ein nettes Album der britischen Rock-/Post-Punkband...Freunde der 80er Jahre kommen hier voll auf ihre Kosten. Was mir auf diesem Album fehlt ist eine richtig powergeladene Granate, mehr Tempo beim einen oder anderen Stück wäre nicht schlecht gewesen. Gerne hätte ich das Ganze auch verspielter gehabt, etwas mehr Mut zum Risiko hätte nicht geschadet. Ziemlich mainstream-kompatibel würde ich sagen. Am besten gefallen mir auch Bigger Than Us sowie aufgrund des Basses Bad Love – 4*...
Kann mich nicht so sehr begeistern, wie ich mir erhofft hatte. Eine ziemlich monotone Sache, "Bigger Than Us" ist gut, der Rest höchstens mittelmässig!
die musik wurde hier nicht neu erfunden. dafür gute new wave elektro-pop 80er einflüsse. überdurchschnittlich. knappe5. Zuletzt editiert: 04.03.2011 20:55
Ein wirklich tolles Album, in der Tat. Denn im Gegensatz zu vielen verkitschten Genrenachbarn glänzen White Lies mit geschmackssicherem Breitwand-Pop, der sich auf britischen Wave vor 1985 bezieht und mit maximaler Dramatik und auch ein bisschen Arroganz dargeboten wird. Weiter, höher, größer, ein gewaltiges Breitwandepos voller Tiefe und mitreissender Melodien, angereichert mit Orchester, elegant eingeflochtener Electronic, einem Peter Hook-artigem Bass und Gesang zwischen Editors, Ian Curtis und einem Tick Julian Cope, aber im Gesamtbild sehr eigenständig und mitreissend. Schön-gelungener Zweitling!
Zu meinem Erstaunen gefällt mir das Album jetzt doch. Klar, "To Lose My Life" ist eine Klasse für sich und eines meiner Lieblingsalben. Von "Ritual" war ich, abgesehen von "Bigger Than Us" schon enttäuscht. Mittlerweile konnte ich mich mit den meisten Songs anfreunden. Der melancholische, intensive Sound vom Debut blitzt seltener durch und die Titel scheinen zunächst uninspiriert. Durch wiederholtes Hören konnte ich den Zugang schliesslich finden, so dass ich mit diesem Nachfolgewerk nun mehrheitlich zufrieden bin.
Favoriten: "Strangers, "Bigger Than Us", "Holy Ghost"