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Katja Ebstein
Ein Indiojunge aus Peru

Song
Jahr
1973
Musik/Text
Produzent
Gecovert von
Katja Ebstein (Demande à un indien du Pérou)
Katja Ebstein (The Poor Boy Dancer From Peru)
Birthe Kjær (En indianer fra Peru)
Katja Ebstein (El niño indio del Perú)
Bergfeuer
Christina [1970s]
Michaela May
Fee von Eschenbach
3.57
51 Bewertungen
Weltweit
DE
Peak: 22 / Wochen: 20
Tracks
7" Single
01.1974
United Artists UA 35 635 [de]
Verfügbar auf
VersionLängeTitelLabel
Nummer
Format
Medium
Release
3:02Ein Indiojunge aus PeruUnited Artists
UA 35 635
Single
7" Single
01.1974
3:10... was ich noch singen wollteUnited Artists
UAS 29677
Album
LP
1974
3:10Die großen ErfolgeUnited Artists
UAS 29 700 XO
Album
LP
1974
3:02Super 20 [1974]Ariola
88 222 GT
Compilation
LP
1974
3:1020 Deutsche SuperhitsUnited Artists
UAS 29 702 G
Compilation
LP
1975
Katja Ebstein
Künstlerportal
Singles - Schweizer Hitparade
Titel
Eintritt
Peak
Wochen
Der Stern von Mykonos
Eintritt: 08.08.1973 | Peak: 2 | Wochen: 12
08.08.1973
2
12
Abschied ist ein bißchen wie sterben
Eintritt: 23.03.1980 | Peak: 8 | Wochen: 5
23.03.1980
8
5
Reviews
Durchschnittliche
Bewertung
3.57

51 BewertungenKatja Ebstein - Ein Indiojunge aus Peru
25.02.2004 05:04
Naja, ein etwas seichter Öko-Schlager, sie kann es viel besser! 1974 ein # 22 in den deutschen Charts!

Ergänze: Gefällt mir auf einmal doch ganz gut .. hehe ... sie singt sich ja quasi den schlanken Hintern auf. Kitschig, aber irgendwie schön!!

Ergänze Reloaded: Ahhhh die Melodie ist nach all der Zeit total eingefahren. Wunderschön und soooo kitschig. Aber ganz groß gesungen und im Kern doch traurig, triefig. Super!!! Von 3 Punkten mittlerweile auf 6!
25.02.2004 11:53
Immerhin hat sie damit das Bewusstsein einer ganzen Generation für die Problematik der Entwicklungsländer geschärft. Oder so ;-) Single 1973, geschrieben wie das meiste von Christian Bruhn. Prächtiges Cover, wahrscheinlich vor Katjas Gummipalme in ihrem Wohnzimmer.
02.03.2004 19:26
geht wohl noch in ordnung...naja
02.03.2004 19:55
Der arme Indiojunge? Der arme Radiokonsument!
04.04.2004 20:53
...weniger...
27.04.2005 13:50
Einer von Katjas besseren Schlagern.
05.02.2006 13:39
Schlecht.
06.08.2006 20:09
Schlecht? Traurig! Der arme Indiojunge...
22.04.2007 15:44
o.k.
10.07.2007 16:55
Für dieses Lied gilt: ein Indiojunge aus Peru und raus bist du! Das ist für mich persönlich einer der schlechtesten Schlager überhaupt. Der Text ist anbiedernd, seicht und kaum noch zu überbietender pseudointellektueller Kitsch. Der Zuhörer soll aufgerüttelt und zum Handeln gegen vermeintliches Unrecht aufgefordert werden - dazu passt dann allerdings die alles zuckersüß zukleisternde Melodie des ansonsten hochverehrten Christian Bruhn überhaupt nicht.
11.07.2007 19:44
Das war auch ein Titel unter dem Motto ich brauche auch Geld zum Essen, aber im Unterschied zu Ihren Mykonos-Weisheiten gefällt mir das Arrangement viel besser, gute 5
03.11.2007 03:10
schließe mich heide1950 an - wenn es ginge, würde ich dafür 0 Sterne geben!
29.11.2007 04:10
Der Text hat ´ne bessere Musik dazu verdient, da helfen selbst die Panflöten nicht mehr....dann lieber Lena Valaitis mit Johnny Blue oder Jose....
30.11.2007 22:53
ich finde text doof, musik doof, stimme sehr schön und nicht nervig

es ist schlimm und nervig :-(((
04.01.2008 22:29
Der absolute Tiefpunkt ihres Schlagerschaffens.
11.01.2008 16:37
Hoher Trash-Faktor.
14.06.2008 00:37
@Berlinbaer: Der absolute tiefpunkt? Du hast wohl noch nie 'Es war einmal ein Jäger' gehört :-).
01.07.2008 22:51
Natürlich ist es fraglich ob man derartige Themen im Schlager verarbeiten kann. Aber es waren die Siebziger - die Zeit der sozialkritischen Texte. Und Versuch macht "kluch".
Mir gefällts sehr.

...und dann kam er auch noch mit diesen "unguten" Freunden von der Bahn.
Wie besser könnte man die verstockten, xenophoben Herzen der von der Bild national verhetzten Deutschen öffnen als mit diesem alles gebenden Kitschschlager über das auch uns angehende rührende Schicksal des grundguten, bedauernswerten Dritteweltbewohners? Neben "Diese Welt" ist dieser Schlager der Hauptgrund, warum ich die gute Katja so sehr verehre! Zumal noch mit solch' lustigen Wortschöpfungen wie "ungute Freunde"! :)
mir gefällts auch
sehr gut
Kommerz und Anspruch sollten hier wohl nach Meinung der Macher dieses Liedes eine gelungene Symbiose ergeben. Herausgekommen ist eine hochnotpeinliche Angelegenheit, die schwer zu unterbieten sein dürfte.
4++

ich runde zur 5 auf


gefällt mir mittlerweile hervorragend
Deutsches mit Niveau.
super Titel sehr sinnvoll
... gut ...
arm dran, das Bürschen.
das wiederkehrende, sehr eingängige Panflötenthema war dafür verantwortlich, dass ich mir den Song auf meine Festplatte draufgetan hab, es gab eine Zeit, da wäre mir der Song gute 5 Punkte wert gewesen und der herausfordernde Ökotext tat sein Übriges dazu - aber momentan fängt der Song an, mich zu nerven, weil dieser Kitsch nach mehrmaligem Hören ganz schön zu triefen anfängt, für meinen jetzigen Geschmack fast etwas zu schwülstig, noch knappe 4 Punkte...
Ich habe - was Schlager meiner Kindheit betrifft - eine sehr hohe Schmerzgrenze. Aber was Frau Ebstein hier an Sülz von sich gibt, ist selbst für mich am Rand des Erträglichen.
schwacher, vergessenswerter Schlager aus den 70er...viel zu weinerlich vorgetragen für meinen Geschmack – 2*...
Mit viel gutem Willen noch eine 4.
Da kenne ich aber bessere Lieder der Dame!
... man könnte die Ein-und Zwei-Sternegeber fast als die Kulturbanausen des deutschen Schlagers bezeichnen, ... dieser Song hier ist auf alle Fälle unter den Top-Five der Katja Ebstein und natürlich auch in der deutschen Schlagerszene ganz weit oben! ...
Ganz nette Melodie, aber das ist schon ein echtes Machwerk. "Ein Indiojunge aus Peru, der will leben so wie Du. Er will lieben, doch die Türen bleiben zu für den Indiojungen aus Peru." Das ist schon Hardcore, braucht man gute Nerven für. Nur zu verzeihen, weil von einer tollen Frau mit einer tollen Stimme gesungen.
Melodie, Arrangement und Gesang top, Text fragwürdig aus heutiger Sicht....
schöne geschichte über die sie hier singt.
ansonsten ziemlich sperrig.
Was ist das?
Ein Indiojunge aus Peru, der werden will wie du?
Schwachfug vom Feinsten.
Als Instrumental wäre der Song besser.
Knapp eine 1.
irgendwie doch ganz okay
Guter aber Staubiger Schlager. Der Text ist auf so manch andere Aktuellen Flüchtlingsgeschichten bezogen recht aktuell. Nur bei denen ists nicht die Armut sondern Krieg. Aber im übertragenen Sinne passt das sehr gut zusammen. Wegen der Message verdiente 5* für 6* isser mir dann doch zu staubig.

mFg Widdi
Da bin ich ganz bei Alphabet : Letztendlich doch ziemlich schlagerlastig - reicht knapp für eine 4!
Also mich würde nicht wundern, wenn das das Ende der Ehe zwischen Christian Bruhn und Katja Ebstein eingeläutet hat.
Kann mich nicht überzeugen.
1974, gut
Furchtbar schmalzig, Text unmöglich. Wie konnte Frau Ebstein so etwas singen.
Das dies nicht jedem gefällt ist mir klar.
Protest- oder Problemsongs erfreuten sich Ende der 1960er und in den 1970ern immer größerer Beliebtheit. Besonders jüngere progressiv-sein-wollende Popfans fanden es über aller Maßen gut, wenn ihr Lieblingsinterpret sich nicht nur mit dem gewohnten Pop-Themen wie Liebe, Herz, und Schmerz befassten, sondern zwischendurch auch mal Sozialkritisches zum Besten gaben. Oft polarisierten solche politisch angehauchten Texte in der Musikezene immens.

Das bemitleidendswerte Schicksal eines Dritte-Welt-Kindes, das in so ärmlichen Verhältnisse aufwächst, das es an den Rand seiner kriminellen Karriere gerät, eingebettet in traditionellen peruanischen Flötenklängen, gefiel vielen, aber nicht allen Musik-Freunden. Manche schallten die Ballade als Tränendrüsen-Song, andere lobten die Interpretin, weil sie mit ihrem Lied auf die Sorgen und Nöte junger Menschen in südamerikanischen Ländern aufmerksam machte.

Was besonders hervorzuheben ist, ist Katjas Harmonie-Voice. Das konnte sie perfekt, und das klang auch ausgezeichnet, wenn sie selber zu ihrer Hauptstimme die höheren Gesangsharmonien übernahm. Das ist extrem wirkungsstark, und das konnte nicht jeder Sänger oder Sängerin.

Katja machte aber nicht nur gesanglich auf die Probleme dieser Welt aufmerksam, sie macht auch tatsächlich viel, und war schon immer sozial engagier, wofür sie auch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde. Sie ist mit ihrer Stiftung nicht nur in Deutschland tätig, sondern zb auch Patin für die Dorfentwicklung in Mali, und reiste auch für die Welthungerhilfe in das Hochland von Peru, um sich an den Bau von Häusern für Arme zu beteiligen. Zusätzlich setzt sie sich auch für Vermittlungen von Patenschaften für Waisenkinder ein.
Wieso zu schlagerlastig? Es ist ein Schlager! Wir befinden uns im Jahre 1973 und damit war der Song völlig richtig am Platz.
Befriedigendes Lied aus der 2-DVD: "Dieter Thomas Heck Präsentiert: Meine Hitparaden-Jahre (1969-1974). Damit trat die Solistin am 18.05.1974 in der ZDF-Hitparade auf.
Gefällt mir nicht.
Für mich hatte dieses Lied immer einen traurigen Charakter. Vier Sterne sind aber durchaus vertretbar für mich.