YESTERDAY


Kino

Originaltitel Yesterday (2019)
Genre Comedy | Fantasy | Music | Musical | Romance
Regie Danny Boyle
Darsteller
Himesh PatelJack Malik
Lily JamesEllie Appleton
Sophia Di MartinoCarol
Ellise ChappellLucy
Meera SyalSheila Malik
Harry MichellNick
Vincent FranklinBrian
Joel FryRocky
Michael KiwanukaMicheal Kiwanuka
Karma SoodYoung Jack
alle anzeigen
Land GB
Jahr 2019
Laufzeit 116 min
Studio Universal Pictures International Switzerland
Kinostart CH (de)11.07.2019
Kino Deutschschweiz Wochen: 9 / Besucher: 32997
Kino Romandie Wochen: 8 / Besucher: 10935
Soundtrack Yesterday
Songs Interlude I: A Day In The Life (Daniel Pemberton)
Interlude II: Strawberries (Daniel Pemberton)
Interlude III: Gorleston Beach (Daniel Pemberton)
Interlude V: Yesterday's Rain (Daniel Pemberton)
Interlude VI: Life Goes On (Daniel Pemberton)
The World Is Universal (Universal Fanfare) (Daniel Pemberton)
A Hard Day's Night (Himesh Patel)
Carry That Weight (Himesh Patel)
Here Comes The Sun (Himesh Patel)
Hey Jude (Himesh Patel)
I Saw Her Standing There (Himesh Patel)
In My Life (Himesh Patel)
Let It Be (Himesh Patel)
She Loves You (Himesh Patel)
Something (Himesh Patel)
Summer Song (Himesh Patel)
The Long & Winding Road (Himesh Patel)
Yesterday (Himesh Patel)
I Want To Hold Your Hand (Himesh Patel & Lily James)

Was wäre, wenn es die Beatles nie gegeben hätte und nur ein einzelner Mensch all ihre unsterblichen Songs wie selbstverständlich kennen würde? Genau das passiert dem chronisch erfolglosen Strassenmusiker Jack (Himesh Patel), dessen Lieder niemand hören will. Als er statt seiner eigenen Kompositionen einfach die Beatles-Songs aus seiner Erinnerung spielt, avanciert er über Nacht vom Niemand zum Superstar...

REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 5.33 (Reviews: 6)

Eine schöne Idee für einen Film. Durch einen 12 Sekunden anhaltenden Stromausfall auf der ganzen Welt werden alle Songs der Beatles aus der Wahrnehmung aller Menschen gelöscht. Ebenso verschwinden auch deren Tonträger und Fotos. Nur der bis dahin erfolglose Musiker Jack (und wie sich später herausstellt mindestens noch zwei weitere Menschen) haben diese Erinnerung nicht verloren und Jack versucht, nachdem ihm diese Tatsache so langsam bewusst wird, daraus Kapital zu schlagen. Er beginnt aus seinem Gedächnis heraus, die Texte aller Beatles Songs zu rekonstruieren, was gar nicht immer so einfach ist und tut so als ob er selbst diese komponiert hätte.

Es gibt ein paar besonders nette Szenen in dem Film. Zum Beispiel, wenn Jack seiner Familie zum ersten Mal 'Let It Be' vorspielt, die davon aber nicht sonderlich beeindruckt ist und sich lieber durch alles Mögliche ablenken lässt.
Oder als er mit Ed Sheeran, der sich selbst spielt, einen internen Komponistenwettbewerb durchführt und dem Superstar der heutigen Zeit buchstäblich die Spucke wegbleibt, weil er gegen das geniale 'The Long And Winding Road' mit seiner eigenen Komposition klar unterlegen ist. Es spricht allerdings für den Iren, dass er bereit war, diese 'Demütigung' mitzuspielen. Dadurch hat er eine Menge Sympathie bei mir gewonnen.

Fazit: Man wird recht gut unterhalten bei diesem Film. Die Hauptdarsteller machen ihre Sache sehr gut, allen voran natürlich Himesh Patel alias Jack Malik, der auch ein klasse Sänger ist.
Die wohl beste Erkenntnis aus diesem Film ist, dass ohne die Musik der Beatles die Welt ärmer und trostloser wäre.

Bewertung: knapp 5*.
Zuletzt editiert: 11.07.2019 22:44:00

Ich stimme rhayader bei der Beschreibung völlig zu - vor allem was die Bedeutung der Beatles angeht. Der Film hat mich bestens unterhalten. Auch wenn ich gedacht habe, dass ich nach dem Trailer wohl alle guten Szenen gesehen habe, war dies nicht der Fall. Der Regisseur hat auch mit uns gespielt, weil ich immer darauf wartete, dass der „ „Beatles“-Sänger entlarvt wird. Die Auflösung (ACHTUNG: Spoiler!!!) inkl. 78-jährigem John ist zwar nicht berauschend, aber als Erklärung okay.

Ein wirklich sehr unterhaltsamer Film, kann man allen Musikbegeisterten nur ans Herz legen...

Was dieser Film sich wirklich auf die Fahnen schreiben kann, ist natürlich die (Neben-)Thematik "The Beatles" - denn für mich war es im Kern ein Liebesfilm. Fans der Fab Four kommen hier aber natürlich auch auf ihre Kosten und vielleicht/hoffentlich können auf diese Weise noch mehr Jünger ihrer Musik hinzugewonnen werden. Auch sonst bot der Film rundherum gute Situationskomik. Die Liebesgeschichte allerdings langweilte mich im Laufe des Films mehr und mehr und war vom Drehbuch her auch nicht überzeugend angelegt. Befremdlich wirkte auf mich auch die Figur "John Lennon". Aber insgesamt ist es immer noch ein guter Streifen, den man sich gut mal ansehen kann. Knappe 5 auch von mir.

Bei Yesterday wusste ich nach dem Trailer, dass ich den Film lieben würde … und so ist es auch, er ist wunderbar.
Die Story: Nach einem 12sekündigen weltweiten Stromausfall sind die Beatles aus dem kollektiven Gedächtnis aller verschwunden, bis auf James Malik, einem bis dato erfolglosen Musiker. Dessen Karriere geht steil nach oben, auch mit Hilfe von Ed Sheeran. Dabei bleibt seine bisherige Wegbegleiterin Ellie auf der Strecke. Die wird gespielt von der mir bisher unbekannten Lily James, die ist sehr süß. Am Schluss gewinnt er ihr Herz zurück, das findet dann etwas zu kitschig im Wembley-Stadion vor Publikum statt. Schwamm drüber.
Es bleibt ein Film, bei dem man sich vor lauter Beatles-Referenzen nicht satt sehen kann. Oder an dem selbstironischen Ed Sheeran, dessen Klingelton im Film sein eigener Song „Shape of you“ ist.
Was mir gerade noch einfällt, ich hatte im Vorfeld gelesen, dass die Verwendung eines Original-Beatles-Song 1 Mio. Dollar kostet. Das haben die Macher sich dann mit Hey Jude im Abspann wenigstens einmal geleistet.
Zuletzt editiert: 17.08.2019 16:33:00

Ehrlich, da habe ich aber auch schon Gelungenderes von Danny Boyle gesichtet.

Eigentlich ist das doch nur eine gewöhnliche Liebesgeschichte, die in einem phantastischen/mystischen Rahmen stattfindet.

Das Ganze wurde dann mit vielen Beatles-Songs garniert bzw. als Hommage an die Fab Four verpackt.

Ja, man kann sich den Film durchaus halbwegs vergnügt anschauen, aber er hat auch seine Längen.

Fazit: Typischer Fall von Überbewertung.

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