Bernhard Brink – Die schönste Zeit im Leben
Song
Jahr
2016
Musik/Text
Produzent
6 Bewertungeb
Verfügbar auf
| Version | Länge | Titel | Label Nummer | Format Medium | Release |
|---|---|---|---|---|---|
| 3:01 | Unendlich | Ariola 88875 12262 2 | Album CD | 22.01.2016 |
Bernhard Brink
>Alben - Schweizer Hitparade
Titel
Eintritt
Peak
Wochen
Chanson d'amour (Ireen Sheer, Bernhard Brink, Gitti Goetz & Tommy Steiner)
Heiß auf Blau-Weiß (Bernhard Brink und Blau-Weiß 90)
HSP-Song (Bernhard Brink & Horst Schlämmer)
It's Never Too Late (Bernhard Brink & Ireen Sheer)
Und Frieden den Menschen auf Erden (Frieden für alle)
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Bewertung
Bewertung
4
6 BewertungenBernhard Brink - Die schönste Zeit im Leben
Ein weiterer Beitrag von "Der Graf" im bedauerlicherweise nur partiell innovatives Material enthaltenden neuen Brink-Album. Ein fulminanter Stampfer, der auch verbal zu überzeugen weiss. Mit expliziten Hommagen an die allesamt verstorbenen Drafi ("Dam Dam"), Udo, Rex und Roy sowie einen indirekten Link zu Dieter Thomas Heck ("mit der Startnummer 1!"). Für mich der Albumhöhepunkt und durchaus die Höchstwertung rechtfertigend.
Brinks Ariola-Einstand "Unendlich" ist als Album vor allem aufgrund der überflüssigen, widerstehlich produzierten Neuaufnahmen letztlich unausgegoren. Unter den vier extra für die Platte entwickelten Kompositionen gefällt mir die vorliegende Nummer leider am wenigsten. Dem geradlinigen Stampfer fehlt die Disco-Melancholie von "Von hier bis zur Unendlichkeit", die Getragenheit von "Giganten" und der Schwung von "Wenn der Vorhang fällt". Eine sympathische Koketterie ist einzig der vom Vorredner angesprochene Strophentext. Meinerseits passt die solide 4.
Das schönste Lied ist das nicht.
knappe 4*
... und wenn er noch so sehr Drafi's "Dam Dam" bemüht, dieses Stück ist einfach nur grottenschlecht, ... melodiös und textlich katastrophal, ... 2 - ...




Bernhard Brink legt hier wieder mal zudem einen autobiographischen Text vor, den man ihm definitiv abnimmt - und nebenher mit einer warmherzigen Hommage das eigens beackerte Genre besingt; man erinnere sich etwa an die Sequenzen von Drafi Deutschers Kult-Oberhit aus 1965.
Songs dieser Art legte der gute Bernhard in den letzten Jahren zwar immer mal wieder vor, aber sie liegen ihm einfach. Ich sehe mich veranlasst, fünf Sterne herzugeben - zumal das Soundgewand im Ganzen einfach gewohnter Ariola-Premium-Standard ist.