DIE KÄNGURU-CHRONIKEN


Kino

Originaltitel Die Känguru-Chroniken
Genre Comedy
Regie Dani Levy
Darsteller
Tim SeyfiOtto
Rosalie ThomassMaria
Henry HübchenImmobilienhai
Daniel ZillmannDer Dicke
Lena DörrieJulia Müller
Bettina LamprechtJeanette
Adnan MaralFriedrich
Nils DörgelohPolizist
Dimitrij SchaadMarc-Uwe Kling
Carmen-Maja AntoniHertha
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Land Deutschland
Jahr 2020
Studio Filmcoopi
Kinostart CH (de)05.03.2020
Kino Deutschschweiz Wochen: 2 / Besucher: 7604

Marc-Uwe, ein unterambitionierter Kleinkünstler mit Migräne-Hintergrund, lebt mit einem Känguru zusammen. Doch die ganz normale Kreuzberger WG ist in Gefahr: Ein rechtspopulistischer Immobilienhai bedroht mit einem gigantischen Bauprojekt die Idylle des Kiezes. Das findet das Känguru gar nicht gut, es ist nämlich Kommunist. Es entwickelt einen genialen Plan. Und dann noch einen, weil Marc-Uwe den ersten nicht verstanden hat. Und noch einen dritten, weil der zweite nicht funktioniert hat. Schliesslich gipfelt das Ganze in einem grossen Anti-Terror-Anschlag…
Angefangen hat alles vor über zehn Jahren mit wöchentlichen Podcasts für das Berliner Radio Fritz. Inzwischen haben Marc-Uwe Klings Geschichten über sein literarisches Alter- Ego und das vorlaute anarcho-kommunistische Beuteltier Kultstatus. Zur Freude aller Radiound Hörbuchfans spricht der Autor und Liedermacher auch im Film die Stimme des Kängurus selbst. Der Schweizer Regisseur Dani Levy verfilmt den Bestseller «Die Känguru-Chroniken» mit viel Witz und Biss – ein höllisches Vergnügen.

REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 3.5 (Reviews: 2)

Man merkt, dass das Känguru vom Autor selbst gesprochen wird - selten so eine stimmliche Fehlbesetzung gehört, die Stimme ist einfach richtig schlecht für Synchro Arbeit.
Der Film ist grauenhaft.

Also, ich kann etwas mit Marc Uwe Klings anarchistischem Humor anfangen. Folglich konnte der Film mir auch nicht anders als gefallen. Denn er hat jene gelungene Mischung aus Wiederholung bekannter Gag-Momente aus den Känguru-Chroniken, aber auch neue Momente, die dann wieder überraschen. Alles ist natürlich kräftig überzogen und zugegebenermaßen platt, was den Plot anlangt.
Aber die Gags sitzen so sicher wie im schriftlichen Original und machen den Film dann doch zum Erlebnis. Dass dem kommunistischen Känguru ein kapitalistischer Gegner zugesellt wird, übrigens herrlich herablassend und proletenhaft gespielt von Henry Hübchen, der seine Psychomacken mit phallischem Größenwahnsinn zu kompensieren versucht - ist ein folgerichtiger Drehbucheinfall.
Dass er im Stil von Italo-Western ausgespielt wird, das ist zugegebnermaßen ein Rückfall ins Infantile. So ist dieser Film ein "Emil und die Detektive"-Film für Erwachsene, aber ein gelungener. Da werd ich gern noch einmal zum Kind und freue mich diebisch über die Entlarvung des bösen Buben...
Knappe 5 Sterne.

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