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AnNa R.
König:in

Album
Jahr
2023
3
5 Bewertungen
Album-Hitparade
Einstieg
01.10.2023 (Rang 93)
Zuletzt
01.10.2023 (Rang 93)
Peak
93 (1 Woche)
Anzahl Wochen
1
19361 (8 Punkte)
Weltweit
CH
Peak: 93 / Wochen: 1
DE
Peak: 8 / Wochen: 2
Tracks
CD
22.09.2023
Ariola 19658808262 (Sony) / EAN 0196588082627
11
3:26
AnNa R.
Künstlerportal
Alben - Schweizer Hitparade
Titel
Eintritt
Peak
Wochen
König:in
Eintritt: 01.10.2023 | Peak: 93 | Wochen: 1
01.10.2023
93
1
Reviews
Durchschnittliche
Bewertung
3

5 BewertungenAnNa R. - König:in
Was habe ich mich auf dieses Album gefreut! Leider ist es nicht wirklich etwas, das (mir) Freude bereitet. Die meisten Songs sind dermassen banal und plump produziert, insbesondere das Schlagzeug ist in vielen Songs superdominant und nervig. AnNa's Stimme geht in einem lärmigen Klangbrei oftmals unter und klingt daher niemals so
einnehmend und präsent, wie dies bei Rosenstolz der Fall war. Einzige Ausnahme bleibt "Die Astronaution". Ansonsten fehlt den Songs einen spannenden Aufbau oder ein differenziertes Arrangement.
Anna R. - einst Rosenstolz, dann Gleis 8, jetzt Solo. Als langjähriger Fan von Neuenhofen und Plate war es eine Selbstverständlichkeit, mir das neue Werk vorzubestellen. Enttäuscht bin ich nicht - denn es ist alles wie gehabt, was dem einen oder andern in diesen unbeständigen Zeiten eine wohlige Illusion von Geborgenheit/Sicherheit vermitteln mag. Schade ist aber, dass ich nicht begeistert bin. Die Musik auf König:In ist versiert und durchaus differenziert, aber da ist nie, wirklich NIE, irgendeine Ecke oder Kante. Im wesentlichen habe ich den Eindruck, ein Gleis 8-Album zu hören, manchmal denke ich, dass ich einer Rosenstolz-Reunion lausche.

Ich würde so gerne mal was AUFREGENDES von Anna hören. Etwas, das mich wirklich ganz tief berührt ... Dass das nicht so passiert, kann ich dem Album natürlich nicht zum Vorwurf machen.
Heuer ist offenbar das Jahr der Comebacks, nun also auch Frau Neuenhofen. Prinzipiell ist es schön wieder ein musikalisches Lebenszeichen von ihr zu vernehmen und alleine schon für den Versuch und die Stimme gibt es einen Punkt. Vieles klingt genau so wie Gleis8 damals aufgehört haben (ist ja auch das selbe Team) und viele der damaligen Schwächen sind die gleichen geblieben. Bis auf wenige Highlights (Hinterm Mond, Austronautin, Gute Nacht) klingt alles ziemlich gleichförmig und wenig aufgeregt, im Prinzip wie Rosenstolz nach 2000 klangen und doch gab es damals noch einige Perlen welche hier gänzlich fehlen. Das sind alles mehr oder weniger angenehme Songs, aber ein wirklicher Hit der mich tief berührt findet sich nicht. Ich hätte mir auch weniger Popbrei gewünscht und stattdessen mehr Ecken und Kanten. Wieder ein wenig mehr Chanson oder auch neue Einschläge wie Elektronik Elemente. So ist das zwar alles nett aber halt wie schon tausendmal gehört und selbst die Themen reißen da nicht raus. Songs über Flüchtlingen oder rechte Politik besitzen inzwischen auch schon einen Bart und berühren mich eher peinlich als dass sie mich ehrlich emotional berühren würden, dafür ist das alles zu plump umgesetzt. Schade mehr als 3 Sterne gibts von mir nicht.
"König:in" war wohl nicht nur meine Enttäuschung des Jahres.
Die Single "Astronautin" versprach ein Album, das zumindest
einigermaßen an das Rosenstolz-Niveau herankommt, aber
weit gefehlt. Kein Song schafft es wirklich zu berühren, politische
oder gesellschaftliche Themen bleiben platt und die Produktion
einiger Songs ("Ein Sturm", "Deine Energie", ...) ist grauenvoll.
Einige wenige annehmbare bis gute Songs sind vorhanden, aber
mehr als 3 Sterne kann ich hierfür nicht spendieren.
eins vorweg: ich bin großer Roselstolz Fan und finde Annas Stimme immernoch sehr ansprechend. Das war es aber leider fast schon, was ich Positives zu ihrem aktuellen Album König:in sagen kann.

Alles wofür Rosenstolz standen. frech sein, sich nicht überall anbiedern (zumindest in den Anfangsjahren), auch mal anecken - fehlt mir hier fast komplett. Das Album wirkt bieder, seicht ja quasi wie ein versuchter Tiefgang bei Ebbe. Sicher sind die Songs qualitativ nicht schlecht arrangiert und produziert. Mir fehlt aber der Aha-Effekt, das Spezielle, das Unerwartete. Vielleicht beim nächsten Mal...