Eloy - Colours

Cover Eloy - Colours
LP
Fame 038-1575791
Cover Eloy - Colours
LP Reissue
Electrola 1C 038 1575331 (de)

Charts

Weltweit:
de  Peak: 28 / Wochen: 17

Tracks

1980
LP Harvest 064-45 936
Reissue - LP Electrola 1C 038 1575331 (EMI) [de] / EAN 5099915753311
Details anzeigenAlles anhören
1.Horizons
3:20
2.Illuminations
  6:19
3.Giant
6:05
4.Impressions
3:06
5.Child Migration
7:23
6.Gallery
3:08
7.Silhouette
6:57
8.Sunset
3:15
   

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Reviews

Durchschnittliche Bewertung: 5.2 (Reviews: 5)
17.06.2007 14:05
Voyager2
Member
*****
Obwohl es bei Eloy selten eine Besetzung gab, die über einen längeren Zeitraum, sprich für mindestens zwei Alben zusammenspielte, konnte die Gruppe über Jahre ihren hohen musikalischen Standart halten. Einen großen Anteil daran hatte Frank Bornemann, der musikalische Kopf und die treibende Kraft von Eloy. Für die deutschen Musikkritiker, die auf Eloy eh nicht gut zu sprechen waren, genügte diese Tatsache, um Frank Bornemann als Diktator oder zumindestens als Egoist darzustellen. Das stimmte allerdings nicht, denn zum einen entstanden die Stücke von Eloy immer in Gruppenarbeit und zum anderen gab es immer wieder Gruppenmitglieder, die zuvor schon einmal bei Eloy gespielt hatten. Überhaupt schien es bis Anfang der 80er bei den deutschen Musikjournalisten zum guten Ton zu gehören, Eloy und ihre Musik in der Luft zu zerreißen. Der Höhepunkt war 1982, nachdem der Musikexpress (neben Sounds die einzig ernstzunehmende Musikzeitschrift im deutschsprachigen Raum) Eloys Album „Planets“ in der Luft zerrissen hatte, ein offener Brief von Frank Bornemann, in dem er seinen über Jahre angestauten Ärger über die unfaire Behandlung seitens der Musikkritiker Luft machte. Womit er auch recht hatte, denn er und seine Mitstreiter waren ausgezeichnete Musiker, die hervorragende Musik machten, die Verrisse in dieser Form wahrlich nicht verdient hatten. Das macht zum Beispiel ihr neuntes Werk „Colours“ aus dem Jahre 1980 deutlich. Von der Besetzung, die im Jahr zuvor das ausgezeichnete Album „Silent Cries And Mighty Echoes“ eingespielt hatte, war neben Frank Bornemann nur noch Bassist Klaus-Peter Matziol mit dabei. Die drei neuen Eloys Hannes Arkona (Gitarre), Hannes Fotberth (Keyboards) und Jim McGittrey (Schlagzeug) hatten sich schnell integriert und wenn man sich „Colours“ als Gesamtwerk einmal anhört, dann scheint es so, als hätte diese Besetzung schon ewig bestanden. Genau das eng aufeinander abgestimmte Spiel der Musiker ist es, das „Colours“ wie auch die vorangegangenen Werk von Eloy auszeichnet. Hier steht kein Musiker im Mittelpunkt, hier funktioniert und harmoniert die Gruppe als Einheit. Andererseits ist die Vermutung der Kritiker, daß Eloy in erster Linie Frank Bornemann ist und das seine Mitmusiker mehr Schablonen, jederzeit gegen andere austauschbar, sind, nicht von der Hand zu weisen. Wie dem auch sei, dieses Rezept hat funktioniert und Frank Bornemann und seine Musiker haben bis Anfang der 80er Jahre Platten auf den Markt gebracht, von deren Klasse es national wie international nicht viele gab. Den Anfang des Albums macht das knapp drei Minuten lange „Horizons“, das dank einer engelhaften Frauenstimme angenehm an Manfred Mann Earth’s Band Stücke wie etwa „Solar Fire“ oder „Singing The Dolphins Through“ erinnert. Die restlichen Stücke „Illuminations“, „Giant“, „Impressions“, „Child’s Migration“, „Gallery“, „Silhouette“ und „Sunset“ bieten musikalisch eine Quersumme von dem, was man von Eloy schon seit Jahre kannte: kraftvolle Gitarre, streckenweise wabbernde Keyboard, einen sehr dichten Rhythmusteppich aus Baß und Schlagzeug, sowie Frank Bornemanns markante, etwas an Ian Anderson erinnernde Stimme. Das sie dennoch keinen aufgewärmten Schnee von gestern servieren sondern das von ihnen erwartete und gewohnte auf sehr vielfältige und zeitgemäße Weise variieren, spricht für die Gruppe. Für oberflächliches Anhören eignen sich die achte Stücke auf „Colours“ wie überhaupt die Musik von Eloy nicht, denn um die Musik gut zu finden bzw. sie zu verstehen, bedarf es schon intensiven Zuhörens. Wenn man dazu bereit ist, eröffnet sich eine sehr faszinierende Klangwelt.
27.04.2008 10:45
amusic
Member
******
"Für oberflächliches Anhören eignen sich die achte Stücke auf „Colours“ wie überhaupt die Musik von Eloy nicht, denn um die Musik gut zu finden bzw. sie zu verstehen, bedarf es schon intensiven Zuhörens. Wenn man dazu bereit ist, eröffnet sich eine sehr faszinierende Klangwelt."

So ist es...Danke ;-)

rhayader
Member
*****
'Colours' aus dem Jahr 1980 ist das achte Studioalbum der deutschen Band Eloy, das in den deutschen LP-Charts # 28 erreichte.
Insgesamt ist die Gruppe dem Stil der Vorgängeralben treu geblieben, jedoch sind keine so ausufernd lange Stücke mehr enthalten und auch der Sound ist teilweise rockiger ausgefallen. Die besten Stück sind für mich das sanfte, romantische Instrumental 'Sunset', das an die frühen Pink Floyd erinnernde 'Silhouette' sowie 'Impressions', das mit Jethro Tull ähnlichem Querflötenspiel überrascht und sogar ein wenig in Richtung Jazzrock geht.
Das Album kommt zwar nicht ganz an meine Eloy-Lieblinge 'Dawn' und 'Power And The Passion' heran, ist für mich aber trotzdem eines ihrer stärksten. Wertung: Knapp 5*

Windfee
Member
*****
durchschnittliche Bewertung: 5,0 Sterne (was in meiner Album-Bewertung einer sehr satten 5 entspricht)

persönliche Favoriten:

- Horizons
- Illuminations
- Sunset

Der_Nagel
Member
*****
sehr gutes Album der deutschen Kraut-/Progressive-/Space Rockband aus 1980 – 5*…

persönliche Favoriten:
am besten gefällt mir Illuminations, danach die beiden Tracks Horizons sowie Sunset
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