SIMON BECKETT - TIERE




Autor Simon Beckett
Titel Tiere
Originaltitel Animals
Übersetzer Andree Hesse
Genre Roman
Erstausgabe 2011
Taschenbücher-Charts
Einstieg 02.03.2011
Anzahl Wochen 16
Höchstposition 1
Kinderbuch-Charts
Einstieg 08.02.2015
Anzahl Wochen 2
Höchstposition 18
Simon Becketts Thriller Tiere ist ein gruseliges Buch, erschütternd und tieftraurig. Die Geschichte lässt einen einen am Ende wie zerschlagen zurück – obwohl es weder um einen besonders perfiden Mord, noch um ein von Häme, Gier oder zügelloser Brutalität geprägtes Verbrechen geht. Als Leser ist man irritiert, wie man für Nigel, dieses «Monster mit menschlichem Antlitz» (Simon Beckett), gewisse Sympathien hegt. Eine armselige Kreatur, von Gott und der Welt verlassen, verwirrt und desorientiert – und doch einer, der sich zum Richter über Leben und Tod aufschwingt … Für Tiere, seinen zweiten Kriminalroman (die Originalausgabe erschien bereits 1995), erhielt Beckett den «Marlowe» der Raymond-Chandler-Gesellschaft für den besten internationalen Kriminalroman.

BÜCHER VON SIMON BECKETT


REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 4 (Reviews: 2)

****
Nachdem ich "Chemie des Todes" gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf diese Buch, wurde aber ganz schön enttäuscht.

Die Story an sich ist ganz interessant, wird aber zu wenig ausgereizt. Das größte Manko für mich ist auch die Hauptperson, Nigel. Ich mag Bücher nicht so, die aus der Erzählperspektive eines Mörders geschrieben sind, der aufgrund seiner geistigen Leistungen nicht in der Lage ist zu verstehen, dass das was er tut falsch ist. Auch war ich des Öfteren von seinen Gedankengängen und Handlungen etwas genervt.

Der beste Teil des Buches ist zweifellos der Abschnitt, wo Karen, Cheryl und Pete zu Besuch sind, dieser ist am Interessantesten und Nigel verhält sich verhältnismäßig normal.

Allerdings ist das Ende wieder zu offen und schwach.

Aufgrund des einen guten Teiles eine ganz knappe 4.
****
Das kann ich 100% unterschreiben, was Gelber Blubbel da schreibt. Das Buch wirkt wie ein Manuskript, das nicht ausgearbeitet ist. Der Schluss so abrupt.
Zum an sich spannenden Thema, das Gefangenhalten der Leute und der sich anbahnenden Beziehung zu Cheryl kommt dann nix bzw. bleibt einfach mittendrin stehen und der Roman ist aus, frustrierend.

Kommentar hinzufügen

LOGIN
PASSWORT
Passwort vergessen?
Unsere Website verwendet Cookies, um seinen Lesern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Teilweise werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung.