SERIEN

Titel Braunschlag
Originaltitel Braunschlag
Land A
Jahre 2011
Schauplatz der Handlung ist die fiktive Marktgemeinde Braunschlag, gelegen im Waldviertel an der Staatsgrenze zu Tschechien, wo nichts passiert und sich nicht einmal Schwammerlsucher hin verirren. Da muss man schon dankbar sein, wenn eine Katastrophe passiert. Für den Bürgermeister Gerry Tschach ist es nicht einfach: Nach einigen schief gegangenen Geschäftsideen ist seine Gemeinde pleite, sodass nur mehr ein Wunder helfen kann. Seine Ehe mit Herta Tschach ist am Ende und seine Tochter Babs will mit ihrem windigen Freund Ronnie, den sie aus Wien mitbringt, an sein Geld. Deshalb verbringt er die Nächte bei seinem „unfruchtbaren Freund“ und Geschäftsvisionär Richard Pfeisinger in dessen „maroder“ Ortsdisco. Gemeinsam brüten sie die – im wahrsten Sinne – Schnapsidee einer fingierten Marienerscheinung aus. Damit nimmt das Unheil seinen Lauf: Zwar überschwemmen nun Touristen den insolventen Ort, bringen den erhofften finanziellen Aufschwung und Braunschlag beginnt wieder zu florieren. Doch bald entgleitet den beiden trinkfreudigen Wundererfindern die Situation, die zunehmend eskaliert: „…zwischen dem Wahnsinn der Einheimischen, dem Druck aus St. Pölten, unlösbaren Eheproblemen und dem Vatikan“ wird das Wunder von Braunschlag zum Albtraum. Mit anderen Worten aus dem Mund des Bürgermeisters: „Seit dem depperten Wunder passiert dauernd was.“ Weitere Einwohner des Ortes sind Richard Pfeisingers Ehefrau Elfi, eine „wahrscheinlich ehemalige Miss Niederösterreich“ und die Schwester von Reinhard Matussek. Dieser betreibt einen UFO-Landeplatz (der in der realen Welt des Waldviertels tatsächlich existiert). Elfis Vater Matussek ist ein reicher Textilfabrikant, der wenig mit seinen Kindern anzufangen weiß. Umso mehr ist er an den finanziellen Möglichkeiten des Wunders interessiert. Hinzu kommen ein metrosexueller Kommissar aus dem Vatikan „in Form des balzenden Inquisitors Banyardi“, ein schräges Ärztepaar bestehend aus Vater und Sohn, eine seltsame Nachbarin des Bürgermeisters, seine derbe Mutter, eine deutsche Magd, der Neffe des Landesfürsten (umgangssprachlicher Ausdruck für einen österreichischen Landeshauptmann), sowie viele andere Figuren, die alle dem Bürgermeister Tschach das Leben schwer machen.

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