26.09.2003 22:38 RewerModerator | |
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| ***** Sehr gutes Album, außer den Singles überzeugen vor allem die beiden letzten Titel. |
| ***** Nach einigen eher durchwachsenen Jahren startete Elton John mit seinem 83er „Too Low For Zero“ wieder richtig durch und konnte endlich wieder an die großen Erfolge der Jahre 1972-1976 anknüpfen. Was sich in den letzten drei Alben „21 At 33“ (1980), „The Fox“ (1981) und „Jump Up!“ (1982) durch eine lockere Zusammenarbeit angekündigt hatte, wurde auf „Too Low For Zero“ endgültig Gewißheit: Elton John und sein langjähriger Texter Bernie Taupin hatten ihre einst so erfolgreiche Zusammenarbeit erneuert. Zwar hatte Elton seit 1978 in Gerry Osborne einen exzellenten Texter, doch eigentlich war nur Bernie Taupin in der Lage, den Melodien von Elton die richtigen Texte zu verpassen. Als Gesamtwerk klingt „Too Low For Zero“ so, als wären Elton und Bernie nicht 7 Jahre getrennte Wege gegangen. Und mit Davey Johnstone (Gitarre), Dee Murray (Baß) und Nigel Olsson (Schlagzeug) hatte er exakt die gleiche Band zusammen, mit denen er in den 70er Jahre seine größten Erfolge gefeiert hatte. Das Album beginnt mit dem leicht melancholischen „Cold As Christmas (In The Middle Of The Year)“, eine jener Elton John Balladen, die von zeitloser Klasse sind und die man eigentlich immer wieder gerne hört. Mit dem rockigen „I’m Still Standing“ gelang Elton John nach fast 7 Jahren wieder ein Chartbreaker, der sowohl in Europa als auch in den USA in den jeweiligen Top 10 stand (seine Hits der Jahre 1978-1982 waren bis auf „Song For Guy“ und „Blue Eyes“ überwiegend in den USA erfolgreich). Mit diesem Stück bewies er nicht nur, daß er musikalisch völlig auf der Höhe der Zeit war, sondern bewies mit dem dazugehörigen Video, daß er auch im Videozeitalter angekommen war. Mit „Too Late For Zero“ beweist er, daß er musikalisch mit den damals angesagten Popperbands locker mithalten kann und das er auf diesem Gebiet weitaus besser klingt. Das poppige Stück bleibt einfach hängen. In „Religion“ bieten Elton und seine Band federleichten, lockeren Poprock, den man zwischendurch immer wieder gerne hört. Ein echter Höhepunkt, fast ein magischer Moment ist das wunderbare „I Guess That’s Why They Call It Blues“ mit Stevie Wonder an der Mundharmonika. Völlig zu Recht war diese grandiose Nummer im Sommer 1983 ein internationaler Tophit. Von der Qualität kann es „I Guess That’s Why They Call It Blues“ locker mit Eltons ganz großen Nummern aus den 70er Jahren aufnehmen. Und nebenbei ist „I Guess That’s Why They Call It Blues“ für R&B-Interpreten der Neuzeit der beste Anschauungsunterricht, wie ein packendes Lied dieses Genres klingen muß. Das Elton John musikalisch auf der Höhe der Zeit war, beweist er mit „Crystal“, einem wirklich guten Stück mit Ohrwurmqualitäten. „Kiss The Bride“ bietet angerockten Pop. Als dritte Singleauskopplung bescherte ihm diese eher mittelmäßige Nummer im Herbst 1983 einen weiteren Hit. Ebenfalls eher Durchschnitt sind „Whipping Boy“ und das leicht elegische „Saint“. Nach diesen drei Durchhängern folgt mit „One More Arrow“ eine jener unwiderstehlichen Elton John Balladen, die man sich einfach einmal anhören sollte. Alles in allen ist „Too Low For Zero“ ein wirklich gutes Album, das zwar mit seinen großen Alben der 70er Jahre nicht mithalten kann, das man sich aber von Zeit zu Zeit immer wieder gerne anhört. Wenn man es aber nicht mit seinen großen Werken vergleicht sondern mit dem, was 1983 erfolgreich war, dann ist es schon außergewöhnlich gut. Und mit „I Guess That’s Why They Call It Blues“ enthält es gar einen (fast) magischen Moment. |
| **** naja..genial? nett, aber das wars dann auch schon.. |
| **** Sir Elton hat mit Sicherheit bessere Alben gemacht, aber das hier war wohl eins seiner kommerziellsten. Auf Hitparade getrimmt, haut er mit dem Fetzer "Kiss the Bride", dem bereits genug gewürdigten "I guess that's why they call it the blues" und dem (sorry!) mittlerweile ausgelutschten "I'm still standing" auf die Charts-Pauke. Sehr gut: Der Titelsong. Langweilig: "Crystal", "Whipping Boy" und "Religion" (gabs von Hern John schon x mal). Diese CD muss man nicht haben, aber die meisten Titel finden sich eh auf diversen "Best-of's" wieder... Zuletzt editiert: 29.03.2008 23:27 |
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| **** Sein 17. Studio-Album aus dem Jahr 1983 gehört sicher zu seinen besten Werken aus seiner qualitätsmäßig nicht immer überzeugenden Schaffenszeit der 80er Jahre. Kommt aber an 70er Jahre Alben wie 'Elton John' (1970) oder 'Goodbye Yellow Brick Road' nicht heran. Überragend das inzwischen zum Klassiker gereifte 'I Guess That's Why They Call It The Blues' (#5 UK, #4 USA, #22 D). Aber auch die anderen Hits des Albums wissen zu gefallen. Zum einen die Uptempo-Nummern 'I'm Still Standing' (#4 UK, #12 USA, #10 D) und 'Kiss The Bride' (#20 UK, #25 USA, #58 D), zum andern die gefällige Ballade 'Cold As Christmas' (#33 UK). Hervorheben möchte ich auch noch den locker-flockigen Midtempo-Song 'Religion'. Die übrigen Songs erfüllen durchaus den in Elton John gesetzten Mindestanspruch ohne allerdings zu glänzen. Das Album erreichte #7 in UK, #25 in US und #5 in D. Meine Bewertung: 4+ |
| **** Immer wenn ich dieses Album höre, werde ich schmerzhaft daran erinnert, warum ich Elton John bis vor ein paar Jahren völlig ignoriert habe und deshalb (viel zu) lange keine Ahnung davon hatte, was für gute Musik der Mann in den frühen 70er Jahren produziert hat. "Too Low For Zero" ist für mich der Inbegriff des durchaus netten, aber halt auch durch und durch (musikalisch) weichgespülten Songwriters am Piano.....2-3 ganz gute Songs, der Rest besteht aus ordentlicher, aber grösstenteils auch sehr harmlos/belanglos daherkommender Radiomusik, die man jetzt nicht unbedingt kennen muss. Gute 4. |
| **** Keine große Offenbarung, 3-4 Songs sind dennoch gut geworden. 4- |