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Uriah Heep
...Very 'Eavy Very 'Umble...

Album
Jahr
1970
4.89
9 Bewertungen
Weltweit
DE
Peak: 22 / Wochen: 2
Tracks
LP
13.06.1970
Vertigo 6360 006
1
6:37
Uriah Heep
Künstlerportal
Singles - Schweizer Hitparade
Titel
Eintritt
Peak
Wochen
Look At Yourself
Eintritt: 19.10.1971 | Peak: 4 | Wochen: 8
19.10.1971
4
8
The Wizard
Eintritt: 21.03.1972 | Peak: 8 | Wochen: 5
21.03.1972
8
5
Lady In Black
Eintritt: 21.01.1978 | Peak: 6 | Wochen: 12
21.01.1978
6
12
Free Me
Eintritt: 01.04.1978 | Peak: 8 | Wochen: 9
01.04.1978
8
9
Alben - Schweizer Hitparade
Titel
Eintritt
Peak
Wochen
Raging Silence
Eintritt: 18.06.1989 | Peak: 26 | Wochen: 1
18.06.1989
26
1
The Very Best Of Uriah Heep
Eintritt: 16.05.1993 | Peak: 33 | Wochen: 2
16.05.1993
33
2
Sea Of Light
Eintritt: 14.05.1995 | Peak: 29 | Wochen: 4
14.05.1995
29
4
Wake The Sleeper
Eintritt: 15.06.2008 | Peak: 55 | Wochen: 1
15.06.2008
55
1
Into The Wild
Eintritt: 01.05.2011 | Peak: 42 | Wochen: 2
01.05.2011
42
2
Outsider
Eintritt: 15.06.2014 | Peak: 17 | Wochen: 4
15.06.2014
17
4
Live At Koko - London 2014
Eintritt: 01.03.2015 | Peak: 86 | Wochen: 1
01.03.2015
86
1
Living The Dream
Eintritt: 23.09.2018 | Peak: 5 | Wochen: 5
23.09.2018
5
5
Reviews
Durchschnittliche
Bewertung
4.89

9 BewertungenUriah Heep - ...Very 'Eavy Very 'Umble...
11.01.2006 09:27
Gute Vier. Für ein Debutalbum schon recht gut. Aber bleibend in Erinnerung von dieser LP bleibt wohl nur das sensationelle Gypsy.
25.04.2006 11:38
Neben Deep Purple, Led Zeppelin und Black Sabbath gehört Uriah Heep zu den Pionierbands des modernen Heavy Metals. Die 1969 von Ken Hensley, David Byron und Mick Box gegründete Gruppe galt von Anfang an als eine der lautesten und härtesten Gruppen überhaupt. Das Lautstärke nicht unbedingt einen Qualitätsverlust bedeuten muß, bewiesen gleich mit ihrer ersten LP „...very ‘eavy, very ‘umble“. Musikalisch waren sie gleichgelagert wie Deep Purple, sprich auf einen satten Baß/Schlagzeug-Teppich konnten sich Gitarrist Mick Box und Keyboarder Ken Hensley nach Herzenlust austoben. Sie alle wurden jedoch von den beeindruckenden gesanglichen Leitungen von David Byron übertroffen. Dabei ließ das furchterregende Cover mit einer von Spinnweben übersäten verwesenden Leiche nichts Gutes erahnen. Apropos das Cover. Das erwies sich quasi als richtungsweisend für die spätere Heavy-Metal Szene der späten 70er Jahre, wo die Plattencover mit jeder Menge Totensymbole, Monster und dergleichen geziert waren. „...very ‘eavy, very ‘umble“ beginnt mit „Gypsy“, einem der frühen Uriah Heep Klassiker, der ihnen Anfang 1970 den ersten Singlehit in Deutschland bescherte. Bestimmt wird das lange Stück von Ken Hensleys dominierenden Orgelspiel und David Byrons Stimme. „Walking In Your Shadow“ ist ein zeitgemäßer Hardrocker, der durch ein markantes Gitarrenriff bestimmt wird. „Come Away Melinda“, die einzige Fremdkomposition auf dem Album, besticht durch seine melancholische Stimmung. Hier beweisen Mick Box, Ken Hensley, David Byron, Paul Newton, Ollie Olsson und Gastmusiker Colin Wood das sie auch die leisen Töne beherrschen. Hier kann David Byron einmal die „weiche“ Seite seiner außergewöhnlichen Stimme unter Beweis stellen. Den Refrain singt übrigens Ken Hensley. Im gleichen Jahr, 1970, gab es noch eine zweite Version von „Come Away Melinda“, und zwar von der englischen Hardrockgruppe UFO. Auch ihre Version kann sich hören lassen, kann der Version von Uriah Heep allerdings nicht das Wasser reichen. Wie facettenreich die Musik von Uriah Heep zu jenem Zeitpunkt war, zeigt „Lucy Blues“. Auf der Hammondorgel zaubert Ken Hensley einen fast magischen Blues und David Byron zeigt, daß er auch dieses Metier perfekt beherrscht. Kein Alptraum ist „Dreammare“, ein lupenreiner Hardrocker. Ein treibender Rocker ist auch „Real Turned On“. Ein für Uriah Heep typisches Stück ist „I’ll Keep On Trying“, durchsetzt mit treibenden Hammondakkorden und für eine Hard- und Heavygruppe untypischen Harmoniegesängen. Den Abschluß eines rundum gelungenen Debütalbums bildet „Wake Up (Set Your Sights)“. Hier zeichnen sich die Musiker einmal mehr durch ihre Spielfreude aus. Interessant ist das Fade-Out des Stücks, in dem Ken Hensley mittels des Mellotrons eine einzigartige Atmosphäre schafft. Wer Hardrock mag und gleichzeitig auch den melodiösen Aspekt nicht außer Acht läßt, dem kann man Uriah Heeps Debütalbum „...very ‘eavy, very ‘umble“ nur wärmstens empfehlen.
03.05.2007 21:56
dito Trille. ausserdem noch das es das erste von 3 megaerfolgen innerhalb von ein einhalb jahren war..
10.08.2007 17:46
Sehr starkes Debut! Zwei-drei schwächere Songs drauf, sonst Powerrock vom Feinsten.

Notenschnitt: 4,625* --> 5*
23.04.2008 13:07
Wegen Gipsy würde ich gerne eine 6 geben. Aber der Rest dieses gelungenen Debutalbuns reicht an den ungeheuer guten Opener nicht heran. Dafür ist Gipsy allein schon ein stück, das den Kauf der LP lohnt. Ansonsten siehe Voyager2 (mal wieder).
DIE Band der 70er (neben Abba - okay schlechter Vergleich)...ich hasse die 70er minus aber eben - UH waren echt gut!
Great
Da legst di' nieder. Was les' ich denn da, Sacred mag Uriah Heep! Das ist noch unglaublicher, als wie wenn ich an der Wand über meinem Bett einen Bravo-Starschnitt von Modern Talking hängen hätte.

Nun aber zum Album: man merkt, dass auf diesem Erstling die Band sich wohl noch nicht so recht im Klaren war, in welche Richtung ihre Musik künftig gehen sollte. Natürlich spiegeln Songs wie der Klassiker 'Gypsy' oder auch 'I'll Keep On Trying' ihren späteren Stil schon wieder. Trotzdem überraschen sie hier doch mit ein wenig Vielseitigkeit. 'Lucy Blues' ist, wie der Titel schon verrät, richtig bluesig, was eigentlich total untypisch für Uriah Heep ist. Und beim letzten Song 'Wake Up (Set Your Sights)' verblüffen sie mit rhythmischer Vielseitigkeit und sogar leicht jazziger Verspieltheit.
Fazit: Wenn vielleicht noch nicht so ausgereift und abgeklärt wie auf den folgenden Alben, so überrascht hier die Band trotzdem mit einem starken Debüt.
Beste Songs: die unter die Haut gehende Ballade 'Come Away Melinda', der kleine erste Hit 'Gypsy' und das abwechslungsreiche ' Wake Up (Set Your Sights)'.
Das Album erreichte #22 in D.
Bewertung 5*.
Das Debut-Album mit gerade mal 8 Songs kommt im Fahrwasser von Deep Purple und Black Sabbath hauptsächlich im zeitgeistigen Hard-Rock-Gewand daher. Während damals der Fokus hauptsächlich auf den straighten Hardrockern wie "Gypsy" und "I'll Keep On Trying" lag, sind es heute eher die etwas "anderen" Songs, wie "Come Away Melinda" und "Wake Up (Set Your Sights)", die mich begeistern. Auch wenn in meiner Einzelwertung die meisten Songs nur 4 Punkte von mir bekommen haben, macht das Album als Ganzes einen hervorragenden Eindruck und bekommt verdiente 5 Punkte.
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