Für mich das beste Queen Album, gefolgt von the Works. Jeder Song ist gut, Sie sind aber alle verschieden. Durch das von Freddie gespielte Keyboard ist die Atmosphäre auf dem ganzen Album enorm spannend. Neben dem Titelsong ist Don't Try So Hard für mich das heimliche Highlight des Albums Zuletzt editiert: 31.12.2005 12:51
Das zweitletzte Album vor "Made In Heaven", und Queen zeigen eindrucksvoll, dass sie trotz Freddies fortschreitender Krankheit ihr Handwerk verstehen. Das nicht enden wollende "Innuendo", das nachdenkliche "The Show Must Go On", das fast schon verzweifelt-fröhliche "These Are The Days Of My Life" - ein jedes ein Hit.
Kein so homogenes Album. Neben Meisterwerken auch deutlich schwächere Lieder, wie Ride the wild wind, All god's people. Man merkt da war schon Zeitdruck im Spiel.
für mich ist innuendo mit "a night at the opera" das beste queen album. keine nummer die rausfällt, aber dafür mit innuendo und show must go on gleich zwei megaburner. Zuletzt editiert: 24.09.2006 20:35
Zwischen ausgezeichnet und mühsam, 4.25, die man hier auf 4* stehen lassen kann. Als #3 der besten Queen Alben kann man sich hier nur räuspern, denn die 4 haben viele (praktisch alle bis auf den Vorgänger und den Flash Gordon OST), weit stärkere Alben als dieses vorzuweisen. Interessant ist auch die überaus hohe DS-Note, wenn man sich dann die Einzelbewertungen durchliest wird es dem überhaupt nicht gerecht - genauso wie wenn man es wiedermal auflegt. Eine Steigerung gegenüber dem Vorwerk The Miracle ist klar zu erkennen, mehr aber auch nicht. Für mich gehören diese beiden Platten zu ihren "schlechtesten" ihrer Discography.
@Voyager: es war ihre 14. reguläre Platte. Zuletzt editiert: 03.08.2010 13:24
Queens sechszehntes, 1991 veröffentlichtes Album „Innuendo“ wird auf ewig mit einem traurigen Ereignis verbunden sein: Dem tragischen Tod von Freddie Mercury. Auch wenn er während der Aufnahmen der insgesamt zwölf Stücke des Albums von seiner Krankheit schwer gezeichnet war und sein Ende sich abzeichnete, holte Freddie noch das Letzte auch sich heraus. Wenn man sich die einzelnen Lieder anhört, dann kommt man gar nicht auf die Idee, wie schlimm es um ihn stand, klang seine Stimme frisch, vital und exzentrisch wie eh und je. Trotz der ungünstigen Voraussetzungen ist Queen ein exzellentes Album gelungen, m.E. das beste seit „Hot Space“ aus dem Jahre 1982. Musikalisch Neues haben Queen auf „Innuendo“ nicht zu bieten. Aber das kann man von einer Gruppe, die so lange erfolgreich im Geschäft war, auch nicht erwarten. Statt dessen bieten sie einen musikalischen Streifzug durch knapp zwei Jahrzehnte Queen, musikalisch aufgepeppt. Der Eröffnungssong „Innuendo“ macht das gleich deutlich. Ein Hammersong, der Erinnerungen an die ganz großen Klassiker wie „Bohemian Rhapsody“ oder „Somebody To Love“ weckt. Und mit „Innuendo“ bieten sie keinen bloßen Abklatsch dieser Übersongs, sondern bieten ein Stück, das mit diesen Klassikern locker mithalten kann. Geprägt ist das üppig arrangierte Stück durch einen schleppenden, schweren Rocksound in den Strophen, einen bombastischen Refrain und einem unglaublichen Mittelteil, der mit zum Besten gehört, was Queen je gemacht hat. Die Mittelteil ist geprägt von einem von Brian May zuerst auf einer akustischen, dann auf einer E-Gitarre gespielten Flamenco. Diese höchst originelle Passage wird abgelöst durch einen fast symphonisch anmutenden Gesangsteil mit teilweise bombastischen Chorgesängen abgelöst, die in einem krachendes Gitarrensolo von Brian münden, bevor es wieder im eigentlichen Thema mündet. Ebenfalls klasse sind „I’m Going Slightly Mad“, „Headlong“ und „The Show Must Go On“. Auch die restlichen Stücke „I Can’t Live With You“, „Ride The Wild Wind“, „All God’s People“, „These Are The Days Of Our Lives“, „Delilah“, „Don’t Try So Hard“, „The Hitman“ und „Bijou“ sind durch die Bank gut und beweisen, daß auch Anfang der 90er Jahre bei Queen noch lange nicht die Luft raus war. Besonders der Schlußsong, das dramatisch anmutende „The Show Must Go On“ hat es in sich. Dieses Stück klingt so, als ob sich Freddie von der Welt verabschieden möchte. Mit „Innuendo“ ist Queen ein wirklich vorzügliches Album gelungen. Wenn man sich einmal vor Augen hält, was die 90er Jahren alles für musikalischen Müll zu bieten hatten, dann erscheint „Innuendo“ in einem völlig anderen Licht, dann ist es sogar herausragend. Hut ab vor Freddie, der im Angesicht des nahenden Todes noch einmal eine absolute Topleistung abgeliefert hat! Allein dafür hat das Album die Höchstnote verdient.
Very epic album by Queen and it will forever be! Innuendo, Headlong, These Are The Days Of Our Lives and The Show Must Go On are EPIC tracks but all tracks are great!
Episch, quadratisch, geil! Mit diesem Album bin auch ich ins CD-Zeitalter eingestiegen. Prächtige Songs, witzige Soundeinlagen ("Meeooww!") und ein Titeltrack, der wie kein zweiter mehr an 'Bohemian Rhapsody' erinnerte.