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Destruction
Release From Agony

Album
Jahr
1987
5
1 Bewertung
Tracks
CD
01.12.1987
Steamhammer SH CD 0078
Destruction
Discographie / Fan werden
Alben - Schweizer Hitparade
Titel
Eintritt
Peak
Wochen
Under Attack
Eintritt: 22.05.2016 | Peak: 90 | Wochen: 1
22.05.2016
90
1
Born To Perish
Eintritt: 18.08.2019 | Peak: 36 | Wochen: 1
18.08.2019
36
1
Reviews
Durchschnittliche
Bewertung
5

1 BewertungDestruction - Release From Agony
17.06.2008 21:19
1988 - der 3. Longplayer der deutschen Thrasher um Schmier wird veröffentlicht. Von den Kritikern hochgelobt; ein technisches Album mit vielen Raffinessen, vielen Spielerein und durchdachten Kompositionen.

Ja, alles richtig - "Release from agony" ist ein sehr starkes Album mit enorm fiesen Riffs, mit dichter Atmosphäre und ordentlich Dreck. Jedoch steht die Scheibe für mich hinter "Eternal devastation" zurück - ich vermisse auf der Platte ein bisschen die Aggression und den Zorn älterer Werke.
Klar, keiner erwartet ein "Sentence of death Part II", muss auch nicht sein. Dennoch hätte ich mir neben erwähnten technischen Spitzenleistungen ein bisschen mehr Tempo gewünscht - man ist halt verwöhnt.
Man nehme "Sign of fear"; ein wunderbar fieser Song, jedoch leider eben etwas substanzlos was das Tempo angeht.
In alter Manier knüppelt hingegen "Unconscious ruins"; hart, schnell, Schmier-typisch gesungen - ein typischer Destruction-Track, der zeigt, dass es immer noch geht!

Favoriten sind für mich:
- "Release from agony"; ein wunderbarer Klassiker der Band - oder besser gesagt ein mittlerweile zum Klassiker gewordenes Stück Thrash Metal. Einfach nur geil, auch als Live-Version (zu hören auf "Live - without sense")
-"Unconscious ruins"; wie erwähnt ein Knüppler auf progressiver Ebene - stark!
-"Our oppression"; ein Tank!! Groovt wie Hölle!!

Erwähnenswert ist sicher die brillante Gitarrenarbeit der 2 6-Saiter Harry Wilkens und Mike Sifringer; die machen ihre Sache absolut weltklasse. Abwechslungsreich, verspielt, jedoch immer pointiert und sac!
Unterstützt werden die 4 Lärmbolzen von den Kreator- und Poltergeist-Jungs; Mille, Ventor, André und VO Pulver, die einige backvocals eingegröhlt haben!
Der Platte folgt eine Mega-Tour mit u.a. Motörhead, Hallows Eve, Agent Steel, Testament oder Overkill - von dieser Tour wird das Livealbum "Live - without sense" mitgeschnitten, das 1989 veröffentlicht wurde und eine Band auf dem Höhepunkt ihrer Karriere zeigt. Zudem beweist die Platte auch, dass sich die "Release.." Tracks mühelos in den Reigen ihrer Klassiker einfügt; 3 Stück von insgesamt 11 Songs stammen vom 1988er Release!

Nach der gelungenen Tour und dem geilen Live-Album verlässt Bandkopf Schmier Destruction und kehrt erst 2000 mit dem Album "All hell break loose" zurück!

"Release from agony" zeigt eine Band in technischer Hochform mit ganz eigenem Sound; Destruction klingen wie keine andere Band! Allein Schmiers Kotzgesang ist so eigen, dass ihn deswegen viele nicht mögen - who cares, der Mann ist brillant.
Produziert hat die Scheibe Kalle Trap! Wenn man allerdihngs bedenkt welch knochentrockenen, harten Sound Metallica 1988 auf "...and justice for all" vorzuweisen hatten, klingt "Release.." schmalbrüstig. Allerdings waren Metallica produktionstechnisch mal wieder Jahre voraus ("Release.." hat in etwa den Klang von "Master of puppets", 1985).

Ein geiles Thrash Metal Album einer der besten deutschen bands - sympathisch, fies. Unbedingt laut hören!
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