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Bubi Eifach
Album #2

Album
Jahr
2015
3.5
2 Bewertungen
Album-Hitparade
Einstieg
22.11.2015 (Rang 10)
Zuletzt
06.12.2015 (Rang 54)
Peak
10 (1 Woche)
Anzahl Wochen
3
8244 (183 Punkte)
Chartverlauf
Weltweit
CH
Peak: 10 / Wochen: 3
Tracks
CD
13.11.2015
Sound Service 201115-2 (Sound Service) / EAN 7619954444926
5
3:24
7
3:23
8
3:34
10
3:10
11
3:12
12
4:29
Bubi Eifach
Discographie / Fan werden
Alben - Schweizer Hitparade
Titel
Eintritt
Peak
Wochen
Album #1
Eintritt: 13.04.2014 | Peak: 10 | Wochen: 4
13.04.2014
10
4
Album #2
Eintritt: 22.11.2015 | Peak: 10 | Wochen: 3
22.11.2015
10
3
Album 4
Eintritt: 04.11.2018 | Peak: 7 | Wochen: 4
04.11.2018
7
4
Reviews
Durchschnittliche
Bewertung
3.5

2 BewertungenBubi Eifach - Album #2
er sollte es sein lassen. entweder hat man eben talent oder man hat es nicht. dazu würde gehören, dass man gute melodien verfassen , songs interessant arrangieren oder zumindest spannend vortragen kann. dass man vielleicht ein instrument spielen und eventuell gar singen kann. kann man das nicht, sollte man wenigstens eine authentische haltung haben oder eine charismatische figur sein. all das trifft auf bubi rufener nicht zu.

anfangs und vorallem mitte der 1990er kam trip-pop gross in mode. portishead, morcheeba, archive, massive attack. das hat funktioniert. damit liess sich geld machen. nachdem nirvana und der grunge abgetragen waren und diese masche nicht mehr zog, musste man sich um erfolgreich werden zu wollen einem anderen in-genre zuwenden. dies tat bubi rufener mit verspätung mit dem ersten album von boob. flop.
hiphop ist ein dauerbrenner. damit kann man erfolgreich sein. bubi rufener probiert es auch da mit allschwil posse und boni kohler von baby jail im duett. bis auf ein paar insiderfans ein flop.
hmm, mittlerweile ist das neue jahrtausend im gang und noch immer hat es nicht funktioniert mit dem erfolg, obwohl man doch ohne ecken und kanten produkte gefällig abliefert. mando diao, the hives, babyshambles und andere indiebands sind gerade seit 2, 3 jahre erfolgreich. was macht bubi rufener? er nimmt ein alternativalbum auf. flop.
kann doch nicht wahr sein. bei allen anderen hat es doch auch funktioniert. nun gut, dann eben berndeutsch. am besten klingen wie kuno lauener von züri west, das ist ein garant. das muss klappen. der aufgesetzte englische akzent bei boob hat ja leider nicht gezogen. lieber auf mundart. das ist echter. bubi eifach. reduziert. auf die idee kam ja noch niemand und schon gar nicht die bekannteste band der welt: die beatles, die nach sgt. pepper 10 gänge zurück schalteten und das wirklich reduzierte white album 1968 veröffentlichten. aber vielleicht hat man das ja vergessen, ist ja lange her. und an das reduced-duo white stripes kann sich bestimmt auch niemand mehr erinnern, trotzdem klingt diese musik dank ihnen vielleicht noch irgendwo im hinterkopf vertraut. vielleicht kann man es 2015 als eigene idee verkaufen. wird bestimmt ein erfolg.

könnte sogar klappen. wäre da nicht wieder das mangelnde talent. die belanglosigkeit. die übliche verspätung von ein paar jahren. den indiefans wird es zu beliebig sein, schon zu oft gehört. aber vielleicht beissen ja ein paar verzweifelte züri west-fans an, die seit jahren auf ein gutes neues produkt warten. vielleicht kaufen es ein paar langweiler, die denken es sei was wildes, weil es von zb gregi siegrist von srf so angepriesen wird. ja, vielleicht. vielleicht aber auch nicht, wir werden sehen.

das album klingt mal nach den white stripes, dann wieder nach züri west. mal kurz wird bei stephan eicher geparkt, dann wird etwas mani matter dazu gemischt. ein bisschen beatles kann nie verkehrt sein, lennon solo auch nicht. ach ja, und ganz gechillt kommt auch immer was tarantino-mässiges. das lieben ja alle. das ist cool. damit kann man nicht falsch liegen. und nancy sinatra. die wird doch auch von allen geliebt. nehmen wir. wird dazu gemischt. klar. so wird das sicher was.
hm, irgendwie klingt es doch wieder gestelzt. gekünstelt. aufgesetzt. anbiedernd. und das trotz mundart? verbissen, verkniffen. einfach nicht authentisch. und eben ohne talent.

reicht für 2**.
Gutes Album; vielseitig und stimmig, weiter so