Eher ein Traumschiff geworden - der Plastik-Strand der Gorillaz - mit sehr vielen unterschiedlichen Gastrollen ... Gestrandete, Glücksritter, Gauner ... 2D, Murdoc, Noodle und Russel nehmen alle auf und bieten Zuflucht. Musikalisch nicht immer einfach zu hören - doch die Perlen liegen ja auch nicht auf dem Strand umher.
Hey Miraculi, das hast du echt super formuliert mit den Perlen. So sehe ich das nämlich auch. Ein gutes Album braucht Zeit - mal sehen wann ich die schönste Perle vom Album gefunden habe. Die am Plastic Beach angespülte Vorabsingle 'Stylo' konnte mich jedenfalls sehr begeistern, der Rest klingt irgendwie anders als alles was ich zuvor gehört habe (was ich nicht bei jedem Song gutheißen will). Dass der Blur-Sänger keine Schwierigkeiten hat, Featuregäste zu finden, sieht man hier jedenfalls sehr gut. Vorerst sind nicht mehr als 3* drin, die Musik ist einfach zu komplex. Zuletzt editiert: 07.03.2010 09:13
Gleichzeitig das bisher einfachste, als auch das herausforderndste Gorillaz-Album bisher. Kaum ein Song kommt ohne Gaststar aus, die meisten haben gleich mehrere Hochkaräter zur Hand: "Stylo" vereint Soul-Legende Bobby Womack mit einem der talentiertesten MCs dieser Generation, Mos Def, auf "Superfast Jellyfish" hört man die Oldschool-Combo De La Soul und Super-Furry-Animals-Frontmann Gruff Rhys und "Plastic Beach" vereint die Clash-Legenden Mick Jones und Paul Simonon. Wo das Album an Eklektizität gewinnt, verliert es aber an Kontinuität und unter den 16 Songs, von denen die meisten kaum 3 Minuten lang sind, finden sich auch einige Füller. Trotzdem ist "Plastic Beach" ein gelungenes und lobenswertes Experiment, welches sich nicht vor dem Debüt und "Demon Days" zu verstecken hat.
ein überaus experimentell ausgefallenes Album, für mich keine Herausforderung - hingegen wird hier der Mainstream-Radiohörer total überfordert sein...Album bietet starke Elektroeinflüsse (eigentlich bei jedem Track), dazu HipHop - auch Grössen aus der Rock- (Lou Reed) sowie Soul-Szene (Bobby Womack) wurden von Damon Albarn eingeladen - 4.5 (knapp aufgerundet auf 5*)...
Aufgrund der Hörproben hat mich diese Scheibe nicht unbedingt fesseln können, aber nach mehrmaligem Hören gefällt mir das Album überaus gut. Einmal mehr sehr viele Soundtüftlereien und Experimente und auch sehr viele Gaststars bereichern dieses Album. Sehr abwechslungsreich und unterhaltsam!
sehr interessante Scheibe, schön kreativer und frischer Sound, den die Jungs da zusammengemixt haben. Allzu viele Highlights bietet das Album zwar nicht, aber als gesamtes erzielt das Album einfach seine Wirkung, vor allem nach mehreren Durchläufen. Ich habe mit "Sweepstakes" nur einen richtigen Ausfall zu beklagen, der Rest ist alles tadellos. Was ich mir vielleicht bei den Featuregästen noch gewünscht hätte, wäre auch mal eine Dame. In Summe gibt es von mir aufgerundete 5*, ihre Kreativität muss einfach belohnt werden.
Meine Top-5-Highlights: 1. On melancholy hill 2. Empire ants 3. Stylo 4. Rhinestone eyes 5. To binge
Auch mir gefällt es erst nach mehrmaligen Hören richtig gut! Im Gegensatz zu Demon Days setzt man hier fast nur auf Synthesizer und Vocoder (was ich nicht umbedingt schlecht finde) Ich hätte mir nur noch ein Lied gewünscht, dass etwas "aggressiver" ist, am besten mit E-Gitarre.
meine Favs: 1. On Melancholy Hill 2. Superfast Jellyfish (das Intro find ich irgendwie genial^^) 3. Glitter Freeze 4. Rhinestone Eyes 5. Welcome to the World (könnte als Instrumental als OST für ein Ocean's X Film herhalten) 6. Pirate Jet (gelungener Abschluss des Albums) ...
good album, definetely one of the good albums for 2010, standout tracks for me are: White Flag, Rhinestone Eyes, Stylo, Superfast Jellyfish, Some Kind Of Nature & On Melancholy Hill