BOHEMIAN RHAPSODY


Kino


Kino

Originaltitel Bohemian Rhapsody
Genre Biography | Drama | Music
Regie Bryan Singer
Darsteller
Rami MalekFreddie Mercury
Joseph MazzelloJohn Deacon
Mike MyersRay Foster
Lucy BoyntonMary Austin
Aidan GillenJohn Reid
Ben HardyRoger Taylor
Tom HollanderJim Beach
Allen LeechPaul Prenter
Gwilym LeeBrian May
Aaron McCuskerJim Hutton
alle anzeigen
Land GB/USA
Jahr 2018
Laufzeit 134 min
Studio GK Films, New Regency Pictures, Queen Films Ltd.
Kinostart CH (de)31.10.2018
Kino Deutschschweiz Wochen: 2 / Besucher: 30884
Kino Romandie Wochen: 1 / Besucher: 21394
Soundtrack Bohemian Rhapsody
Songs Another One Bites The Dust (Queen)
Bohemian Rhapsody (Queen)
Crazy Little Thing Called Love (Queen)
I Want To Break Free (Queen)
Killer Queen (Queen)
Somebody To Love (Queen)
The Show Must Go On (Queen)
Who Wants To Live Forever (Queen)
Under Pressure (Queen & David Bowie)

BOHEMIAN RHAPSODY feiert auf mitreissende Art die Rockband Queen, ihre Musik und ihren aussergewöhnlichen Leadsänger Freddie Mercury. Freddie Mercury widersetzte sich Klischees, trotzte Konventionen und wurde so zu einem der beliebtesten Entertainer der Welt. Der Film erzählt vom kometenhaften Aufstieg der Band durch ihre einzigartigen Songs und ihren revolutionären Sound. Sie haben beispiellosen Erfolg, bis Mercury, dessen Lebensstil ausser Kontrolle gerät, sich unerwartet von Queen abwendet, um seine Solokarriere zu starten.
Freddie, der sehr unter der Trennung litt, gelingt es gerade noch rechtzeitig, die Band für das „Live Aid”-Konzert wieder zu vereinigen. Trotz seiner AIDS-Diagnose beflügelt er die Band zu einem der herausragendsten Konzerte in der Geschichte der Rockmusik. Queen zementiert damit das Vermächtnis einer Band, die bis heute Aussenseiter, Träumer und Musikliebhaber gleichermassen inspiriert.

REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 5.5 (Reviews: 8)

Dieser schon seit sehr langer Zeit produzierte und in den letzten Wochen ziemlich hoch stilisierte Film wurde meinen Ansprüchen in hohem Maß gerecht. Freilich konzentrierte man sich hier vornehmlich auf die Entwicklung Freddy Mercurys, der als schillernde Frontfigur ja Queen im Wesentlichen ausmachte. Ziemlich gut wird dabei seine eigene innere Zerrissenheit offenbar. Mich störten allerdings einige Anachronismen - z.B. wurde We Will Rock You nicht erst 1980, sondern schon 1977 veröffentlicht.

Ganz starke Verfilmung.

Ein Film der unter die Haut geht! MEGA!!!

Bohemian Rhapsody, der Film über Queen und vor allem natürlich über Freddie Mercury ist eine Offenbarung. Die Kritiker haben diesen Film schon hochgelobt und es stimmt. 135 Minuten vergehen wie im Flug. Die letzten 20 Minuten bilden den Auftritt Queens beim Live Aid Concert und man hat 20 Minuten Gänsehaut.
Gestern war ich im Kino und der Film ist so detailverliebt. Als Freddie bei Live Aid auf die Bühne geht, sieht der aufmerksame Kinobesucher rechts 4 Typen an ihm vorbeigehen. Die hatten den Auftritt vor Queen und heißen U2.
Der Film spart nicht die Bisexualität Freddies und seine Eskapaden der Münchener Zeit aus. Der Brian May-Darsteller wirkt sowas von echt, auch mit seinen Gesten.
Der Film Bohemian Rhapsody hat mich euphorisiert und ist für mich sowas wie das 7:1 gegen Brasilien.
Das Gegentor ist der peinliche Fehler, dass Brian May in diesem Film erst 1980 der Band mit so einem Klatschrhyhmus kommt, damit das Publikum mitmachen kann. Denn jeder weiß, seit 1977 singen zahlreiche Menschen auf der Welt: "We will, we will … rock you".

Ohhhhhhhhhhh!

Nur schon die letzten zwanzig Minuten alleine hätten diese sechs Sterne verdient! Queen ist eine der wenigen Ganz grossen Bands, die ich zu deren Lebzeiten nie live gesehen habe, zumindest nicht in Originalbesetzung mit Freddie und John. Doch irgendwie gaben mir diese letzten 20 Minuten das Gefühl, irgendwie doch ganz nah mit dabei gewesen zu sein. Yes!

Ja, inhaltlich stimmte so einiges nicht mit der Realität überein. Vieles scheint Legende zu sein. We Will Rock You wurde tatsächlich bereits drei Jahre früher veröffentlich, zu einer Zeit als Freddie noch keinen Schnauzer trug. Der Wechsel des Leadsingers von Smile lief ganz anders ab. Und Live Aid fand direkt im Anschluss an eine grössere US Tournee von Queen statt, war also klar kein Bühnencomeback. Doch eigentlich spielt all das auch gar keine grosse Rolle: Die Essenz der Menschen wurde eingefangen.

Und dann ist da noch die Musik. Wow. Den Film sah ich in einem Londoner Kino mit gigantischem Soundsystem. In den letzten 20 Minuten standen einzelne Zuschauer, auf ihren Plätzen oder direkt vor der Leinwand.

Und bevor mein Flieger zurück in die Heimat geht, nehme ich nun noch kurz die U-Bahn richtung Kensington Logan Place, die letzte Wohnadresse Freddie Mercurys in London.

Grandios!
Der Hauptdarsteller brilliert hier als legendärer Mr. Bad Guy. Auch bei den anderen gab man sich richtig Mühe, einzig Drummer Roger Taylor war optisch keine Kopie.
Auch mir fielen diverse Fehler auf. Ich wusste auch nicht, dass er, diese mir schon bekannte Frau, mit ihr eine richtige Beziehung hatte und "Love of my life" für sie schrieb. Fies dagegen der "Diener". Im Film wird es so dargestellt, als war es das. Fakt ist aber, dass danach eine richtig erfolgreiche Platte inklusive Welttournee (sogar hinter dem eisernen Vorhang) folgte und meines Wissens er erst nach diesem Zeitpunkt von seiner Erkrankung wusste. Auch dass er seinen Freund mit nach Hause brachte, glaube ich nicht, seine Eltern vergaben ihm seine sexuelle Neigung erst am Todesbett. Bis dorthin hätte ich auch gerne die Verfilmung gesehen. Da hätte man gerne Live Aid nicht fast komplett zeigen musste (wo mir übrigens sein Zungenspiel auch nicht in Erinnerung ist). Trotz allem, eine ganz starke biographische Verfilmung einer der größten Acts aller Zeiten.

Man muß schon ein wenig reflektierender Fan sein um nicht erkennen zu können, dass die Geschichte von Queen, insbesondere von Freddie Mercury, hier durch einen geschichtsverzerrenden Weichzeichner gejagt wird.

Sicherlich ist das schauspielerische Talent der Akteure gut und auch die Ausstattung des Films, der in den 70er Jahren spielt und die Atmosphäre gut widerspiegelt: aber das rechtfertigt keine solche Euphorie, wie ich sie hier lese. Toll ist die Musik, aber wenn ich mir "Live"-Auftritte von Queen anschauen will, dann mache ich das lieber beim Original selbst als nachgestellte, in einen Film eingebettete Szenen.

Was ich von dem Film ansonsten halten soll: jetzt wird die große Queen / Freddie Mercury Merchandising Machinery angeworfen, es werden neue Best Of Alben auf den Markt geworfen, vielleicht mit dem ein oder anderen "unentdeckten" Song und der Drops so lange geluscht, bis der gute Geschmack verloren gegangen ist.

nicht immer 100% authentisch, zu wenig drama und zu viel hochglanz. schauspielerisch jedoch auf hohem niveau. insgesamt ein guter musikfilm/biografie. aufgerundete fan-5.

ps: inkl. witzigem waynes world-insider-gag von mike myers.

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