TENET


Kino


Kino

Originaltitel Tenet
Genre Action | Sci-Fi | Thriller
Regie Christopher Nolan
Darsteller
Aaron Taylor-JohnsonJunior
Dimple KapadiaSusan
Clémence PoésyLaura
Himesh PatelAhmad
Denzil SmithLiam
Martin DonovanVictor
Laurie ShepherdMax
Mark KrenikToby
Anthony MolinariRohan
Wes ChathamSammy
alle anzeigen
Land Vereinigtes Königreich | USA
Jahr 2020
Laufzeit 150 min
Studio Warner Bros. Entertainment Switzerland GmbH
FSK 12
Kinostart CH (de)26.08.2020
Kino Deutschschweiz Wochen: 14 / Besucher: 110132
Kino Romandie Wochen: 7 / Besucher: 49907
Soundtrack Tenet
Songs 747 (Ludwig Göransson)
Betrayal (Ludwig Göransson)
Foils (Ludwig Göransson)
Freeport (Ludwig Göransson)
From Mumbai To Amalfi (Ludwig Göransson)
Inversion (Ludwig Göransson)
Meeting Neil (Ludwig Göransson)
Posterity (Ludwig Göransson)
Priya (Ludwig Göransson)
Rainy Night In Tallinn (Ludwig Göransson)
Red Room Blue Room (Ludwig Göransson)
Retrieving The Case (Ludwig Göransson)
Sator (Ludwig Göransson)
The Algorithm (Ludwig Göransson)
The Protagonist (Ludwig Göransson)
Trucks In Place (Ludwig Göransson)
Windmills (Ludwig Göransson)
The Plan (Travis Scott)

John David Washington übernimmt in Christopher Nolans neuem Sci-Fi-Action-Spektakel „Tenet“ die Hauptrolle. Um die gesamte Welt vor dem Untergang zu bewahren, steht dem Protagonisten nur ein einziges Wort zur Verfügung: Tenet. Seine Mission führt ihn in eine zwielichtige Welt der internationalen Spionage, in der die Gesetze der Zeit nicht zu gelten scheinen. Zeitreisen? Nein. Inversion. Zum internationalen Cast von „Tenet“ gehören neben John David Washington unter anderem Robert Pattinson, Elizabeth Debicki, Dimple Kapadia, Aaron Taylor-Johnson, Clémence Poésy sowie Michael Caine und Kenneth Branagh.

REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 4.8 (Reviews: 5)Tenet2020Christopher Nolan

Gute Filme erkennt man daran, dass sie lange nachwirken! Tenet tut das in hohem Masse! Tenet ist paradox. Tenet ist anspruchsvoll. Tenet ist das Gegenteil von trivial. Tenet nimmt einen in den Würgegriff und lässt nicht mehr los. Tenet malträtiert jegliche Intelligenz. Tenet ist nichts für die Marvel- & Transformers-geschwängerten Teenager. Tenet ist eine Wucht von Film – mit Spuren weit über den Kinobesuch hinaus und der Konsequenz, dass er fordert, beschäftigt und nicht kalt lässt. Und so sollte Kino sein. Ich behaupte: Nolan hat es wieder geschafft! Das nächste Meisterwerk – unglaublich. «Tenet» ist für mich ein typischer Nolan, revolutionär, «Mindfuck» hoch zehn, der die Sehgewohnheiten verändert. Kein CGI - anspruchsvollste Action-Sequenzen – Rückwärtsbewegungen mit unglaublichen Choreographien. Der Film wartet mit Dutzenden von faszinierenden Momenten und Schauwerten auf, die das Hirn kombiniert mit dem tollen Score des schwedischen Ludwig Göransson regelrecht pulverisieren (Hans Zimmer fehlt überhaupt nicht!). Definitiv ein tolles Kinoerlebnis, wobei man unbedingt die linke Gehirnhälfte mit Ratio-Logik ausschalten muss. Nehmt also nur die rechte Gehirnhälfte ins Kino. Denn: Man wird es nie schaffen, zu verstehen, man muss «Tenet» spüren! Was dem Film fehlt, ist der «rote Faden» und etwas die Tiefe und die demnach eher blassen Charaktere. Er ist etwas steril und kalt, mit wenig Identifikation und diffuser Motivation der wichtigsten Figuren. Aber mit der Inversions-Revolution ist die Faszination hoch. Etliche Male möchte man die Pause-Taste drücken, um das Gesehene zu verarbeiten. Keine Chance! Nolan verlangt einem alles ab! Trotz der Oberflächlichkeit der Darsteller haben mir die Schauspieler gefallen: Washington als «Protagonist» im wahrsten Sinne des Wortes hat eine hohe Präsenz und eine tolle Ausstrahlung, Pattinson geht sogar als «Buddy» durch und ist der Sympathieträger, Debicki hat mir schon bei «The Night Manager» imponiert und Branagh beweist, dass er nach der lapidaren Darstellung des russischen Oligarchen in «Jack Ryan – Shadow Recruit» sogar richtig geile Bösewichte spielen kann. Ich finde sogar, dass Branagh im Schauspiel zwischen Genie und Wahnsinn den Andrei Sator extrem stark gibt! Andere Rollen bleiben schwach oder für die Story unwesentlich (und auch Michael Caine musste man noch schnell abhaken) – das stört aber nicht. «Tenet» ist mal wieder richtig Frischfutter für die Augen. Der Plot wird etwas zu erklärend durchgekaut, während daneben der Protagonist die Existenz der Inversion viel zu banal hinnimmt. Dramaturgisch überzeugt mich daher «Tenet» nicht ganz, aber er punktet definitiv auf allen anderen Ebenen. Der Film verdient eigentlich hinsichtlich der Revolution eine 10, aber da ich ihn noch etwas nachwirken lassen muss, bleibe ich noch etwas vorsichtig, bei einer 5. Ich melde mich dann nochmals, wenn ich ihn ein 2. Und 3. Mal gesehen habe…

PS: Ein absoluter geiler Quote: "Is it bungeejumpable?"
Und unbedingt lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Sator-Quadrat?wprov=sfti1
Zuletzt editiert: 01.09.2020 19:18:00

So können sich Geschmäcker unterscheiden. Für mich war dieser Action- und Spionagestreifen (oder was auch immer das war) ein Reinfall. Zu wirr, zu langatmig und zu viele verschiedene Schauplätze. Die Rückblenden ermüdeten mich zunehmend. Nein, den werde ich schnell wieder vergessen.

Geiler Scheiss! !ssiehcS relieG

man, habe ich das blockbusterkino vermisst...

Leider nur eine 5, aber hätte ich gerne im 70mm Format gesehen. Wahrscheinlich ist der Film ingesamt der Zeit voraus, wenn auch nicht so wie Matrix vor 20 Jahren.

Am anfang langweilig und gegen den Schluss immer Spannender. So müssen alle filme aufgebaut werden. War wirklich sehr gut!

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