AGE OF CONSENT war das im England der 1980er stark umstrittene "Schutzalter" für gleichgeschlechtlichen Sex. Die Premierministerin Thatcher hat hier keine schöne Rolle gespielt und eine äusserst repressive Linie gefahren. Bronski Beat machten mit ihrem Album also nicht nur eine grossartige Platte, sondern auch ein politisches Statement.
Da stimmt einfach alles: Konzept, Stimme, Songs, Texte... Gay Klassiker schlechthin ... 80s Dance/Synth Pop at its best!!! Sollte in jeder Sammlung der 80er Jahre dabei sein. Muss aber dazu sagen, das man ein bisschen Zeit braucht um sich an die Songs zu gewöhnen. Das Tempo wird streckenweise für Synth Pop recht langsam und Jimmys Stimme ist ja schon immer speziell gewesen.
Btw sehr gute Infos von Roger!!! Zuletzt editiert: 08.03.2004 19:51
Ein 80er Klassiker........+1 für die Gute Erinnerungen....wie auch Jimmy singt am ende dieser Album....."Johnny Remember Me".......Yes I will always Remember This Album !
Der Song über den schwulen "Smalltown Boy" von Bronski Beat war 1984 einer der Sommer-"Hits", der rauf und runter gespielt wurde. Die nachfolgende LP - mit der zweiten Singele "Why" als Aufmacher - begeisterte. Beim Studium der Texte findet man erstmal gleich eine Liste, die Auskunft gibt, ab welchem Alter man damals in europäischen Ländern schwul sein DURFTE (!!!). Eine Einstellung, die sich glücklicherweise seitdem grundlegend geändert hat. Zur Musik: Die Interpretation von Gershwins "Ain't necessarily so" ist genial, ebenso das bedrohliche "No more War" und das zwar monotone, aber extrem tanzbare "Love and money". Zusammen mit den genannten Singles und 5 weiteren Titeln (darunter eine eigenwillige Fassung von Donna Summers "I feel love") ergibt das eine Synthi-Pop-Platte von allererster Güte. Zwar kann Jimmy Sommervilles Stimme auf Dauer nerven (daher nicht oft hintereinander hören!), aber diese Platte ist ein Meilenstein in der Geschichte der Popmusik. Und Meilensteine bekommen 6 Sterne und nix anderes! Zuletzt editiert: 08.07.2009 22:30