PROMETHEUS - DUNKLE ZEICHEN


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Originaltitel Prometheus
Genre Adventure | Mystery | Sci-Fi
Regie Ridley Scott
Darsteller Michael Fassbender, Charlize Theron, Noomi Rapace, Patrick Wilson, Guy Pearce, Idris Elba, Rafe Spall, Logan Marshall-Green, Sean Harris, Emun Elliott, Benedict Wong, Kate Dickie, Patrick Wilson
Land USA
Jahr 2012
Laufzeit 124 min
Studio Warner Bros., Twentieth Century Fox, Dune Entertainment, Scott Free Productions
FSK 16
Kinostart CH (de)09.08.2012
DVD-Start07.12.2012
Kino Deutschschweiz Wochen: 6 / Besucher: 56021
Kino Romandie Wochen: 11 / Besucher: 43594
DVD-Hitparade Deutschschweiz Wochen: 10 / Peak: 3
Filmreihe
Alien 3 (1992)
Prometheus - Dunkle Zeichen (2012)

Regisseur Ridley Scott kehrt zu dem Genre zurück, das er mit ‚Alien‘ und ‚Blade Runner‘ mitgeprägt hat. In PROMETHEUS geht eine Forschergruppe (u.a. Charlize Theron, Noomie Rapace, Michael Fassbender) Hinweisen auf die Ursprünge menschlichen Lebens nach, die sie auf eine spannende und gefährliche Reise zu den dunkelsten Ecken des Universums führt. Dort müssen sie sich einem schrecklichen Kampf stellen, um die Zukunft der Menschheit zu retten…

REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 4.35 (Reviews: 17)

*****
„Grosse Dinge fangen immer klein an“. Ridley Scott kehrt nach 33 Jahren zurück zu den Wurzeln. Und die Massstäbe sind nach 4 Alien-Movies, verfilmt von den besten Regisseuren, natürlich hoch, zumal der Erschaffer selbst sich an ein Prequel wagt.

Nun, mir hat „Prometheus“ gefallen. Selbst wenn er alle Klischees zieht, die Geschichte keinesfalls neu ist oder grosse Überraschungen und Wendungen bietet, und selbst wenn man bei fast allen Elementen ein 1979-Déjà vu hat. Scott klaut munter bei sich selbst, was mich aber nicht stört. Denn: Der ins Filmzeitalter 2012 transportierte Look gefällt und die Schauspieler sind sehr gut gecastet. Allen voran gibt Michael Fassbender den Androiden sackstark – eine wahre Freude und eine wirklich eindrückliche Leinwandpräsenz. Rapace & Theron sind okay und Idris Elba seit der TV-Serie „Luther“ sowieso eine Klasse für sich.

Somit bietet „Prometheus“ insgesamt würdige 2 Stunden Sci-Fi-Feeling. Er hat zwar nicht das Zeug zum Klassiker, verbucht aber dennoch einige denkwürdige Momente. So insbesondere alle Einzelszenen mit Michael Fassbender. Er erinnert zeitweilen an den lebendig gewordenen HAL 9000 aus „Space Odyssey“ und ist ein würdiger Nachfolger von Ash (Ian Holm) und Bishop (Lance Henriksen). Ich begrüsse es auch, dass nicht ein Alien-Geschlabber- oder Action-Overkill den Film bestimmt. Ein junger Regisseur wäre sicher dieser Versuchung erlegen. Gottseidank setzt aber Altmeister Scott auf sehr viel Atmosphäre, mit Hochspannung und mit einigen netten Gimmicks der Zukunft sowie mehr oder weniger annehmbaren 3D-Effekten. Mir gefällt das ganze Setting und die natürlich die Szene, welche am stärksten einfährt: Die eigene Operation von Dr. Shaw. Geiles Teil, der Self-Operation-Apparillo, v.a. als er die Narbe verheftklammert.

Ach ja: Und H.R. Giger’s Einfluss ist unverkennbar (er wird dann im Abspann auch zu Recht genannt). Warum der Zusatz auf deutsch „Dunkle Zeichen“ noch gemacht werden musste, ist wieder mal absolut unverständlich.
*****
als kinoerlebnis geil. sonst aber eher ein film der marke «wtf?»
*****
habe wohl zu viel von ridley scotts neuem werk erwartet. als für sich stehende science fiction/action sicher nicht schlecht, aber als vorgeschichte zu alien, naja nur ansatzweise gelungen.

zum teil gar etwas langatmige und unnötige szenen, die richtigen actionszenen-mit den monstern oder die "abtreibung" kommen zu plötzlich, werden zu wenig erklärt und insgsamt sowieso zu kurz. die monster-szenen sind mehr als verschenkt und alles andere als schockierend. immerhin die special effects sind grossartig und die schauspieler solide, die filmmusik auch nicht der rede wert. die ganze geschichte hmm, es werden fragen aufgegriffen aber kaum beantwortet.

immerhin ist die schluss-szene ein kleiner trost für den alien-fan. hätte man doch wie zunächst angekündigt, wenn schon denn schon, ein richtiges alien-prequel gemacht. 4+

edit: muss rauf auf eine 5, da als eigenständiger science fiction doch recht gut.
Zuletzt editiert: 13.08.2012 21:26:00
*****
Mir hat er gefallen. Mich verbindet eine Hassliebe zu diesem pseudophilosophischen Gequatsche zwischendurch: Einerseits mag ich es, wenn bei Blockbustern nicht dauernd rumgeballert und von Szene zu Szene geschnitten wird ohne jegliche Handlung, andererseits sind die Gespräche hier teilweise schon recht langweilig. Trotzdem kommen die unappetitlichen Momente nicht zu kurz. Aber den Sinn des Filmes habe ich wohl nicht ganz verstanden.
***
Überbewertet
*****
Viele Monate habe ich mich auf diesen Film gefreut. Ich wusste im Vorfeld weder, dass das ein Alien-Prequel ist, noch dass H.R. Giger wieder mit am Start ist. Somit wurde ich am Ende angenehm überrascht. Ich dachte nämlich des öfteren: "He, das ist ja voll bei Alien abgekupfert!?". Und dann dieses Ende und dann Gigers Name im Abspann. Und ich muss sagen, das hat den Film aufgewertet.

Die grossen Stärken von Prometheus sind die überragenden Animationen, Special-Effekte und auch explizit die Sound-Effekte. Die ganzen Kulissen sind so detailverliebt gestaltet, dass sie selbst, zusammen mit den Sounds und der Filmmusik, immer wieder für Einstellungen sorgen, die eine unvergleichliche und für meinen Geschmack oft sehr ästhetische Athmosphäre sorgen. Speziell ist mir z.B. die Szene in Erinnerung geblieben, in der David die Sternenkarte im Raumschiff aktiviert. Diese und die ruhige Minute danach waren extraklasse. Auch die ersten 15 Minuten sind hervorragend gemacht. Zuerst das Intro mit den tollen Kamerafahrten, dann die ersten Szenen im Raumschiff mit David. Das zog mich gleich in den Bann der Story. Diese wiederum ist lange Zeit spannend, verliert sich dann aber etwas in Oberflächligkeiten. Das merkt man vorallem an den teilweise sehr enttäuschend banalen Dialogen. Nicht mal die paar kleinen humoristischen Einlagen funktionieren. Die Charaktere wirken sehr klischeehaft, sogar noch etwas mehr als in den Alien-Filmen. Die wichtigsten Charaktere waren aber immerhin noch ein wenig interessant, weil sie sehr überzeugend gespielt wurden. Allen voran Michael Fassbender und Noomi Rapace. Sie haben doch einige sehr starke, ziemlich emotionale Momente. Charlize Theron macht ihre Sache gut, obwohl ihre Rolle wirklich ziemlich lächerlich ist (viel zu limitiert für ihr Können). Und sie machte das Beste draus und "überspielte" nicht. Sonst wär mir diese Rolle wohl gehörig auf den Senkel gegangen. Guy Pearce macht sich hinter dem Gummigesicht auch ganz gut. Die anderen Rollen waren aber ziemlich lausig. Idris Alba als Captain - die typische Rolle eines Quoten-Schwarzen. Logan-Marshall Green als ausdrucksschwacher Schönling. Oder auch ein Sean Harris kam als Fifield verdammt schlecht weg. Das lag aber zu 90% am Script und kaum an den mangelden Fähigkeiten der Schauspieler.

Von der Story her fängts wie gesagt ganz schön spannend an, am Ende bleibt dann aber eigentlich fast alles ungeklärt. Und das nervt einerseits etwas, lässt aber stark vermuten, dass dies nicht der letzte Prometheus-Teil war. Und das wiederum find ich ganz nett, weil ich gespannt auf eine Fortsetzung bin und diese Hauptfragen der Story geklärt haben möchte. Andererseits ärgert es mich, da ich enttäuscht bin, dass man dies nicht in einen einzigen, sehr starken Film hätte hineinpacken können. So bleibt einfach dieser fade Beigeschmack, dass die Teilung der Story nur einen marketingtechnischen Grund hat, was ich ziemlich total uncool finde.

Am Ende bleibt Prometheus ein audiovisuelles Wunderwerk, das grösstenteils spannend ist. Ein bisschen weniger kommerziell angehaucht hätte es erneut ein Kultfilm werden können. Eigentlich hatte ich mir das bei dieser Filmcrew sogar erhofft. Dafür hats nicht ganz gereicht. Eine etwas grosszügige 5 von mir. 4.5+
****
Das ist er nun also, der neue Alien-Film... äh, nein... eben NICHT der neue Alien-Film... Auch wenn jeder, der Ridley Scotts Monumentalscifihorrorspektakel kennt, sofort das eine oder andere in "Prometheus" wiedererkennen wird. Höhepunkt ist die allerletzte Szene. Die Rollen sind gut besetzt. Die Ladies geben natürlich den Ton an und auch der undurchsichtige Androide darf nicht fehlen. 3D hätte man sich allerdings sparen können. Hauptsache, das Kinoticket kostet nochmals drei Franken mehr (*ärger*). Mich störte zudem, dass während des gesamten Films ständig irgendwas erklärt wird, ohne wirklich stichhaltiges zu sagen. Teil 2 wird daher kommen müssen, weil am Ende zu viele Fragen offen gelassen werden.
*****
Also wer einen Film im Stile des ersten "Alien" erwartet, wird wohl eher enttäuscht werden. Denn Prometheus verläuft doch etwas anders.

Aber mit gefiel der Film trotzdem. Die ganze Inszenierung des Film war wirklich top, auch wurde der Film irgendwann ziemlich spannend. Zu Anfang hat es sich leider aufgrund der vielen Dialogszenen etwas hingezogen.
Zum Ende hin erfährt man dann noch einige Details, was einem als Kenner der "Alien-Filme" bekannt vorkommen dürfte. Gerade auch die letzten Worte von Elisabeth Shaw sind fast 100 % die gleichen wie bei Ripley damals.

Der Film wird aber auch von der herausragenden Hauptdarstellerin Noomi Rapace getragen, die wie schon in der Millenium-Trilogie eine hervorragende Leistung abliefert. Schön, dass sie auch in Hollywood angekommen zu sein scheint. Aber auch Michael Fassbender als Androide David überzeugte.

Für mich hat sich der Filmbesuch gelohnt, auch wenn es sich nicht unbedingt gelohnt hat, den Film in 3D zu gucken. Dafür gibt es zu wenig 3D Effekte.
Zuletzt editiert: 19.08.2012 13:53:00
******
Ja, klar die Lisbeth Salander...

Zum Film: Bis jetzt ein überzeugter Alien-Gegner, habe keinen der Filme gesehen, da sie mich schlicht nicht interessierten, bisher.
Prometheus hat es nun geschafft, dass ich neugierig geworden bin und dennoch mal in den einen oder anderen reinschauen werde.
Ich finde den Film wirklich sehr gut, Besuch hat sich gelohnt

Bis jetzt mit der Alien Saga durch und muss sagen, keiner, aber wirklich keiner, kommt auch nur annähernd an Prometheus heran
Zuletzt editiert: 29.08.2012 20:33:00
******
Endlich wurde man darüber aufgeklärt, was es mit den Raumfahrern bzw. dem Jockey auf sich hatte. Und Shaw ist eine würdige Ripley-Nachfolgerin (in die Darstellerin hatte ich mich sofort verliebt!).

Danke, Ridley Scott, Du kann es immer noch :)

Fazit: So verdammt nah an den allerersten Alien von 1979 war keiner der anderen Filme! Und das man heute noch einen Science-Fiction-Film aus Hollywood, welcher Weile und Verstand besitzt, 'geschenkt' bekommt, ist wohl die verdammte Bestnote wert!
*****
Tolle Ästhetik (monumentale Kulissen, Styling der Aktoren, Technologie der Raumschiffe, Fahrzeuge und Waffen, ...), sehr guter Sound.

Spannende Story, insbesondere vor dem Hintergrund der restlichen Alien-Filme. Besonders beeindrucked empfand ich den Vorspann, den hab ich mir gleich mehrmals angeschaut.
****
überbewertet. mehr als eine 4 liegt klar nicht drin.
****
Hat mir gefallen, die Story hatte aber mMn zu viele unbeantwortete Fragen
**
Die Liste der schwachsinnigen Einfälle & Handlungen in "Prometheus" ist zu lang um sie in einem Review zu erfassen, aber es sei gesagt, dass - wenn man die "Alien"-Reihe als Referenz heranzieht - dieser Streifen locker den Bodensatz bildet. Selbst "Alien: Resurrection" kommt nicht ganz an die hier gezeigte Dummheit heran. Diese beginnt schon in den ersten paar Filmminuten, in denen gleichmal gezeigt wird, wer die Architekten sind und was das genau mit der Entstehung der Menschheit zu tun hat (Hinweis: Jeder, der etwas auf Evolutionslehre schwört oder schlichtweg realistisch veranlagt ist, wird Schwierigkeiten mit dem hanebüchenen Drehbuch haben. Bibelfreaks erleben dafür Höhepunkte en masse).

Abgesehen von dieser enormen Flaute kommt jedoch noch das Schauspiel erschwerend dazu, Hand in Hand mit absolut grauenhaften Charakterisierungen, wie sie nicht schlechter in einem x-beliebigen Slasher-Müll vorkämen. Das Forscherpärchen im Handlungsmittelpunkt agiert naiv, egoistisch und vor allem Logan Marshall-Green ist nicht zum Aushalten, mit der Mentalität eines verwöhnten 8-Jährigen. Noomi Rapace gibt eine absolute nervtötende "Heldin", Charlize Theron döst ihre Szenen ab, als wäre sie selber aus CGI projiziert und der Rest der menschlichen Crew dient lediglich als lebloses Kanonenfutter, was auch bald zum Wegsterben beginnt. Michael Fassbender's Android kommt nur deshalb bei Kritiken besser weg, weil sein Kollegenumfeld dermaßen schäbig spielt - seine Charakterisierung kommt beileibe nicht an Lance Henriksen's fast schon gütigen Bishop und schon gar nicht an Ian Holm's eiskalten Ash heran.

Ja die Bilder und die Cinematographie sind kompetent und kinotauglich, aber das erwartet man sich von einem Ridley Scott nun mal. Ansonsten erhält man Entbindungen ohne jeglicher Narkose, billige Schockeffekte und "Forscher", die es für eine gute Idee halten, unbekannte Lebensformen mal eben am Köpfchen zu kraulen (eine von vielen atemberaubend hirnlosen Szenen).
Zuletzt editiert: 28.03.2013 08:32:00
****
Fazit: Story, Special effects und Schauspieler gehen für einen netten Kinoabend total in Ordnung. Mehr kann man über diesen Film leider nicht schreiben, da er ansonsten total nichtssagend ist. 4-*
****
Ein Film, von dem ich nicht viel erwartet habe, der mich aber positiv überrascht hat. Wie schon weiter oben erwähnt, wer hier etwas a la "Alien" erwartet, wird mit Sicherheit enttäuscht. Wenn man sich allerdings mal anschaut, was Ridley Scott für Filme inszeniert hat, dann ist "Prometheus" eher enttäuschend. Alles in allen ist "Prometheus" keine große Filmkunst, als unterhaltsames Popcornkino eignet er sich aber allemal.
**
Ich sehe es genauso wie Eden. Auch ich fand den Film ziemlich langweilig, auch, weil nicht wirklich viel erklärt wurde. Zudem nervt es mich als Wissenschaftler, wenn sich angebliche Wissenschaftler so deppert und naiv benehmen. Reichte das Geld bei Ridley Scott wegen der vielen CGI nicht mehr für einen wissenschaftlichen Berater? Schade. Gute 2.

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