Ich habe das Album nun einige Male durchgehört und muß meine 4-Sterne-Wertung revidieren! Das Album ist grandios und hört sich an wie ein Soundtrack zu einem genialen Film aus dem Mittelalter! Die Chöre, die Gitarrenriffs, die Balladen, die Intrumentalsachen, alles megageil! Zuletzt editiert: 16.12.2011 22:23
Taikatalvi *** ** Storytime *** *** Ghost River *** ** Slow, Love, Slow *** ** I Want My Tears Back *** *** Scaretale *** ** Arabesque *** ** Turn Loose The Mermaids *** *** Rest Calm *** ** The Crow, The Owl And The Dove *** ** Last Ride Of The Day *** ** Song Of Myself *** ** Imaginaerum *** ***
5.307 - 6* (grosszügig aufgerundet, da als Gesamtwerk doch grandios)
Vielleicht habe ich einfach auch nur zuviel erwartet, aber ich bin nun doch ein wenig enttäuscht. Nach etwas mehr wie vier Jahren warten kommt mit "Imaginaerum" nun das erste 'richtige' Album mit Anette als Sängerin heraus und es überzeugt (noch?) nicht wirklich so sehr, wie ich es mir gewünscht hätte.
Ok, Anette als Sängerin ist einfach super, aber irgendwie haben fast alle Songs den so sehr geliebten NW-Charme nicht mehr! Das liegt wohl daran, dass sich hinter dem Album ein ganzes Konzept mit Film dahintersteckt und die Songs so auch in den Film passen 'müssen' und man da nicht einfach irgendwelche Songs draufpacken konnte.
Aber ich muss sagen dass dies ja erst der erste Eindruck ist. "Storytime" bleibt nach den ersten Hörgängen nach wie vor das Highlight, wird sich aber wohl noch ändern, z.B. mag ich "I Want My Tears Back" immer mehr und hoffe da auf einen Single-Release.
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Habe mir das Album nun sehr oft durchgehört, und es hat sich tatsächlich zu einem meiner Lieblingsalben gemausert. Als Gesamtwerk bereits sehr stark, können auch die einzelnen Songs überzeugen. Klar, ein "Song Of Myself" kann nie das Niveau von "TPATP" erreichen, oder ein "Storytime" wird wohl immer hinter einem "Amaranth" stehen, trotzdem finde ich die Songs allesamt gut, sehr gut oder genial.
Zudem merkt man bei "Imaginaerum" endlich, dass Anette zu 100% zu Nightwish passt, wie es einst Tarja passte und ich gehe (selbst als Tarja-Fan) soweit zu sagen, dass NW mit Anette als Sängerin besser funktioniert wie mit Tarja als Sängerin. "Imaginaerum" ist einmal mehr ein Meisterwerk, und zwar mit Abstand das für mich notentechnisch beste Album 2011 (Wenn man Best Of's wegzählt...).
Schade, scheint das Album etwas weniger erfolgreich zu werden als der Vorgänger ('nur' #6 in DE, #3 in CH...).
Highlights: "Storytime", "I Want My Tears Back" und "Turn Loose The Mermaids" Lowlights: "Song Of Myself", "The Crow, The Owl And The Dove"
Übrigens bereits am Release-Tag mit 2x PLATIN in Finnland für 50.000+ verkaufte Platten ausgezeichnet! Wow!
Diese Woche (19.01.2012) überraschender Neueinstieg auf #27 in den USA! Damit mit Abstand grösster Erfolg dort - wow! #27 US (27 - 99) Zuletzt editiert: 27.01.2012 20:05
Toll! Thank you Nightwish...you bring some light in this shadowy and bad music year that is 2011! Jaja und natürlich kommen die Tarja-Fanboys mit schlechte Bewertungen. Ich liebe Ihre Stimme aber sowas ist echt eine Frechheit. Zuletzt editiert: 03.12.2011 12:50
i will say a small thing now: there's no Nightwish without Tarja. this is an album of a different band. not bad album i must say, but i can't stand this circus & burlesque mood for long and sometimes i can't stand that vocal of Annete's. but dispite of that there're couple of nice songs: Storytime & Ghost River.
inspired by some kind of circus, this album was beautiful - the inclusion of an instrumental CD was good because honestly the music is what truly makes nightwish something special, they deliver with a killer album once again!
überragende Highlights für mich "Scaretale", "Last Ride of the Day" und die Single "Storytime" Das vielgerühmte und hochgelobte "Song of myself", das sich natürlich mit "The Poet and the Pendulum" und "Ghost Love Score" messen muss, ist eine Enttäuschung... Zuletzt editiert: 06.12.2011 22:37
War beim ersten Mal reinhören sehr überrascht um nicht zu sagen ein wenig enttäuscht. Denn irgendwie tönte das ganze fast zu ruhig und irgendwie teilweise sehr ungewohnt. Nach ein paar Mal durchhören muss ich aber sagen, dass das Album wunderbar ist. Ganz viele Höhepunkte. Ob Storytime, I Want My Tears Back, oder auch das experimentelle Slow, Love, Slow. Vor allem aber hats mir die zweite Albumhälfte angetan. Das abschliessende Imaginaerum lässt einen zum Abschluss nochmal so richtig Träumen. 6 Sterne hats auf jeden Fall verdient!
Fast ein Meisterwerk mit kleinen jedoch gravierenden Schwächen! 5+ Manche Songs klingen schlichtweg unfertig ("Scaretale", "Rest Calm", "Song Of Myself") ... gerade ein fehlendes Bombastfinsih bei "Song Of Myself" verhindert wohl die Bestnote meinerseits. Ansonsten klingt das Album in sich geschlossener als noch DPP; die Songs sind besser auf Anettes Stimme zugeschnitten (sie überzeugt mich stimmlich erstmals so richtig!). Ich mag das Album trotz der beschriebenen Mängel sehr, man muss es einfach liebhaben - eine melodische und fantasievolle 70-minütige Traumwelt. Nightwish beweisen mit Imaginaerum einmal mehr ihren einmaligen Stellenwert in der geräumigen und vielschichtigen Metalwelt! Imaginaerum The Movie coming soon 2012; interessant wird es sein, wie die einzelnen Stücke in den Film eingegliedert werden. Man darf gespannt sein...
Favos: Ghost River / I Want My Tears Back / The Crow, The Owl And The Dove / Last Ride Of The Day
Mein erster Eindruck ist, dass dieses Album keinesfalls schlechter als DPP ist. Es erfüllt meine Erwartungen, aber ist nocht nicht überwältgend. Wahrscheinlich kommt es mit der Zeit, man muss sich erst einmal reinhören. Imaginaerum ist etwas ruhiger und nicht so hart wie der Vorgänger. Dafür besticht es mit einer unglaublichen Vielfalt und Anettes vielseitgem Gesang. Es ist sehr soundtrackartig, was jedoch nicht heißt, dass es kein Symphonic Metal mehr ist.
Taikaltavi 6/6 Storytime 5.5/6 Ghost River 6/6 Slow,Love,Slow 6/6 I Want My Tears Back 5.5/6 Scaretale 5/6 Arabesque 6/6 Turn Loose The Mermaids 6/6 Rest Calm 6/6 The Crow, The Owl and The Dove 6/6 Last Ride Of The Day 6/6 Song Of Myself 6/6 Imaginaerum 5.5/6
Insgesamt: 5,81
Highlights: Last Ride Of The Day/ Turn Loose The Mermaids/Song Of Myself/Rest Calm/The Crowl,The Owl And The Dove
Beim 1. Mal durchhören war da dieses "Hmmm..."-Gefühl. Viel Überraschendes, viel Neues, und auch viel Vertrautes. Doch irgendwie klang das neue Album anders.. Einige Titel haben bereits beim 1. Mal reinhören schon richtig gefetzt, andere haben keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Trotzdem, am Ende blieb so ein komisches Gefühl...
Doch das Album gewinnt mit jedem Mal erneut durchhören gewaltig an Symphathien. Es wird bewusst, dass das Album insbesondere als Ganzes, d.h. am Stück gehört, ein unglaublich starkes Stück ist. Ung genau hier liegt meiner Meinung nach auch der grosse Vorteil von Imaginaerum: während bisherige Nightwish-Alben vor allem aus grandiosen Einzelkompositionen bestanden, so führt durch Imaginaerum durchgehend ein roter Faden. Die Abwechslung aus powervollen, schnellen, bombastischen Metal-Kompositionen, und auch sanften, ruhigen, gefühlvollen Stücken kommt (zumindest bei mir) sehr gut an. Dazu kommt noch das durchs ganze Album hindurch zu spürende Thema des verlassenen Jahrmarktes.
Während bei Dark Passion Play deutlich zu spüren war, dass Komponist Tuomas Holopainen seine Gefühle neu einzusortieren versuchte, in Zusammenhang mit der Trennung von Tarja Turunen, so ist bei Imaginaerum offensichtlich, dass er sich von den damaligen Gefühlen lösen, und ein Gesamtkonzept verfolgen konnte. Ebenso fällt mir auch auf, dass Tuomas bei der Komposition nun besser auf die Gesangsqualitäten von Annette Olzon eingehen konnte, zumindest habe ich den Eindruck dass die Kompositionen besser auf sie zugeschnitten sind, als noch bei Dark Passion Play. Im Zusammenhang mit den ewigen Streitereien bezüglich, welche Sängerin nun besser ist bzw. war (Tarja vs. Annette), möchte ich betonen, dass der Grossteil der Tracks auf Imaginaerum von Tarja so nicht hätten gesungen werden können. Ihr Metier ist der Opernhafte, klassische Gesang, während Annette mehr die Rockröhre gibt. Was einem besser gefällt, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich bin normalerweise jemand, der die Musik gerne wild gemischt hört (Mixfunktion über alle Titel aufm iPod), da es mir sonst schnell zu monoton wird. Aber Imaginaerum habe ich mittlerweile sicherlich schon 15x durchgehört und ich finde es immer noch verdammt spannend. So sind in der Zwischenzeit nämlich sogar die eingangs erwähnten Titel, die noch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen konnten, in sich gewachsen und bilden nun einen integrierenden Bestandteil des Gesamtkunstwerkes, als das ich Imaginaerum bezeichnen würde. So hat es Imaginaerum geschafft, notabene als bisher einziges Album in meiner Musiksammlung, dass ich noch kein einziges Mal einen Track geskipt habe, einfach weil das grosse Ganze in sich so wunderbar gut funktioniert.
Mein Fazit: Wenn man sich auf die einzelnen Tracks beschränkt, so gibt es sicherlich einige Titel aus früheren Alben, die für sich allein genommen stärker sind als die Tracks auf Imaginaerum. Als gesamtes Album mit der damit verbundenen Story würde ich aber Imaginaerum als bisher stärkste Gesamtkomposition von Nightwish bezeichnen.
I will say a small thing now: there is a Nightwish without Tarja. Nightwish is a band, not just a singer with a pretty face. This is an album of a damn awesome band. Tuomas felt way happier now than he felt during the writing process of Dark Passion Play, which resulted in a much happier album than Dark Passion Play was. I'm happy for Tuomas that he gets to do what he wants to do with this album. It's different, yes, but what else should Tuomas write if he's happy?
I like the diversity of this album. There are surprises and mysteries crawing out of many corners. If this album would only get more attention outside Finland, I'm sure it can reach a lot of people who don't know about Nightwish. Not because it sounds commercial, but because it's less hard than an average metal album. And there's nothing wrong with that.
@ Farg0: I will say another small thing now: I never will take "fans" who still write "Annette" instead of "Anette" serious. Zuletzt editiert: 12.12.2011 09:41
Das neue Album scheint bei den engeren Fans gut anzukommen, und das ist ja auch schön so.
Wie ist es aber aus Sicht des geneigten Liebhabers anspruchsvoller Rock/Metal-Musik zu bewerten, der gelegentlich mal bei Nightwish reinhört um zu sehen, ob er was interessantes verpasst?
Die Musik hat sich stark Richtung Orchester-Bombast entwickelt, erweitert um Chöre, folkige Elemente, theatralische Sprachbeiträge etc. Dabei fehlen virtuose musikalische Beiträge der (Rock-)Band weitgehend (verglichen z. B. mit Sonata Arctica). Besonders das Schlagzeug ist schmerzhaft straight, könnte problemlos ein Drumcomputer sein. Die neue Sängerin hat eine poppige Stimme, erinnert etwas an ABBA. Muss man nicht kritisieren, aber es nimmt etwas von der besonderen "erhabenen" Stimmung weg, die z. B. den sonst relativ straighten Song "Nemo" ausgezeichnet hat. Gerade weil die Begleitmusik noch stärker bombastisch geworden ist, vermisse ich ein Gegengewicht durch Stimme oder Solo-Gitarren Passagen.
Man hört sich das Album das Erste mal an, und denkt sich Hmmmm...
Was aber Nightwish ausmacht, ist einfach der Punkt, dass (zumindest bei mir) einfach das Gefühl geweckt wird, man kann nicht genug davon kriegen.
Das Album dient ja als "Soundtrack" für den Film Imaginaerum, der laut offiziellen Informationen im April kommen soll, und das hört man auch heraus. Es ist wie eine Geschichte die sich durch die Tracklist zieht und das lässt sich auch gut hören.
Ihr siebentes und bislang schwächstes Werk. Erst ab Track 6 kommt bei mir Stimmung auf. Mit den folgenden instrumentalen Track 7 und dem epochalen Song of myself sind die nennenswertesten Songs auch schon aufgezählt. Positiv finde ich auch ihren ersten Ausflug ins Jazzgebiet. Die Sängerin war zu Beginn der Aufnahmen hochschwanger, sie wirkt auch öfter mal völlig überfordert. Bisher das überbewertetste Nightwish Album (auch in diversen anderen Medien), bei mir erstmals nur aufgerundete 4.
Es hat ein paar ganz gute Songs drauf, aber auch einige sehr schwache. Alles in allem aber doch ein ordentliches Album, welches jedoch nicht an die Vorgänger "Dark Passion Play" oder "Once" herankommt.
Kurz und knapp: A MASTERPIECE!! - Auf keinen Fall verpassen und etwas Geduld mitbringen (3-4x anhören) dann wird man mit einem der besten Alben belohnt, welches je das Licht der Welt erblickt hat. Schlichtweg grandios!!
Nach 4 Jahren des Wartens, kam Ende 2011 endlich ein neues Nightwish Album heraus. Und dann auch noch ein ganz spezielles ;) Wer bisher dachte dass er wüsste wie Nightwish klingt, wird hier eines besseren belehrt. Das Album hat eine Vielfalt wie bisher keines von ihnen, von richtigen Krachern wie "I Want My Tears Back" , "Last Ride Of The Day" etc. bis zu bluesigem, "dunklen" Jazz in "Slow, Love, Slow", zu verrückten theater- und zirkusartigen Songs wie "Scaretale" oder "Ghost River" ist einfach alles vorhanden :) Das Album ist zwar allgemein ruhig gehalten (man muss aber auch im Hinterkopf behalten, dass das Album auch der Soundtrack zum noch erscheinenden Film desselben Namens ist), aber es ist trotzdem unglaublich episch und majestätisch angelegt. Die Texte sind reine Poesie und alle die Anette Olzon's Gesang bis jetzt nicht leiden konnten, werden jetzt keine Argumente mehr haben ;) Ihr Gesang ist exzellent und emotional und trägt viel zur Atmosphäre des Albums bei. Alles in allem ein zwar weniger hartes, dafür aber umso berührenderes Album mit genialen Melodien, die man nicht mehr aus dem Kopf kriegt. Danke Nightwish für ein weiteres Meisterwerk! :D