Wie die aktuelle Gossip-Scheibe bekommt auch dieses neue Werk der Scissor Sisters eine knappe 5 verpaßt - Anspieltips auf jeden Fall ihre Elton-John-Pastiche "Baby Come Home", der Calvin Harris Hit "Only The Horses", das Deja-Vu mit SELF CONTROL und ihre Klavier/Streicher-Ballade "The Secret Life of Letters".
Die anderen Song sind teilweise weniger aufregend bzw. schriller aufgelegt - das muß nicht immer 100% gefallen - aber sie sind ja noch Kinder und müssen sich manchmal noch ein wenig austoben.
Knapp hinter "Ta-Dah" das beste Album der Scissor Sisters. Es handelt sich um ein Album, das mit jedem Anhören noch besser wird, sodass mir mittlerweile neben den ausgeflippten Songs wie "Let's Have A Kiki", "Keep Your Shoes On" oder "F*** Yeah" auch die radiotauglicheren Nummern wie "Year Of Living Dangerously", "San Luis Obispo" oder "Best In Me" sehr gut gefallen. Für mich ist "Magic Hour" ein sehr stimmiges Werk ohne Ausfälle, das ich gerne mit der Höchstnote bewerte.
Favouriten:
Only The Horses Baby Come On Let's Have A Kiki Keep Your Shoes On Self Control Year Of Living Dangerously
Überflüssig finde ich höchstens die beiden Remixes am Ende des Albums, aber das sind nur Bonus-Tracks, die ich nicht unbedingt in die Wertung einbeziehen will.
Also eine Magic Hour hatte ich beim Hören dieses Albums definitiv nicht, zu viel Durchschnittsware, nur wenige Highlights, "Only The Horses" ist mit grossem Abstand der beste Song!
In UK zumindest beim Einstieg noch gut platziert, kletterte aber schnell bergab. Insgesamt ein wirklich enttäuschendes Werk, wo doch der Vorgänger so stark war. Hier biedern sie zu sehr an Sounds à la Black Eyed Peas an. Furchtbar, passt gar nicht. Live waren sie dieses Jahr aber hier in Köln (2010 sagten sie ab) und es war wieder ein ganz tolles Erlebnis! Zu den wenigen Highlights gehören "Only the Horses", das extrem eigenwillige "Let's Have a Kiki" oder "Somewhere".