OLIVER KUHN, DANIEL WIECHMANN - MEIN SCHWULER FRISEUR




Autor Oliver Kuhn, Daniel Wiechmann
Illustrator Steffen Haas
Titel Mein schwuler Friseur
Genre Humor
Erstausgabe 2000
Dieses Lexikon der Vorurteile ist ein einzigartiges Humorbuch, das ausnahmslos alle gängigen Vorurteile von A-Z versammelt, und den Leser mit dem verblüffend hohen Wiedererkennungswert der beschriebenen Klischees und Stereotype zum Lachen bringt.
Eskimos haben dreissig verschiedene Wörter für Schnee, aber kein Wort für Badehose. Frauen machen beim Einparken die Tür auf, um besser zu sehen. Katholiken glauben an Wunder. Sie fahren alt und gebrechlich nach Lourdes und kommen alt und gebrechlich wieder zurück. Männer riechen vor dem Zubettgehen an ihren Socken und legen sie anschliessend über die Stuhllehne. Postbeamte sitzen hinter einem ”Schalter geschlossen“-Schild und langweiligen sich offenkundig, während an dem geöffneten Schalter eine endlose Schlange wartet. Taxifahrer sprechen entweder überhaupt kein Deutsch (”Wo du wolle?“) oder haben Germanistik studiert.

AUSGABEN

Verlag Knaur
Erscheinung 2000
ISBN 3-426-61768-4
 

BÜCHER VON OLIVER KUHN, DANIEL WIECHMANN


REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 3.5 (Reviews: 2)

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GENIAL! hier stimmt absolut jedes wort! nur ein paar wahllose auszüge hihi:
KLOFRAUEN: lassen immer ein paar münzen auf dem geldtellerchen liegen, um das schlechte gewissen anzuregen.
MÄNNER: riechen vor dem zubettgehen an ihren socken und legen sie anschließend über die stuhllehne
TAXIFAHRER: sprechen entweder überhaupt kein deutsch ("wo du wolle?") oder haben germanistik studiert.
*
Vor einiger Zeit im Bücherregal eines Bekannten entdeckt und mir mal ausgeliehen. Vorgestern kurz darin gestöbert. Der Humor hält sich in Grenzen, wenn ich mir solche Perlen zu Gemüte führe wie "Afrikaner sind alle Patenkinder von Helga Beimer und Hera Lind" oder "Adlige stellen die Prinzessin der Herzen. Die ist und bleibt Beatrix von Belgien [sic!] alias Hape Kerkeling". Und so geht es einen Kalauer nach dem nächsten.

Warum das Buch "Mein schwuler Friseur" heißt liegt auf der Hand: immer schön mit dem Klischee einer sexuell abgegrenzten Gruppe spielen. "Meine nach Fisch riechende Freundin" oder "Mein ungepflegter Heteronachbar" wäre vielleicht auch zu wenig verkaufsfördernd gewesen.

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