzugang fliegt auf #34 in die Hitliste. Pegasus melden sich zurück. Etwas über ein Jahr liegt "Streets Of My Hometown" (#21), der 2015er Kampagnensong für 'Jeder Rappen zählt' zurück. Mit "Fragments" (Air 43 neu) macht das Trio aus Biel sein erstes Dutzend Chartsingles voll, inklusive dreier Top 10-Erfolge. Der Elektropop-Song ist der Leadtrack des neuen Albums "Love & Gunfire" und soll auch außerhalb der Schweiz promotet werden.

Der nächste Neuzugang erreicht gerade noch die obere Hälfte. Lacrim, oder im richtigen Leben Karim Zenoud, ist ein vor knapp 32 Jahren in Paris geborener Rapper, der einen größeren Teil seiner Jugend auf der Straße verbracht hat. Sein Debütalbum "Corleone" wurde in Frankreich mit Platin ausgezeichnet. Als Nachfolger erscheint in Kürze "Force et honneur". Daraus stammt sein Chartdebüt "Traîtres" (CH 49 neu). Alles andere als ihr Chartdebüt liefern Depeche Mode ab. Der von Martin L. Gore geschriebene Song "Where's The Revolution" markiert ihre 42. Chartsingle und läutet ihr 14. Studioalbum "Spirit" ein. Die Synthiepopper aus England sind einer von sechs Acts in der aktuellen Top 100, deren Chartspuren man zurück ins letzte Jahrhundert verfolgen kann. Justin Timberlake war mit seiner Gruppe 'N Sync 1996 erstmalig notiert, Robbie Williams mit Take That 1993, solo erstmalig 1996. Daft Punk, aktuell doppelt in der Top 20 mit The Weeknd vertreten, notierten erstmals 1997 und Eminem debütierte 1999. Doch Depeche Mode stammen noch aus der Zeit der 'Bestseller auf dem Plattenteller'. "Everything Counts" chartete zum ersten Mal am 16. Oktober 1983. Das war drei Wochen bevor Media Control die Chartauswertung von DRS übernahm und die Liste auf 30 Positionen erweiterte!

Während es bei den Singles schon gute Nachrichten für heimische Produktionen gab, sind diese bei den Longplays noch besser! Krokus (LP 1-2, "Big Rocks") und Gotthard (LP 2-3, "Silver") erhalten sich ihre Top 3-Notierungen mit ihren aktuellen Veröffentlichungen. Dazu gesellt sich jetzt der Folksänger (Marco) Kunz. Ob er kein Fan von Sophie ist oder zu viel gefrühstückt hat, verrät er dem geneigten Zuhörer auf seinem zweiten #1-Album "No Hunger", das wie der Vorgänger "Mundart Folk" live im Studio eingespielt wurde.







Alle Neueinsteiger
Singles:
13. Lo & Leduc - Mis Huus dis Huus
34. Pegasus - Fragments
49. Lacrim - Traîtres
55. Big Sean feat. Eminem - No Favors
57. Depeche Mode - Where's The Revolution
58. Jax Jones feat. Raye - You Don't Know Me
78. Big Sean - Bounce Back
89. Imagine Dragons - Believer
Alben:
1. Kunz - No Hunger
4. Baze - Bruchstück
5. Capital Bra - Makarov Komplex
6. Broilers - (Sic!)
21. Black Star Riders - Heavy Fire
23. Elbow - Little Fictions
28. B-Tight - Wer hat das Gras weggeraucht?
34. Sampha - Process
39. Big Sean - I Decided.
41. Judas Priest - Turbo
54. Francesco De Gregori - Sotto il vulcano
66. Soen - Lykaia
71. Chinese Man - Shikantaza
77. - The Voice la plus belle voix - Le best of
85. Brandy Butler & The Brokenhearted - The Inventory Of Goodbye
90. Symphoniacs - Symphoniacs
94. Kari Jobe - The Garden
97. John Garcia - The Coyote Who Spoke In Tongues

Single-Hitparade vom 12.02.2017
Album-Hitparade vom 12.02.2017

Releases 07/2017
Alben
- Bravo Hits 96
Amy Macdonald - Under Stars
Bilderbuch - Magic Life
Falco - Falco 60
Ryan Adams - Prisoner


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