Home | Impressum | Kontakt
Login

Lorde
Solar Power

Album
Jahr
2021
4.17
6 Bewertungen
Album-Hitparade
Einstieg
29.08.2021 (Rang 2)
Zuletzt
12.09.2021 (Rang 36)
Peak
2 (1 Woche)
Anzahl Wochen
3
7202 (243 Punkte)
Chartverlauf
Weltweit
CH
Peak: 2 / Wochen: 3
DE
Peak: 4 / Wochen: 3
AT
Peak: 4 / Wochen: 3
FR
Peak: 16 / Wochen: 3
NL
Peak: 3 / Wochen: 3
BE
Peak: 3 / Wochen: 3 (V)
Peak: 7 / Wochen: 3 (W)
SE
Peak: 18 / Wochen: 2
NO
Peak: 12 / Wochen: 1
DK
Peak: 10 / Wochen: 2
IT
Peak: 30 / Wochen: 2
ES
Peak: 6 / Wochen: 2
PT
Peak: 3 / Wochen: 2
AU
Peak: 1 / Wochen: 3
NZ
Peak: 1 / Wochen: 3
Tracks
LP
20.08.2021
Universal 060243817648 (UMG) / EAN 0602438176489
11
3:45
Lorde
Künstlerportal
Singles - Schweizer Hitparade
Titel
Eintritt
Peak
Wochen
Royals
Eintritt: 22.09.2013 | Peak: 3 | Wochen: 31
22.09.2013
3
31
Team
Eintritt: 09.02.2014 | Peak: 14 | Wochen: 18
09.02.2014
14
18
Yellow Flicker Beat
Eintritt: 23.11.2014 | Peak: 27 | Wochen: 6
23.11.2014
27
6
Green Light
Eintritt: 12.03.2017 | Peak: 19 | Wochen: 12
12.03.2017
19
12
Liability
Eintritt: 19.03.2017 | Peak: 86 | Wochen: 1
19.03.2017
86
1
Solar Power
Eintritt: 20.06.2021 | Peak: 95 | Wochen: 1
20.06.2021
95
1
Alben - Schweizer Hitparade
Titel
Eintritt
Peak
Wochen
Pure Heroine
Eintritt: 10.11.2013 | Peak: 8 | Wochen: 41
10.11.2013
8
41
Melodrama
Eintritt: 25.06.2017 | Peak: 7 | Wochen: 7
25.06.2017
7
7
Solar Power
Eintritt: 29.08.2021 | Peak: 2 | Wochen: 3
29.08.2021
2
3
Reviews
Durchschnittliche
Bewertung
4.17

6 BewertungenLorde - Solar Power
Wird ja von einigen in den Himmel gelobt und von anderen dermaßen kritisiert... meiner Meinung nach zeigt das Album keine Steigerung gegenüber den beiden vorherigen Alben . Jack antnhoff ist zwar ein guter Produzent aber meistens hören sich die Songs sich alle gleich an und haben wenig Steigerung . Meine persönlichen highlights : secrets from a Girl , the path , fallen fruit
Niet het allerbeste werk van Lorde, maar nog wel aangenaam genoeg om toch nog van een niet verkeerd album te mogen spreken.
Spätestens jetzt dürfte klar sein, dass Lorde nie zweimal das gleiche Album veröffentlichen wird.
Herrschte beim Debüt "Pure Heroine" noch minimalistische Elektronik vor, die bei "Melodrama"
durch eine üppigere Produktion ersetzt wurde, so präsentiert sich die Neuseeländerin diesmal
mit einem akustischen, unspektakulären Sound, der oftmals von einer Akustikgitarre getragen wird.
Was vermeintlich nicht zu Lorde passt, tut es doch überraschend gut: Sie weiß genau, wie sie sich
im neuen musikalischen Gewand optimal in Szene setzt und ihre musikalische Vision ausdrücken kann.

Die Lead-Single und das Album-Cover ließen ein heiteres, eindimensionales Sonnenschein-Album
befürchten, aber es wäre nicht Lorde, wenn es so einfach wäre. Tatsächlich ist sie nur selten so
unbeschwert wie in dieser Single. Viel öfter reflektiert sie ihre Eindrücke aus der Welt der schillernden
Stars in Amerika ("don't what that California love") und sehnt sich nach der Flucht in die Heimat und in die Natur.
Vermutlich nimmt sie sich ganz bewusst immer vier Jahre Zeit für ein neues Album.

Wie Billie Eilish auf ihrem neuen Album erzählt uns auch Lorde von den Schattenseiten des Lebens eines
Popstars. Zwar hat sie offenbar nicht mit Stalkern oder mit Bodyshaming zu kämpfen, sondern fühlt sich von
der hohen Erwartungshaltung an ihre Musik unter Druck gesagt. Auch eine Erlöserfigur für ihre Fans will sie nicht
sein, wie sie im hervorragenden Opener "The Path" erklärt. Das alles könnte ein Grund dafür sein, warum
richtige Hits diesmal rar gesät sind - lediglich "Solar Power", "Secrets From A Girl" und "Mood Ring" sind
eingängige Popsongs. Viele der anderen Tracks sind typische "slow burner", zu denen man nur Zugang finden kann,
wenn man sich länger damit beschäftigt. Unter der vermeintlich langweiligen Fassade von "Big Star" etwa schlummert
eine traurige Perle von einem Song und auch "Oceanic Feeling" öffnet seine Türen erst allmählich, während er anfangs
nur Verwirrung verursacht.

Lorde beweist mit "Solar Power", dass das Albumformat auch im Streaming-Zeitalter noch lange nicht tot ist.
Ihr ist hier ein Gesamtwerk gelungen, auf welches das Motto "mehr als die Summe seiner Teile" zutrifft. Als Einzeltrack
mag eine introspektive Nummer wie "Stoned In The Nail Salon" nicht vom Hocker reißen, aber im Album fügt sich
die ruhige Ballade sehr gut ein. Das ganze Album klingt so angenehm und unaufgeregt wie nur wenige, die ich kenne.
Sie bricht damit sämtliche Regeln des aktuellen Pop-Business, aber vielleicht erfindet sie hier einfach neue Regeln.
Es wäre nicht das erste Mal, dass ihr das gelingt. Es braucht Künstlerinnen wie sie auf der Welt.

Enttäuscht bin ich lediglich von ihrer Entscheidung, das Album nicht als CD anzubieten. Stattdessen muss man sich als
Fan eine CD-lose "music box" ins Regal stellen, die aber immerhin ein schönes, dickes Booklet dabei hat.

Highlights:

The Path
Fallen Fruit
California
Mood Ring
The Man With The Axe
Das Album enthält zwar keinen Song, der mich umhaut, aber alle Songs haben eine solide Qualität, so dass ich dieses Album weiterempfehlen kann. Übrigens gibt es auf der Deluxe Version noch zwei weitere gute Songs: Helen of Troy und Hold no Grudge.
Die Solar Power erwärmt mich hier mehr oder weniger.
3-4