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Uriah Heep
Firefly

Album
Jahr
1977
4.33
3 Bewertungen
Weltweit
DE
Peak: 17 / Wochen: 9
NL
Peak: 17 / Wochen: 2
SE
Peak: 35 / Wochen: 1
NO
Peak: 6 / Wochen: 11
Tracks
LP
11.02.1977
Bronze 28 520 XOT [de]
8
6:17
Uriah Heep
Künstlerportal
Singles - Schweizer Hitparade
Titel
Eintritt
Peak
Wochen
Look At Yourself
Eintritt: 19.10.1971 | Peak: 4 | Wochen: 8
19.10.1971
4
8
The Wizard
Eintritt: 21.03.1972 | Peak: 8 | Wochen: 5
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8
5
Lady In Black
Eintritt: 21.01.1978 | Peak: 6 | Wochen: 12
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6
12
Free Me
Eintritt: 01.04.1978 | Peak: 8 | Wochen: 9
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8
9
Alben - Schweizer Hitparade
Titel
Eintritt
Peak
Wochen
Raging Silence
Eintritt: 18.06.1989 | Peak: 26 | Wochen: 1
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26
1
The Very Best Of Uriah Heep
Eintritt: 16.05.1993 | Peak: 33 | Wochen: 2
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33
2
Sea Of Light
Eintritt: 14.05.1995 | Peak: 29 | Wochen: 4
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29
4
Wake The Sleeper
Eintritt: 15.06.2008 | Peak: 55 | Wochen: 1
15.06.2008
55
1
Into The Wild
Eintritt: 01.05.2011 | Peak: 42 | Wochen: 2
01.05.2011
42
2
Outsider
Eintritt: 15.06.2014 | Peak: 17 | Wochen: 4
15.06.2014
17
4
Live At Koko - London 2014
Eintritt: 01.03.2015 | Peak: 86 | Wochen: 1
01.03.2015
86
1
Living The Dream
Eintritt: 23.09.2018 | Peak: 5 | Wochen: 5
23.09.2018
5
5
Musik-DVD - Schweizer Hitparade
Titel
Eintritt
Peak
Wochen
Live At Koko - London 2014 [DVD]
Eintritt: 01.03.2015 | Peak: 4 | Wochen: 3
01.03.2015
4
3
Reviews
Durchschnittliche
Bewertung
4.33

3 BewertungenUriah Heep - Firefly
21.04.2006 12:14
Zehntes Studioalbum und zugleich das erst ohne David Byron, der wegen akuter Alkoholexzesse durch Sänger John Lawton von Les Humphries ersetzt wurde. Lawton macht seine Sache recht gut, kann aber natürlich keinen Byron ersetzen. Allerdings liegt es nicht nur an Lawton, das die LP nicht ganz überzeugen kann, auch die Songs sind zum Teil recht bescheiden. Enttäuschend vor allem der Titelsong. Positiv hervorzuheben sind The Hanging Tree, Been Away Too Long und vor allem Sympathy. Das Nachfolgealbum Innocent Victim ist auf jeden Fall besser gelungen.
26.04.2006 14:11
Die Uriah Heep Fans waren wohl mehr als überrascht, als Ken Hensley John Lawton als neuen Sänger präsentierte. Den meisten war er noch als einer der Sänger der Popgruppe Les Humphries Singers in Erinnerung (u.a. war er der Leadsänger von „Mama Loo“). Der Sänger einer Popgruppe in einer Rockband, ob das gutgehen kann? Das John ein außergewöhnlich guter Sänger war, hatte er neben seinem Engagement bei den Les Humphries Singers parallel dazu als Sänger der Hamburger Hardrockband Lucifer’s Friend unter Beweis gestellt. Auf jeden Fall hatte er sich in Rockkreisen einen guten Namen gemacht. So war er u.a. auch 1973 bei Deep Purple als Ersatz für Ian Gillan im Gespräch. Dieses Angebot schlug er aus. Ob er diese Entscheidung bereut hat? 1976 waren die Les Humphries Singers nach ihrem Debakel beim Grand Prix Eurovision de la Chanson in Den Haag zu den Akten gelegt (zu diesem Zeitpunkt war John nicht mehr Mitglied) und Lucifer’s Friends fanden nur in interessierten Insiderkreisen Beachtung, so das John sich das Angebot von Ken Hensley nicht zweimal sagen ließ. Und irgendwie paßte der stimmgewaltige Sänger optimal zu Uriah Heep, auch wenn er kein vollwertiger Ersatz für David Byron war. Einen weiteren Neuzugang hatte Ken Hensley am Baß zu vermelden: Trevor Bolder hatte John Wetton ersetzt. Im Oktober und November 1976 spielte diese neue Formation das Album „Firefly“ ein. Als erstes sticht einem das fantastische Fantasy-Cover ins Auge. Es erinnert in seiner Machart an ein Werk von Roger Dean, stammt aber von Martin White. Viele Uriah Heep Fans, die John Lawton im Skepsis aufgenommen haben, konnten sich gleich im ersten Stück „The Hanging Tree“ von seinen gesanglichen Qualitäten überzeugen. „The Hanging Tree“ ist ein toller Auftaktsong, ein packender, zeitgemäßer Rocker, in der John gleich seine gesanglichen Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis stellt. „Been Away Too Long“ ist ein gemäßigter Rocker, der ebenso gut von den aufstrebenden Scorpions stammen könnte. „Who Needs You“ ist ein straighter Rock’n’Roller, der nicht weiter auffällt und als Single B-Seite für „Sympathy“ diente. „Wise Man“ ist streckenweise verträumt klingende Ballade, in der John zeigt, daß seine Stärken in den etwas ruhigeren Stücken liegt. Zwar klingt das Stück wenig spektakulär, gehört aber zu den besten Stücken auf „Firefly“. „Do You Know“ ist ein gradliniger, Uriah Heep typischer Rocker. Der unspektakulär dahin fließende Slow-Rocker erinnert in seinen Instrumentalpassagen etwas an Pink Floyd. Mit dem prächtigen Rocker „Sympathy“ konnten Uriah Heep im Juni 1976 nach längerer Zeit wieder einmal einen Singlehit, wenn auch nur im bescheidenen Rahmen, verbuchen. Die im Frühjahr 1977 veröffentlichte Single „Sympathy“ war es auch, mit der Uriah Heep den Fans John Lawton als neuen Sänger vorstellten. Den Abschluß des Albums bildet das gleichnamige „Firefly“, ein typischer Albumtitel. Alles in allen ist „Firefly“ ein überzeugendes Album, das der Band einen zweiten, sehr heftigen Frühling bescherte.
Die zwei Singles und das Titelstück sind gut, aber kein Best-of Programm.
Der Rest ist zwar gut gespielter RnR, dennoch mehr eher belanglos.
Knapp über der 3.5 plus.