Wären da nicht Vader Abraham und Bino gewesen, Andrea Jürgens hätte mit "Und dabei liebe ich euch beide" und "Ich zeige dir mein Pardies" die besten Aussichten gehabt, den ersten Preis für die grauenhaftesten Lieder des Jahres 1978 zu erhalten.
Wieder mal eine ganz niedliche kindlich-naive Nummer von der guten Andrea, ein kleiner Vogel bekommt eine Führung durch ihr Zimmer und kriegt all die schönen Dinge präsentiert, welche Andreas Leben so prägen. Netter Kitsch, aber da gibts von ihr noch andere Kaliber.
Wie man vielleicht an meinen Reviews erkennen kann, mag ich die frühe Andrea Jürgens nicht besonders. Sie singt wie damals Klaus, der Junge aus dem Nachbarhaus, ...und der hat mich auch immer genervt. Ich traf ihn dann 10 Jahre später wieder, ...die Ähnlichkeit war immer noch verblüffend. Die Figur von Divine und `ne Stimme wie`n Schwein... (ne, is nur Spaß :-)
▒ Leuke plaat van de jongedame "Andrea Jürgens" uit 1978 !!! Onze Volendammer "Jan(tje) Smit" had er met de Nederlandse cover, lente 1997, een reuze hit mee in de Nederlandse hitlijsten !!! Ook 4 sterren ☺!!!
Na ja - Nochmal ein Lied aus der Kategorie: Langweilige und peinliche Produktionen mit deutschem Text. Höchstens was für ein paar hartgesottene Omis über 80.
der Titel könnte eher ein Werbeslogan für das Rotlichtmilieu sein... aber im Ernst, wenn das Liedchen nur halb so gut wär wie Sweet oder Uriah Heep, würd ich's mir gefallen lassen, aber so - ein Paradies ist das bestimmt nicht!
Gegenüber ihrer ersten Single UND DABEI LIEBE ICH EUCH BEIDE ist ein klarer Fortschritt festzustellen. Das polypenartige Gejaule (die höchsten Töne im Refrain sind ein wahres Gift für jedes Mikrofon) hält sich in Grenzen, und der Text ruft einige mediale Erinnerungen an die früheste Kindheit wach ("...kennst du Biene Maja und auch Pinocchio und Heidi aus dem Alpenland...")
Trotzdem: die Disco-Andrea der 80er ist mir um ein Vielfaches angenehmer.
Beim Titel denkt man irgendwie daran, dass man ihr Paradies gar nicht sehen will (man ist ja Hanseat und kein Päderast). Zum Glück meint sie dann nur ihr unaufgeräumtes Kinderzimmer.
Vom musikalischen her ein weiterer Tiefpunkt deutscher Schlagerkunst.
Die idee von dem Mädchen, daß dem schönen Vogel vor dem Fenster sein Zimmer zeigen will, finde ich noch ganz nett, aber die textliche Umsetzung ist (wie die meisten Kinderschlager zu der Zeit) wieder eine Aneinanderreihung von Klischees Marke "Erwachsene versuchen, aus der Sicht von Kindern zu schreiben". Brauche ich definitiv überhaupt nicht.