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Uriah Heep
Conquest

Album
Jahr
1980
4.17
6 Bewertungen
Weltweit
DE
Peak: 33 / Wochen: 10
NO
Peak: 11 / Wochen: 7
Tracks
LP
01.02.1980
Bronze 201 655-320
4
5:01
Uriah Heep
Künstlerportal
Singles - Schweizer Hitparade
Titel
Eintritt
Peak
Wochen
Look At Yourself
Eintritt: 19.10.1971 | Peak: 4 | Wochen: 8
19.10.1971
4
8
The Wizard
Eintritt: 21.03.1972 | Peak: 8 | Wochen: 5
21.03.1972
8
5
Lady In Black
Eintritt: 21.01.1978 | Peak: 6 | Wochen: 12
21.01.1978
6
12
Free Me
Eintritt: 01.04.1978 | Peak: 8 | Wochen: 9
01.04.1978
8
9
Alben - Schweizer Hitparade
Titel
Eintritt
Peak
Wochen
Raging Silence
Eintritt: 18.06.1989 | Peak: 26 | Wochen: 1
18.06.1989
26
1
The Very Best Of Uriah Heep
Eintritt: 16.05.1993 | Peak: 33 | Wochen: 2
16.05.1993
33
2
Sea Of Light
Eintritt: 14.05.1995 | Peak: 29 | Wochen: 4
14.05.1995
29
4
Wake The Sleeper
Eintritt: 15.06.2008 | Peak: 55 | Wochen: 1
15.06.2008
55
1
Into The Wild
Eintritt: 01.05.2011 | Peak: 42 | Wochen: 2
01.05.2011
42
2
Outsider
Eintritt: 15.06.2014 | Peak: 17 | Wochen: 4
15.06.2014
17
4
Live At Koko - London 2014
Eintritt: 01.03.2015 | Peak: 86 | Wochen: 1
01.03.2015
86
1
Living The Dream
Eintritt: 23.09.2018 | Peak: 5 | Wochen: 5
23.09.2018
5
5
Reviews
Durchschnittliche
Bewertung
4.17

6 BewertungenUriah Heep - Conquest
27.04.2006 13:51
Wie so oft in der History von Uriah Heep rotierte auch 1979 das Personalkarussell bei Uriah Heep. Der Ausstieg von Sänger John Lawton und Schlagzeuger Lee Kerslake stürzte die Gruppe in eine große Krise. Als neuen Schlagzeuger engagierten Ken Hensley und Mick Box den erfahrenen Chris Slade, der u.a. in Manfred Mann’s Earth Band einen guten Namen gemacht hatte. Als neuen Sänger wurden einige bekannte Namen gehandelt, und nicht wenige Fans hofften, es würde zu einer Neuauflage zwischen Uriah Heep und David Byron kommen. Statt dessen präsentierte die Gruppe den nahezu unbekannten John Sloman. Er war allerdings nicht mehr als eine Notlösung, als das man von ihm erwarten konnte, daß er über einen längeren Zeitraum diese Position ausfüllen könnte. Zwar ist John kein schlechter Sänger, seinen Vorgängern John Lawton und schon gar nicht David Byron konnte er allerdings auch nicht annähernd das Wasser reichen. Fast eineinhalb Jahre hatten sich Uriah Heep für ihr neues Album Zeit gelassen. Allerdings war diese lange Wartezeit tödlich für die Band, was weniger an der Qualität von „Conquest“ als vielmehr an den veränderten Publikumsgeschmack lag. Discosound und New Wave beherrschten nach wie vor die internationalen Hitparaden und mit dem Elektro-Pop kam mit mächtigen Schritten ein neuer Trend, den das Publikum begierig aufnahm. Da hatte es eine Gruppe wie Uriah Heep, die konventionellen Rock spielte, schwer. Zwar waren auf diesem Gebiet Gruppen wie Status Quo und Thin Lizzy nach wie vor erfolgreich, die waren aber pausenlos auf Tourneen und brachten in schöner Regelmäßigkeit neue Platten auf dem Markt. Und auch auf dem Gebiet des Hardrock hatte sich einiges getan, denn eine neue Generation von Heavy-Metal Bands wie Judas Priest, Iron Maiden, Saxon oder AC/DC attackierten die Rockfans mit messerscharfen, aggressiven Rock. Das wirkten die Altrocker von Uriah Heep schon fast antiquiert. Von der internationalen Musikpresse wurde sie schon fast gar nicht mehr wahrgenommen und wenn, dann wurden sie und ihr neues Album „Conquest“ gnadenlos in der Luft zerrissen. Die 8 Stücke auf „Conquest“ sind wesentlich rockiger als die auf den erfolgreichen Vorgängern, auch wenn Ken Hensley und Co. auch hier nicht hier und da auf poppige Elemente verzichtet haben. „No Return“ ist ein solider Mainstream-Rocker, der musikalisch an Toto und Foreigner erinnert, aber nicht herausragt. Der Slow-Rocker „Imagination“ verfügt über eine satte Baßlinie und trägt deutlich Ken Hensleys Handschrift. Dr als Single ausgekoppelte poppig klingende Rocker „Feelings“ sollte an die Erfolge vergangener Zeiten anknüpfen, erwies sich allerdings als Ladenhüter. Dabei ist dieses Stück gar nicht mal übel, verfügt es doch über ein gewisses Hitpotential. Das Stück ist sauber und gradlinig gespielt, einzig die nicht gerade überzeugenden stimmlichen Qualitäten John Slomans wirken wie ein Fremdkörper. Mit einem David Byron oder John Lawton waren am Mikrophon wäre „Feelings“ mit Sicherheit ein Glanzstück des Albums. „Fools“ ist eine wirklich starke Rockballade, die aber ebenso wie „Feelings“ unter den eher durchschnittlichen gesanglichen Qualitäten John Slomans leidet. „Carry On“ ist zeitgemäßer Mainstream-Rocker amerikanischen Zuschnitts, der gut abgeht und der gut zu John Sloman paßt. „Won’t Have To Wait Too Long“ ist ein weiter solider Mainstream-Rocker, der allerdings nicht weiter auffällt. Die Ballade „Out On The Street“ dagegen ist gut gelungen, ebenso „It Ain’t Easy“. Allerdings offenbaren diese Stücke einmal mehr die wenig überragenden stimmlichen Qualitäten John Slomans. Er ist wahrlich kein schlechter Sänger, aber während des gesamten Albums wirkt er wie ein Fremdkörper in der Musik. Allerdings muß man John zugestehen, daß er es nicht einfach hatte, in die übergroßen Fußstapfen von David Byron oder John Lawton konnte er einfach nicht schlüpfen. Dementsprechend schnell war die Zusammenarbeit zwischen ihm und Uriah Heep auch schon wieder beendet. Es folgte noch die Singleproduktion „Love Stealer“ (eine unglaublich bizarre Version des Hello Hits von 1976), dann standen Uriah Heep wieder einmal ohne Sänger da. Uriah Heep Fans werden seinen Ausstieg mit Sicherheit nicht bedauert haben.
21.07.2007 17:04
1979 war kein gutes Jahr für Heep. Die "Fallen Angel" war bei Fans und Kritikern durchgefallen. Auch ein richtiger Single-Hit wollte nicht gelingen. Daraufhin wurde John Lawton von Ken Hensley aus der Gruppe geworfen. Lee Kerslake ging direkt mit (zu Ozzy Osbourne). Somit wurden wieder ein neuer Sänger und Schlagzeuger gesucht. Für die Drums verpflichtete man Chris Slade (vorher Earth Band). Sänger wurde der junge John Sloman.
1980 kam "Conquest" in die Läden und floppte, warum? Es ist wieder ein Rock Album geworden (im Vergleich zum popigen Vorgänger).
Für mich wurde das Album von Kritikern oft zu unrecht nieder gemacht. Der neue Sänger hat eine gute Stimme, welche aber zugegebenermassen nicht unbedingt zu UH paßt. Mit "Feelings"und "Fols" sind hier zudem zwei echt tolle Songs drauf.
Durchschnitt...Die Bonus Tracks auf der Castle Music Ausgabe von 2000 aus Amerika werten das Album doch noch auf.
Es ist dankenswerterweise alles gesagt worden. Ich persönlich fand die 8oJahre-Alben auf jeden Fall besser als die Nach-Byron-LP's von 1976-1979.
Nach mehrmaligem hören nach anfänglicher Enttäuschung eigentlich gar nicht mal soo schlecht.

Allerdings lösen bei mir einige Gesangspassagen von Sloman immer noch regelmässig einen Lachanfall aus. Er klingt manchmal, als ob ein bekiffter Michael Jackson versucht, Micky Maus zu imitieren, während man ihm in die Eier kneift. Nach John Lawton sehr schwach.
Ja, kein schlechtes Album von ihnen, aber 2 Korkenzieher
so um die Mitte rum kosten am Ende dann doch die
ansonsten durchaus mögliche knappe 5.....kann durchaus
nachvollziehen, dass die Gesangsleistung hier für manche
ein (höchst umstrittenes) Thema war!

4 +
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